KWI- Kulturwissenschaftliches Institut Essen

Schichtwechsel: Verleihung Disserationspreis 2018 und neue KWI-Fellows


Die Preisträger*innen des Dissertationspreises 2018, Eva Schauerte und Kevin Liggieri
© privat
Bereits zum zehnten Mal vergibt der Förderverein des Kulturwissenschaftlichen Instituts Essen (KWI) den jährlich innerhalb der Universitätsallianz Ruhr (UAR) ausgelobten Dissertationspreis Kulturwissenschaften. In diesem Jahr gratulieren wir der Medien- und Kulturwissenschaftlerin Eva Schauerte sowie dem Philosophen Kevin Liggieri zu ihren exzellenten Arbeiten, die mit dem Dissertationspreis ausgezeichnet werden.
Den mit 3.000 Euro dotierten ersten Preis erhält Eva Schauerte, die mit ihrer Dissertation "Lebensführungen. Eine Medien- und Kulturgeschichte der Beratung" an der Ruhr-Universität Bochum (RUB) promoviert wurde. Kevin Liggieri erhält 1.500 Euro für seine ebenfalls an der RUB eingereichte Dissertation "Zur Kultur- und Begriffsgeschichte der 'Anthropotechnik'. Eine Untersuchung programmatischer Diskurse zwischen 'Menschenzucht' und 'Menschenbehandlung'".
Im Anschluss an die Preisvergabe am 16. April 2019 ab 17 Uhr stellen sich zudem unter dem Motto "Schichtwechsel" neue KWI-Fellows vor, die ab April ihre Arbeit am KWI aufnehmen. Um Anmeldung wird bis zum 10. April unter maria.klauwer@kwi-nrw.de gebeten.
Johanna Buderath, 18.03.19
 

Der (trans-)kosmische Heimatfilm - Abschluss der CineScience Reihe zum Thema „Heimat“


Ute Daniel berichtete über das Neue und Alte der Fake News
© KWI, eventfotograf.in
Zum Abschluss der aktuellen CineScience-Reihe zum Thema „Heimat“ nahmen am 19. Februar 2019 im Filmstudio Glückauf Verena Keysers und Sebastian Sponheuer vom KWI im Gespräch mit dem Publikum eine „transkosmische“ Perspektive auf den Begriff „Heimat“ ein. Anhand von Ausschnitten des Zeichentrickfilms „Wenn der Wind weht“ (GB 1986) und des Dokumentarfilms „Camp 14- Total Control zone“ (D 2012) wurde auf beeindruckende Weise deutlich, dass auch Vorstellungen von Heimat, die das Faktische transzendieren, Menschen ein Heimat-Gefühl vermitteln können. Emotionen, Imaginationen, Rituale und romantisierendes Zurückdenken an frühere Erlebnisse können ebenso Heimat konstituieren wie ein starker Glaube an übergeordnete Institutionen wie der Staat oder die harten Regeln eines Hochsicherheitslagers in Nordkorea.
CineScience ist eine Veranstaltungsreihe des Kulturwissenschaftlichen Instituts Essen (KWI) in Kooperation mit dem Filmstudio Glückauf. Die Reihe wird vom Verein zur Förderung des Kulturwissenschaftlichen Instituts Essen (KWI) und der Stiftung für Kulturwissenschaften gefördert. Ab Herbst 2019 widmet sich CineScience dem Thema „Film und Humor“.
Johanna Buderath, 07.03.19
 
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