Pressemitteilungen 2012

  • 15. Mai 2012, Nr. 22

pdf icon„Ort des Fortschritts“

Mit dem Titel „Ort des Fortschritts“ zeichnet die Ministerin für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen, Svenja Schulze, am 21. Mai das Kulturwissenschaftliche Institut Essen (KWI) aus. Dieser Ehrentitel würdigt besondere Beiträge von Institutionen zu einem qualitativen und nachhaltigen Fortschritt in Nordrhein-Westfalen. Das Kulturwissenschaftliche Institut Essen ist das Forschungskolleg der Universitätsallianz Metropole Ruhr (UAMR), zu der sich die Universitäten Bochum, Duisburg-Essen sowie die Technische Universität Dortmund zusammengeschlossen haben. Bislang tragen elf „Orte“ in NRW diesen Titel.

  • 14. Mai 2012, Nr. 21

pdf iconCineScience: Die Kinderwelten der Erwachsenen

Mit den Erwartungen an das kindliche Verhalten in Literatur, Film und Realität befassen sich Saskia Geisler von der Ruhr-Universität Bochum und Sebastian Wessels vom Kulturwissenschaftlichen Institut Essen (KWI) im Rahmen der Reihe CineScience am 22. Mai: Kinder sollen gehorsam und artig sein, still sitzen können und nicht bei den Gesprächen Erwachsener stören – zugleich sollen sie aber auch glücklich und kreativ sein und eine selbstbestimmte Persönlichkeit entwickeln. Die Vorstellungen, die sich Erwachsene davon bilden, was ein Kind ist und braucht, fließen nicht nur in politische und erzieherische Entscheidungen ein, sondern auch in Geschichten für Kinder – vom klassischen Märchen bis zum modernen Kinderfilm. CineScience findet auf Initiative des KWI in Zusammenarbeit mit dem Filmstudio Glückauf in Essen statt.

  • 2. Mai 2012, Nr. 20

pdf iconLiterarischer Salon: Autorin A. L. Kennedy in Essen

Am 9. Mai ist eine der wichtigsten literarischen Stimmen Europas zu Gast im Literarischen Salon in Essen: Ob die Schottin über Menschen mit gebrochenem Herzen schreibt, über Alkoholiker, Schriftsteller oder Stierkämpfer, ihre Prosa dringt bis in die letzten Tiefen des menschlichen Daseins vor. A. L. Kennedy verbindet einen harten Realismus mit fantastischen Elementen. In Deutschland erfreut sich die resolute Anti-Kriegs-Gegnerin wachsender Beliebtheit. Da sie auch als scharfzüngige Stand-up-Comedian von sich reden macht, darf man sich auf einen lebhaften Abend im Essener Grillo-Theater einstellen.

  • 16. April 2012, Nr. 19

pdf iconLesart Spezial: Mein Nachbar, der Extremist - Wie begegnen wir Neonazis und Islamisten?

Was spielt sich in den Köpfen junger Deutscher ab, wenn sie sich den Extremen zuwenden? Mit diesen und anderen Fragen rund um das Thema Extremismus befassen sich der Journalist Wolf Schmidt und der Extremismusforscher Uwe Backes in der nächsten Lesart Spezial-Ausgabe am 23. April 2012. Schmidt präsentiert sein aktuell erschienenes Buch „Jung, deutsch, Taliban“ (Ch. Links Verlag, 2012) und Uwe Backes stellt seine neueste Publikation „Die extreme Rechte in der Bundesrepublik Deutschland 1949 bis heute“ (WBG Verlag, 2012) vor. Die Veranstaltung wird gemeinsam vom Kulturwissenschaftlichen Institut Essen (KWI), Deutschlandradio Kultur, der Buchhandlung Proust und dem Schauspiel Essen ausgerichtet.

  • 5. April 2012, Nr. 18

pdf iconCineScience Zukunftsprojekt Erde: Unsere urbane Zukunft von 1970

Der 1972 veröffentlichte Bericht „Grenzen des Wachstums“ des Club of Rome, die Ölkrise und der autofreie Sonntag im Jahr 1973 haben das Denken über die Zukunft des westlichen Lebensstils verändert und Debatten zu Klimawandel, Umweltverschmutzung und Nachhaltigkeit geprägt. Wie ist eine Zukunft des Menschen unter den genannten Bedingungen imaginiert worden? Wie wurde das Zusammenleben und der Alltag von Menschen, insbesondere in urbanen Ballungsräumen, vorgestellt? Und welchen Einfluss hatten die gesellschaftlichen Entwicklungen in den 1970er Jahren auf die künstlerische Ästhetik? Diesen Fragen gehen die Geschichts- und Sozialwissenschaftler Armin Flender, Annina Lottermann und Marcel Siepmann vom Kulturwissenschaftlichen Institut Essen (KWI) anhand von Ausschnitten aus dem Ökothriller „Soylent Green“ (1973) nach. Im Zentrum der Debatte steht dabei auch die Frage der aktuellen Gültigkeit einstiger Zukunftsprognosen.

