Einladung zum Zukunftsrat Ruhr

Lebensqualität im Ruhrgebiet
© Dieter Schütz / pixelio.de
Es tut sich was im Ruhrgebiet: Essen wird Grüne Hauptstadt Europas, 100 Kilometer Radschnellweg werden Duisburg und Hamm verbinden, 2020 wählen wir ein Ruhrparlament. Ist das alles oder tut sich mehr? Und wie wird ein Gebiet zur Stadt, am Ende gar zur Metropole? Was können die Bürgerinnen und Bürger dazu beitragen, dass es 2032 oder 2054 genug sinnvolle Arbeit in der Region gibt und es eine Lust sein wird, hier zu leben? Dass die Umwelt geschont, das Klima gerettet und die Lebensqualität erhöht wird?
Die Ruhrtriennale bietet zwischen 2015 und 2017 Gelegenheit, eine Institution ins Leben zu rufen, welche die Bürgergesellschaft der Metropole Ruhr in die Gestaltung einer lebenswerten Zukunft an der Ruhr einbezieht – den Zukunftsrat Ruhr. Dabei handelt es sich um ein demokratisches Beteiligungsexperiment in Kooperation mit dem Kulturwissenschaftlichen Institut Essen (KWI), an dem alle Bürger des Ruhrgebiets mitwirken können. Wir laden Sie herzlich ein zur konstituierenden Sitzung des Zukunftsrats Ruhr am 19. September 2015. Im Refektorium des „The Good, the Bad and the Ugly“ vor der Jahrhunderthalle Bochum startet die Eröffnungsdiskussion mit Ruhrtriennale-Intendant Johan Simons, Raumplanerin Christa Reicher, Regionalplaner Martin Tönnes, Dramaturgin Sabine Reich, Energiefachfrau Babette Nieder, Soziologe Rolf Heinze und Wirtschaftsförderer Rasmus C. Beck. Sie erörtern Zukunftsaufgaben im Revier, die anschließend mit Ihnen im Gesprächsformat eines „World Café“ konkretisiert und in Schlussfolgerungen überführt werden. Eine Anmeldung wird erbeten unter konsultativeruhr@kwi-nrw.de
Miriam Wienhold, 28.07.15
 

Workshop zur Ernährungssouveränität

Workshop Ernährungssouveränität
© KWI, Foto: Steven Engler
In Zusammenarbeit mit der Deutschen Kommission Justitia et Pax führte das Kulturwissenschaftliche Institut Essen (KWI) am 08. Juli 2015 den Workshop „Ernährungssouveränität im Kontext der Post-2015-Entwicklungsagenda“ durch. Der Workshop am KWI zum Thema Ernährungssouveränität stellt einen zentralen Baustein der AG Armenorientierung dar, in welche KWI-Fellow Steven Engler von 2014 bis 2019 berufen wurde. Eröffnet und moderiert wurde der Workshop durch Johannes Wallacher, Präsident der Hochschule für Philosophie, München. Ebenso wie der erste Redner Michael Windfuhr (Deutsches Institut für Menschenrechte) richtete er den Blick direkt auf die zentrale Bedeutung der Menschenrechte im Kontext von Ernährungssouveränität und globaler Nachhaltigkeitsziele. Hemmnisse und Chancen von Ernährungssouveränität im Kontext der UN-Sustainable Development Goals (SDGs) wurden in zwei Kleingruppen noch einmal ausführlicher debattiert. Dabei kam erneut der hohe Anspruch an zukünftige Nahrungsmittelproduktion und Ernährungssysteme zum Ausdruck. Allen Ideen zugrunde lag die Wertvorstellung eines universellen Menschenrechts auf Nahrung.
Miriam Wienhold, 20.07.15
 
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