Wissenschaftsstandort Essen

Lenkungskreis Wissenschaftsstandort Essen
© Elke Brochhagen, Fotoredaktion der Stadt Essen
Am 20. Januar 2015 konstituierte sich im Rahmen der übergreifenden Initiative Essen.2030 unter Vorsitz des Essener Oberbürgermeisters Reinhard Paß das neue Essener Kooperationsforum „Wissenschaftsstandort Essen". Unter Beteiligung zahlreicher Akteure aus Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft soll das Forum Ideen, Vorhaben und Voraussetzungen für einen besser vernetzten und erfolgreichen Innovations- und Wissenschaftsstandort Essen entwickeln. Das Kulturwissenschaftliche Institut Essen (KWI) ist an dieser Initiative beteiligt, es wird auch in die Erstellung des „Aktionsplans Wissenschaft" einbezogen. Dieser Plan soll Handlungsempfehlungen und Maßnahmen zu folgenden Zielen aufzeigen: Talente und Fachkräfte gewinnen und halten, wissenschaftliche Einrichtungen stärken und akquirieren, die Forschung stärken (besonders anwendungsorientierte Forschung), das Know-How der wissenschaftlichen Einrichtungen in wirtschaftlichen Erfolg vor Ort übersetzen, die Wissenschaft in der Gesellschaft verankern, den Wirtschaftsstandort städtebaulich erkennbar profilieren, Essen durch die Wissenschaft internationalisieren sowie das Profil des Wissenschaftsstandorts Essen und der Metropole Ruhr stärken.
Dem Lenkungskreis der Initiative gehört von Seiten des KWI der Institutsdirektor, Prof. Dr. Claus Leggewie, an. In den Geschäftsführenden Vorstand wurde in der ersten Sitzung des Lenkungskreises der Geschäftsführer des Instituts, Dr. Norbert Jegelka, bestellt.
Verena Schreiber, 29.01.15
 

Abschlussworkshop Virtuelles Institut „Transformation – Energiewende NRW“

Teilnehmer des Abschlussworkshops Virtuelles Institut „Transformation - Energiewende NRW“
© KWI, Foto: Steven Engler
Wie gelingt die Energiewende in NRW? Wie können Wirtschaft, Industrie und Bürger die Herausforderungen jenseits der technologischen Fragen meistern? Drei neue Verbundprojekte und ein übergreifendes Begleitprojekt sollen Antworten geben. Das ist das Ergebnis des vom Kulturwissenschaftlichen Institut Essen (KWI) und Wuppertal Institut koordinierten Vorprojekts Virtuelles Institut „Transformation – Energiewende NRW“. Am 20. Januar traf sich das Konsortium im KWI, um im Abschlussworkshop nach einer einjährigen Entwicklungsphase Bilanz zu ziehen und die neuen Projekte vorzustellen. Begleitet wurde das Treffen von Claus Leggewie, Leiter des KWI, sowie Manfred Fischedick, Vizepräsident des Wuppertal Instituts. Die Vorstellung des Verbundprojekts „Transformationsprozesse für nachhaltige und wettbewerbsfähige Wirtschafts- und Industriestrukturen in NRW im Kontext der Energiewende“ übernahmen Christian Oberst (RWTH Aachen) und Florian Weiser (EWI Köln). Hans J. Lietzmann (BUW) und Jürgen Schultze (sfs Dortmund) stellten das Projekt „Energiewende.NRW – Bürger gestalten den Umbau des Energiesystems“ vor. Das Projekt „Mentalitäten und Verhaltensmuster im Kontext der Energiewende in NRW“ präsentierte Karin Schürmann (FZ Jülich). Das übergreifende Begleitprojekt, vorgestellt von Manfred Fischedick, wird zukünftig Querschnittsthemen der Verbundprojekte aufgreifen und Forschungsfragen für die Zukunft ausarbeiten.
Birthe Dobertin, 27.01.15
 
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