KWI- Kulturwissenschaftliches Institut Essen

Endbericht Transformation Energiewende


Der Endbericht erfasst Herausforderungen und Erfolgsfaktoren für die Gestaltung der Energiewende
Das Cluster „Transformation Industrieller Infrastrukturen“ hat im Rahmen der Statuskonferenz des Virtuellen Instituts „Transformation – Energiewende NRW“ kürzlich in Essen eine Zusammenfassung der Ergebnisse seines Verbundprojekts präsentiert. Im Rahmen des zweijährigen Forschungsprojekts haben sechs Mitgliedsinstitute des Virtuellen Instituts Herausforderungen, Erfolgsfaktoren und Gestaltungsmöglichkeiten für die Transformation des Industriestandortes Nordrhein-Westfalen (NRW) im Zeichen der Energiewende analysiert. Dafür wurden etwa die ökonomischen Effekte der Energiewende untersucht. Hier zeigte sich, dass der Ausbau erneuerbarer Energien (EE) für NRW insgesamt einen positiven Wertschöpfungseffekt hat, wobei NRW nicht so stark vom Ausbau der Erneuerbaren wie viele andere Bundesländer profitiert. Im Bezug auf die Gestaltung von Transformationsprozessen hat sich ergeben, dass Kooperationen zwischen Unternehmen verschiedener Branchen ein großes Potenzial darstellen, das bisher jedoch wenig ausgeschöpft wurde. In dem Endbericht heißt es, dass für die Initiierung derartiger Kooperationen zunächst gemeinsame Interessen wichtiger Akteure herausgearbeitet werden sollten und zentrale Protagonisten für das Anschieben der Kooperation identifiziert werden müssen. Die vollständige Version des Endberichts finden Sie hier.
Das Projekt wurde von der Stiftung Mercator gefördert.
Johanna Buderath, 19.10.17
 

Akademie im Exil - Fellowships für türkische WissenschaftlerInnen


Call for Applications
Vermehrt sehen sich türkische WissenschaftlerInnen genötigt, ihr Heimatland angesichts der Kriminalisierung von Regimegegnern zu verlassen. Wer sich offen für Frieden und Wissenschaftsfreiheit einsetzt, riskiert oftmals Strafverfolgung. Viele AkademikerInnen suchen daher Schutz in der Bundesrepublik Deutschland. Doch ihre Forschung liegt mit der Emigration meist auf Eis. Aus diesem Grund haben nun das Institut für Turkistik der Universität Duisburg-Essen (UDE), das Kulturwissenschaftliche Institut Essen (KWI) und das Forum Transregionale Studien in Berlin (Forum) die „Akademie im Exil “ gegründet. Damit türkische WissenschaftlerInnen ihre Arbeit im Ausland fortsetzen können, soll so eine Plattform für die Forschung im Exil geschaffen werden. Die Akademie wird bis zu zehn Fellowships pro Jahr an gefährdete und im Exil lebende WissenschaftlerInnen vergeben und gleichzeitig ein Forum zur Reflexion über Wissenschaftsfreiheit und Exilwissenschaft bieten. Die aktuelle Ausschreibung läuft noch bis Mitte November 2017. Den Call dazu finden Sie unter unseren Ausschreibungen. Weitere Informationen entnehmen Sie der Pressemeldung zum Start der Akademie sowie den Seiten der Turkistik der UDE.
Miriam Wienhold, 19.10.17
 
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