  • 29. März 2012, Nr. 17

pdf iconInterkultur in Theorie und Praxis

Es gibt Wortschöpfungen, die Karriere machen, weil sie den Eindruck vermitteln, sie stünden für eine neue Erkenntnis, obwohl – oder sogar weil – nicht erkennbar ist, worin diese Erkenntnis besteht. Auch die Karriere des Ausdrucks ‚Interkultur‘ verdankt sich dieser Diffusität. Welche Austauschprozesse in pluralistischen Gesellschaften stattfinden, lässt sich jedoch nur herausfinden, indem die Praxis ‚kultureller Verschränkungen‘ und Wechselwirkungen sozial-, politik- und geisteswissenschaftlich analysiert und theoretisch neu konzeptualisiert wird. Ebendies ist das Ziel der Tagung „Interkultur in Theorie und Praxis" am 24. und 25. April im Kulturwissenschaftlichen Institut Essen (KWI).

  • 21. März 2012, Nr. 16

pdf iconLesung und Diskussion mit Boualem Sansal

Der Träger des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels 2011, der algerische Schriftsteller Boualem Sansal, stellt am 25. März bei einer Lesung im Deutsch-Französischen Kulturzentrum Essen seinen jüngsten Roman „Das Dorf des Deutschen“ (Merlin Verlag, Gifkendorf 2009) vor. Die anschließende Diskussion moderiert Claus Leggewie, Direktor des Kulturwissenschaftlichen Instituts Essen (KWI).

  • 19. März 2012, Nr. 15

pdf iconLiterarischer Salon: Autor Michail Schischkin in Essen

„Lesen ist wie eine Bluttransfusion“, sagte Michail Schischkin einmal dem Tagesspiegel: „Ein Buch kann Leben retten, aber auch töten, wenn sich die Blutgruppen von Autor und Leser nicht vertragen.“ Am 28. März ist Schischkin zu Gast im Literarischen Salon in Essen.

  • 15. März 2012, Nr. 14

pdf iconEuropean Integration in a Globalizing World 1970-1985

Fachtagung des Forschungs-Netzwerks EU-Geschichte
Convened by Claudia Hiepel and Wilfried Loth (Duisburg-Essen University)
March 22-23, 2012

  • 13. März 2012, Nr. 13

pdf iconCineScience: Wo Natur endet und Gesellschaft beginnt

Die Grenzen zwischen Natur und Kultur sind bei genauem Hinsehen nicht einfach zu ziehen: Ist Getreide nach jahrtausendelanger Zucht noch natürlich? Wann wird aus dem Bemühen eines Sportlers um Leistungssteigerung unerlaubtes Doping? Trägt der Mensch die Verantwortung für die Folgen von Hurrikan Katrina? Am 20. März erkunden Marie Mualem Sultan und Sebastian Wessels vom Kulturwissenschaftlichen Institut Essen (KWI) anhand von Filmausschnitten das Grenzgebiet zwischen Natur und Kultur. Die Veranstaltung findet im Rahmen der Reihe CineScience des KWI und des Filmstudios Glückauf statt.

  • 7. März 2012, Nr. 12

pdf iconBürgerbeteiligung für den kommunalen Klimaschutz

Wissenschaftler und Experten diskutieren auf der im Rahmen des BMBF-Projekts „Klima-Initiative Essen“ stattfindenden Tagung am 28. März 2012 in Essen, ob und wann Klimaschutzaktivitäten, die durch neue Formen der kommunalen Bürgerbeteiligung getragen werden, Erfolg versprechender sind.

  • 22. Februar 2012, Nr. 11

pdf iconMobilität aus der Steckdose. Die perfekte Lösung für den Verkehr der Zukunft?

Am 28. Februar spricht Stephan Rammler in der Veranstaltungsreihe Lesart Spezial im Grillo-Theater über sein mit Marc Wieder herausgegebenes Buch “Das Elektroauto: Bilder für eine zukünftige Mobilität“ (Lit Verlag, Münster 2011). Darin zeigen die Autoren, dass das Batterie-Elektroauto nur als ein Baustein eines größeren gesellschaftlichen und kulturellen Veränderungsprozesses zu verstehen ist. Außerdem spricht Angela Elis über das Buch „Einfach aufladen. Mit Elektromobilität in eine saubere Zukunft“ (Oekom, München 2011) von Weert Canzler und Andreas Knie, das den Einstieg in eine neue Mobilität skizziert, die eine Verknüpfung von öffentlichen und privaten Verkehrsmitteln auf Basis erneuerbarer Energien erreicht.

