KWI - Kulturwissenschaftliches Institut Essen

AUSSCHREIBUNGEN


Hier finden Sie Ausschreibungen für Stellen, Forschungsstipendien und Preise sowie Aufrufe zur Einreichung von Konferenzbeiträgen.

Call for Papers


Workshop: "Zwischen Theaterwissenschaft und Geschichtswissenschaft"

Vom 18. bis zum 20. März 2016 findet der Workshop „Zwischen Theaterwissenschaft und Geschichtswissenschaft“ im Rahmen des internationalen Forschungsprojektes „In-between. Interdisciplinarity and Theatre Studies“ statt. Nicht nur die Philosophie, Psychologie und in besonderem Maße die Geschichtswissenschaft nehmen beispielsweise die Shoah und das kulturelle Gedächtnis in den Blick. Auch für die Theaterwissenschaft stellt sich, gerade in Hinblick auf die Shoah und deren Darstellung, die Frage nach einem Umgang mit der Erinnerungskultur und ihren Debatten auf der Bühne. Vor diesem Hintergrund initiiert der Workshop „Zwischen Theaterwissenschaft und Geschichtswissenschaft“ einen Dialog zwischen diesen beiden Disziplinen und nimmt die Frage nach der Repräsentation von Geschichte und Gedächtnis in den Blick.

Der Workshop ist eine Fortsetzung des internationalen Forschungsprojekts „In-between. Interdisciplinarity and Theatre Studies“ für DoktorandInnen, bei dem der Frage der (Inter-)Disziplinarität aus theaterwissenschaftlicher Perspektive nachgegangen wurde. Das Projekt teilte sich in zwei Hauptphasen, einen Workshop sowie eine Tagung und kooperierte mit dem Zwölften Internationalen Kongress der Gesellschaft für Theaterwissenschaft 2014 am Institut für Theaterwissenschaft der Ruhr-Universität Bochum.

Folgende Bewerbungsunterlagen für den Workshop sind bis zum 22. Februar 2016 einzureichen:
Kurzvita und ein Motivationsschreiben (200-300 Wörter).

Bewerbungen sind zu richten an: in-between@rub.de
Ansprechpartnerin: Seta Guetsoyan

Bei Rückfragen wenden Sie sich gerne an die oben genannte Mailadresse.

Den kompletten Call for Papers finden Sie hier.

DEUTSCHER STUDIENPREIS 2016


Die Körber-Stiftung möchte insbesondere junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ermutigen, den gesellschaftlichen Wert ihrer Forschung Selbstbewusst zu vertreten und in die öffentliche Debatte einzubringen. Unter der Schirmherrschaft des Bundestagspräsidenten zeichnet sie deshalb mit dem Deutschen Studienpreis Nachwuchs-wissenschaftler aller Disziplinen aus, die in ihrer fachlich exzellenten Dissertation gesellschaftlich relevante Themen bearbeitet und handfeste Ergebnisse vorgelegt haben: innovative Verfahren oder Produkte, zukunftsweisende Modelle für die Organisation des Gemeinwesens oder sachkundige Orientierung in aktuellen gesellschaftlichen Streitfragen.

Bewertet wird ein Wettbewerbsbeitrag, der auf etwa 15 Seiten die zentralen Ergebnisse des Promotionsprojekts spannend und verständlich darstellt und zugleich erläutert, worin die besondere gesellschaftliche Bedeutung der Forschungsarbeit besteht.

Die Jurierung erfolgt durch Mitglieder des Kuratoriums. Auf Grundlage der schriftlichen Beiträge nominieren die Kuratoren bis zu 30 Bewerber, die ihre Forschungsergebnisse persönlich präsentieren dürfen. Die Präsentationen finden in Fächergruppen unterteilt statt: In jeder der drei Sektoren - Sozialwissenschaften, Natur- und Technik-wissenschaften, Geistes- und Kulturwissenschaften - werden jeweils ein Spitzenpreis von 25.000 Euro sowie zwei weitere zweite Preise von 5.000 Euro vergeben.

Bewerben können sich Promovierte, die ihre Dissertation im Jahr 2015 mit magna oder summa cum laude abschließen/abgeschlossen haben. Einsendeschluss ist der 1. März 2016.

Pflichtpraktika im KWI:

Das Kulturwissenschaftliche Institut Essen (KWI) ist ein interdisziplinäres Forschungskolleg für Geistes- und Kulturwissenschaften in der Tradition internationaler Advanced Study-Institute. Das KWI versteht sich als Kristallisationskern für fachübergreifende Fragestellungen zur modernen Kultur, die es praxisnah bearbeitet. Das Institut fördert die ambitionierte kulturwissenschaftliche Forschung, den internationalen Austausch und den interkulturellen Dialog, dabei bezieht es den wissenschaftlichen Nachwuchs betont ein.

Studierende, die im Rahmen ihres Studiums ein Pflichtpraktikum im KWI absolvieren möchten, können bei Interesse per E-Mail Anschreiben (mit Angabe des gewünschten Zeitraums und Forschungsprojekts), Lebenslauf, relevante Arbeitszeugnisse und den Nachweis für die Anbindung des Praktikums an einen Studiengang (gemäß der aktuellen Studien- und Prüfungsordnung des betreffenden Studiengangs) an Britta Weber, KWI, britta.weber@kwi-nrw.de, Tel. 0201/7204–260, senden.

ACHTUNG: Ab Anfang April 2016 können Praktikumsanfragen wieder entgegen genommen werden.
Miriam Wienhold, 05. Feb 2016 16:03