Dissertationspreis Kulturwissenschaften 2015

Förderverein des KWI
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Auch in diesem Jahr vergeben der Verein zur Förderung des Kulturwissenschaftlichen Instituts Essen (KWI) und die Stiftung für Kulturwissenschaften den „Dissertationspreis Kulturwissenschaften". Ausgezeichnet werden hervorragende Arbeiten von Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern der Universitätsallianz Ruhr (UA Ruhr) in den Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften. Mit dem Preis wollen Förderverein und Stiftung die interuniversitäre Arbeit des Forschungskollegs unterstützen und den wissenschaftlichen Nachwuchs in den Kulturwissenschaften fördern. Bewerben können sich Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler der drei UA Ruhr-Universitäten Bochum, Dortmund und Duisburg-Essen, deren Promotionsverfahren in den Jahren 2013, 2015 oder bis Ende April 2015 abgeschlossen wurde. Bewerbungsschluss ist der 9. Mai 2015. Weitere Informationen zur Ausschreibung finden Sie hier.
Helena Rose, 02.03.15
 

Policy Paper: "BUILDING EUROPE’S (ENERGY) FUTURE"

Building Europe's (Energy) Future
Seit 2011 besteht am Kulturwissenschaftlichen Institut Essen (KWI) das von der Hans-Böckler-Stiftung finanzierte Graduiertenkolleg „Herausforderung der Demokratie durch Klimawandel", in dem unter der Leitung von KWI-Direktor Claus Leggewie die Legitimität und Performanz nationaler und supranationaler Klimapolitik erforscht wird. Anhand von Beispielen aus China, Kanada oder der Europäischen Union stellten die Doktorandinnen und Doktoranden in einem Gesellschaftsvergleich Fragen nach den Auswirkungen unterschiedlicher Demokratietypen auf politische Entscheidungsfindungen im Bereich Klima und Nachhaltigkeit.
Neben den Promotionsarbeiten entstand als finales Statement des Kollegs nun ein in englischer Sprache verfasstes Policy Paper, das im Experten-Workshop „Renewable Energies in Europe and Beyond – Effective, Democratic and Fair?” von Wissenschaftlern, Ökonomen und Politkern am KWI diskutiert und beraten wurde. Zu den Experten zählen unter anderen der ehemalige Umweltminister Klaus Töpfer, der Europaparlamentarier Claude Turmes, Patrizia Nanz (KWI), Stephan Singer (Global Energy Policy WWF), Karen Smith Stegen (Jacobs University, Bremen), Hermann E. Ott (Wuppertal Institut) und Claus Leggewie (KWI). In einem partizipativen Veranstaltungsmodus konnten sie Kritik und Änderungsvorschläge am Paper einbringen.
Die vollwertigen Mitglieder des Graduiertenkollegs sind Maximilian Müngersdorff, Frederic Hanusch, Miriam Schad und Edgar Voss sowie als ehemals assoziierte Mitglieder Sophia Schönborn und Lea Schmitt. Koordiniert wurde das Kolleg zuletzt von Marcel Siepmann als auch von Bernd Sommer, Eleonora Rohland und Anne Kroh.
Helena Rose, 26.02.15
 
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