  • 17. Februar 2012, Nr. 10

pdf iconTagung Lebensqualität im Ruhrgebiet

Die europäische Kulturhauptstadt 2010 hat die Debatte über Stärken und Schwächen des Ruhrgebiets und weitergehende Formen produktiver Zusammenarbeit in der Region gefördert. Mit dem neuen Blick auf die Region gewinnt auch das Thema Lebensqualität im Ruhrgebiet an Gewicht: Die Kulturhauptstadt hatte es unter ihrem Motto „Wandel durch Kultur, Kultur durch Wandel“ in seinen vielfältigen kulturellen Facetten richtungweisend mitgedacht. Die Tagung des Kulturwissenschaftlichen Instituts Essen (KWI), des ILS–Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung und der Sozialforschungsstelle Dortmund (sfs) am 29. Februar will daran anknüpfen. So werden Experten aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft in der Philharmonie Essen die Bedingungen, Faktoren und Potenziale für Lebensqualität im Ruhrgebiet in den vier Themenbereichen Klima und Umwelt, Arbeit, Landschaft und Kultur untersuchen.

  • 16. Februar 2012, Nr. 9

pdf iconNeue Herausforderungen im Verhältnis von Staat und Religion in Polen und NRW

Sowohl in Polen als auch in Deutschland stehen das Verhältnis von Religion und Staat und die Rolle von Religion im Staat zurzeit vor neuen Herausforderungen. Über Palikot-Bewegung, Papst-Besuch und Islamunterricht diskutieren Nachwuchswissenschaftler, Studierende und Schüler aus Polen und Nordrhein-Westfalen im Rahmen der nächsten Blockveranstaltung der wissenschaftlichen Veranstaltungsreihe zum Polen-Nordrhein-Westfalen-Jahr am 23. und 24. Februar 2012 in Essen. Gemeinsam mit Experten aus beiden Ländern analysieren, vergleichen und diskutieren die jungen Menschen die aktuellen Entwicklungen. Die Ministerin für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien des Landes NRW wird mit ihrem Vortrag eine europäische Perspektive auf die Thematik entwickeln.

  • 15. Februar 2012, Nr. 8

pdf iconAnthropozän – Handeln im Erdzeitalter des Menschen

Der CineScience-Abend zum Anthropozän, dem Erdzeitalter des Menschen, bildet den Auftakt einer Reihe von insgesamt sechs Veranstaltungen, die das Kulturwissenschaftliche Institut Essen (KWI) und das Filmstudio Glückauf im Wissenschaftsjahr 2012 - Zukunftsprojekt Erde ausrichten. Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) initiierte Wissenschaftsjahr 2012 widmet sich dem Beitrag von Wissenschaft und Forschung zu nachhaltigen Entwicklungen. Am 21. Februar diskutieren die Sozialwissenschaftler Dietmar Rost und Bernd Sommer vom Kulturwissenschaftlichen Institut anhand von Ausschnitten aus Dokumentarfilmen die globalen Folgen der von Menschen verursachten Umweltveränderungen und die Frage, wie die menschengemachten Veränderungen des Erdsystems auf unser Handeln zurückwirken.

  • 1. Februar 2012, Nr. 7

pdf iconVerlorene Lebensräume? Umweltzerstörung und Umweltschutz in der V.R. China - mit besonderem Blick auf Tibet

In ihrem Vortrag am 7. Februar wird Carmen Meinert, Research Fellow am Kulturwissenschaftlichen Institut Essen (KWI), exemplarisch die Desertifikation des Gemeingutes „Weideland“ auf dem tibetischen Hochplateau analysieren und aufzeigen, wie selbst in ethnischen Konfliktgebieten der V.R. China durch das Engagement der Dorfbevölkerung lokal Lösungsansätze gefunden und verloren geglaubte Lebensräume wieder kultiviert werden können. Eine öffentliche Veranstaltung des Vereins zur Förderung des Kulturwissenschaftlichen Instituts Essen (KWI).

