KWI-Vorstand begrüßt zwei neue Mitglieder

v.l. Tatjana Tönsmeyer, Patrizia Nanz
© KWI, Fotos: Die Hoffotografen, Georg Lukas
Neu im Vorstand des Kulturwissenschaftlichen Instituts Essen (KWI) sind seit Mai die Leiterin des im April eingerichteten Forschungsschwerpunktes PartizipationsKultur, Professor Dr. Patrizia Nanz, und die Leiterin des Forschungsschwerpunktes Europa, Professor Dr. Tatjana Tönsmeyer. Frau Nanz ist Professorin für Politische Theorie an der Universität Bremen und forscht unter anderem zu Demokratietheorien, demokratischen Innovationen, Zivilgesellschaft und transnationalem Regieren. Frau Tönsmeyer ist Inhaberin des Lehrstuhls für Neuere und Neueste Geschichte an der Bergischen Universität Wuppertal, ihr Forschungsfokus liegt auf der integrierten europäischen Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts. „Wir freuen uns sehr, zwei herausragende Forscherinnen wie Frau Nanz und Frau Tönsmeyer als neue Mitglieder in den Vorstand des KWI aufnehmen zu können“, sagt KWI-Direktor Claus Leggewie.
Der Vorstand des KWI entwickelt und beschließt die Leitlinien der Institutsarbeit und entscheidet beispielsweise über die Jahresplanung und das Arbeitsprogramm. Neben dem Direktor und Geschäftsführer, gehören dem Vorstand je eine Hochschullehrerin oder ein Hochschullehrer der drei Trägeruniversitäten der Universitätsallianz Metropole Ruhr (UAMR) sowie leitende Wissenschaftler des KWI an.
 

Filmvorführung und Diskussion: Gewalt in den Filmen von Quentin Tarantino

CineScience Film und Gewalt
© KWI
Gewalt auf komische und unterhaltsame Weise darzustellen ist ein Markenzeichen der Filme von Quentin Tarantino. Darüber ist viel diskutiert worden und manche Kritiker werfen Tarantino sogar Gewaltverherrlichung vor. Heute zeigen die Literaturwissenschaftler Susanne Kaul und Jean-Pierre Palmier von der Universität Bielefeld in der Reihe CineScience Film und Gewalt ab 20 Uhr im Essener Filmstudio Glückauf, mit welchen filmischen Mitteln die Gewalt dargestellt wird, und reflektieren den Gewaltdiskurs anhand von Tarantinos Gesamtwerk. Das Publikum ist eingeladen, sich an der Diskussion – während der unter anderen Filmszenen aus „Reservoir Dogs“, „Pulp Fiction“, „Kill Bill: Vol.1/2“ und „Inglourious Basterds“ gezeigt werden – zu beteiligen. Die vier Abende zum Thema Film und Gewalt umfassende Ausgabe der Veranstaltungsreihe CineScience, die das Kulturwissenschaftliche Institut Essen (KWI) und das Filmstudio Glückauf seit 2011 gemeinsam ausrichten, wird durch den Verein zur Förderung des KWI gefördert.
 
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