  • 18. Januar 2012, Nr. 6

pdf iconLiterarischer Salon: Autorin Antje Rávic Strubel in Essen

Seit sie 2001 bei den Klagenfurter Literaturtagen den Ernst-Willner-Preis erhielt, hat Antje Rávic Strubel ein Buch nach dem anderen vorgelegt: Egal, ob sie von einer Flugzeugentführung erzählt oder von einer Vogelschutzinsel, ihre Sätze haben den Leser schon nach wenigen Zeilen fest im Griff. „Irrwitzig spannend und glänzend recherchiert“, urteilte die Zeit über ihren neuen Roman „Sturz der Tage in die Nacht“, der für den Deutschen Buchpreis nominiert war: „In puncto Menschenkenntnis und Treffsicherheit der Dialoge dürfte ihr in der eigenen Generation so schnell keiner das Wasser reichen.“ Strubel verwebt in ihren Romanen Geschichte und Geschichten, spielt mit Fakten und Fiktion. Am 25. Januar 2012 ist sie zu Gast im Literarischen Salon und spricht über Schweden, Ornithologie, die DDR und griechische Mythen. Und darüber, warum sie wichtig sind.

  • 17. Januar 2012, Nr. 5

pdf icon„Changing Money: Alternativwährungen als Mittel politischer und künstlerischer Intervention“

If money rules the world, who rules money? Während Banken und Staaten darum ringen, wer in der Finanzpolitik den Ton angibt, beginnt sich unser kulturelles Verständnis vom Geld zu wandeln. Der Handel mit so genannten Derivaten zeigt: Geld ist in hohem Maße veränderlich, es wird gestaltet, und zwar mit massiven gesellschaftlichen Folgen. Das Scheitern der Staaten, diesen Prozess zu regulieren, stellt Geld als neutrales Medium in Frage: Können nur die Akteure das Geld gestalten, die bereits über große Mengen davon verfügen? Kann man im System des Geldes intervenieren, auch dann, wenn man keines hat? Über Experimente mit alternativen, lokalen und sozialen Währungen diskutieren am 25. Januar 2012 Wissenschaftlerinnen und Künstlerinnen bei einem Workshop des Kulturwissenschaftlichen Instituts Essen (KWI), des Performance-Kollektivs geheimagentur, des Forschungstheaters/FUNDUS THEATER und des Theaters Oberhausen.

  • 16. Januar 2012, Nr. 4

pdf iconCineScience: Der Geist in der Maschine

Manche wissenschaftliche Theorie legt nahe, dass wir Menschen am Ende selbst nur Maschinen seien. Wo genau liegen die Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen menschlicher und künstlicher Intelligenz? Ist der vom IT-Konzern IBM entwickelte Computer „Watson“ nur eine bessere Suchmaschine? Oder keimt in ihm so etwas wie Geist oder Intelligenz? Am 24. Januar diskutieren Florian Hessel und Sebastian Wessels vom Kulturwissenschaftlichen Institut Essen (KWI) "Smartest Machine on Earth" in der Reihe CineScience des KWI und des Filmstudio Glückauf.

  • 12. Januar 2012, Nr. 3

pdf iconCommunitas, Commune, Communismus: Symposium zur Ausstellung Aernout Mik

Am 24. Januar 2012 veranstaltet das Museum Folkwang in Kooperation mit dem Kulturwissenschaftlichen Institut Essen (KWI) ein Symposium zur Ausstellung Aernout Mik Communitas, Commune, Communismus.

  • 11. Januar 2012, Nr. 2

pdf iconIan Kershaw: „Das Ende. Kampf bis in den Untergang. NS-Deutschland 1944/45"

Zwischen dem gescheiterten Hitler-Attentat im Juli 1944 und der Kapitulation im Mai 1945 starben 2,6 Millionen deutsche Soldaten, so viele wie in allen vier Vorjahren zusammen. Warum leistete Nazi-Deutschland so lange Widerstand? Der Historiker Ian Kershaw skizziert in seinem neuen Buch „Das Ende“ die Anatomie einer Selbstzerstörung. „,Das Ende‘ ist gut 500 Seiten große Erzählkunst in makellos übersetzter, glasklarer Prosa. Harter Stoff, aber höchst belebend. Am 30. Januar 2012 stellt Ian Kershaw sein Buch im Gespräch mit Christian Gudehus im Kulturwissenschaftlichen Institut Essen vor.

  • 11. Januar 2012, Nr. 1

pdf iconVortrag: Wer bestimmt in Chinas Dörfern?

Wer bestimmt in Chinas Dörfern? Über diese Frage spricht Anja Senz von der Universität Duisburg-Essen am 17. Januar 2012 im Kulturwissenschaftlichen Institut Essen (KWI). Anhand von sechs lokalen Fallbeispielen zeigt sie auf, wie lokale Entscheidungen - etwa zur Infrastruktur – in chinesischen Dörfern getroffen werden und welche Rolle dabei Institutionen zur Regulierung von Entscheidungsprozessen zukommt. Eine öffentliche Veranstaltung des Vereins zur Förderung des Kulturwissenschaftlichen Instituts Essen.

Kristof Hoppen, 15. Mai 2012 11:07