M.A. Alexander Wierzock - KWI- Kulturwissenschaftliches Institut Essen

M.A. Alexander Wierzock


Kontakt

Kulturwissenschaftliches Institut
Goethestraße 31
45128 Essen
Raum 310

Biographie

seit November 2016 Mitarbeiter im Projekt: Die Geschichte der Deutschen Gesellschaft für Soziologie als Organisationsgeschichte, KWI Essen

seit 2014 Editor der Bände 12 u. 13 (1919-1922) der Ferdinand Tönnies-Gesamtausgabe

2013-2016 Stipendiat der Gerda Henkel Stiftung

2013-2014 Lehrbeauftragter am Fachbereich Gesellschaftswissenschaften der Universität Kassel

seit 2012 Doktorand an der Humboldt-Universität zu Berlin im Fach Geschichte (Thema: Ferdinand Tönnies: Eine politische Biografie 1855-1936) bei Prof. Dr. Birgit Aschmann (Europäische Geschichte des 19. Jahrhunderts)

2008-2012 Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes

2006-2012 Studium der Politischen Wissenschaft, Geschichte und des Öffentlichen Rechts an den Universitäten Kiel und Santiago de Compostela

Forschungsschwerpunkte

Historische Biographik
Wissenschaftsgeschichte
Intellektuellengeschichte
Editionswissenschaften
Geschichte der sozialen Bewegungen

Publikationen

Herausgeberbände:

Von der Revolution zum Neuen Menschen. Das politisch Imaginäre in Mitteleuropa 1918/19: Philosophie, Humanwissenschaften und Literatur, Stuttgart 2018 (zusammen mit Albert Dikovich).
Link zum Flyer des Franz Steiner Verlags: http://www.steiner-verlag.de/titel/9783515121293.html

Artikel:

Verhinderte Soziologie in Göttingen? Zur Fachgenese (1890-1951), in: Ina Alber-Armenat/ Oliver Römer (Hrsg.): Erkundungen im Historischen. Soziologie in Göttingen - Entwicklungen und Perspektiven, Wiesbaden 2018, S. 25-60 (zusammen mit Uwe Dörk).

Alfred Meusel im Kreis um Ferdinand Tönnies. Eine Nachbetrachtung, in: Tönnies-Forum 27 (2018) S. 38-44.

Der Neue Mensch, eine mitteleuropäische Passion der Umbruchsjahre 1918/19, in: Albert Dikovich/ Alexander Wierzock (Hrsg.), Von der Revolution zum Neuen Menschen. Das politisch Imaginäre in Mitteleuropa 1918/19: Philosophie, Humanwissenschaften und Literatur, Stuttgart 2018, S. 11–35 (zusammen mit Albert Dikovich).

„Der Ort, denke ich, wird Dir gefallen.“ Dokumente über Ferdinand Tönniesʼ Pläne einer sozialwissenschaftlichen Privatdozentur an der Universität Göttingen im Jahre 1890, in: Zyklos. Jahrbuch für Theorie und Geschichte der Soziologie 4 (2018) S. 395–435.

„Nicht Kartenhäuser oder Luftschlösser, sondern einen Tempel des Geistes und der Gesittung“. Ferdinand Tönniesʼ Verhältnis zu den revolutionären Erneuerungshoffnungen 1918/19, in: Albert Dikovich/ Alexander Wierzock (Hrsg.), Von der Revolution zum Neuen Menschen. Das politisch Imaginäre in Mitteleuropa 1918/19: Philosophie, Humanwissenschaften und Literatur, Stuttgart 2018, S. 39–66.

Die Ambivalenzen eines Republikaners: Ferdinand Tönnies und die Weimarer Republik, in: Andreas Braune/ Michael Dreyer (Hrsg.): Republikanischer Alltag. Die Weimarer Demokratie und die Suche nach Normalität (= Weimarer Schriften zur Republik, Bd. 2), Stuttgart 2017, S. 69–86.

Ferdinand Tönnies und die Sozialdemokratische Partei Deutschlands, in: Tönnies-Forum 26 (2017) S. 36–38.

Ferdinand Tönnies über den wissenschaftlichen Nachwuchs in der Soziologie. Eine vergessene Denkschrift aus der Zeit der Weimarer Republik, in: Zyklos. Jahrbuch für Theorie und Geschichte der Soziologie 3 (2017) S. 313–339.

Der Nachlass des Soziologen Ferdinand Tönnies in der Schleswig-Holsteinischen Landesbibliothek in Kiel, in: Stephan Moebius, Andrea Ploder (Hrsg.): Handbuch Geschichte der deutschsprachigen Soziologie. Bd. 2: Forschungsdesign, Theorien und Methoden, Wiesbaden: 2017, S. 389-392. (Online über SpringerLink einsehbar)
URL: http://link.springer.com/referenceworkentry/10.1007/978-3-658-07999-4_32-1

Nähe und Distanz eines Intellektuellen zur Sozialdemokratie. Ein vergessenes Gutachten des Soziologen Ferdinand Tönnies zur Revision des Erfurter Parteiprogramms, in: Archiv für Sozialgeschichte 55 (2015) S. 321-342 (wiederabgedruckt in Tönnies-Forum, 26 (2017) S. 39–66).

„Für erholungsbedürftige und kranke Offiziere sind einige besondere Kuranstalten eingerichtet …“. Das Offiziersgefangenenlager Wahmbeck (1915–1922), in: Sollinger Heimatblätter. Zeitschrift für Geschichte und Kultur 31 (2015) H. 4, S. 11–24.

Ein „Wart-Turm über den Parteien“. Ferdinand Tönnies als Kritiker von Parteien und Parlament im deutschen Kaiserreich, in: Uwe Carstens (Hrsg.): Ferdinand Tönnies. Der Sozialstaat zwischen Gemeinschaft und Gesellschaft (= Staatsverständnisse Bd. 70), Baden-Baden: 2014, S. 101–121.

Studenten und Arbeiterbewegung. Das Beispiel Alfred Meusel, in: JahrBuch für Forschungen zur Geschichte der Arbeiterbewegung 13 (2014) H. 1, S. 53–68.

Tragisches Bewusstsein und sozialer Pessimismus als wissenschaftliche Erkenntnisvoraussetzung: Alfred Meusel und Ferdinand Tönnies, in: Zeitschrift für Geschichtswissenschaft 62 (2014) H. 11, S. 901–920 (wiederabgedruckt in Tönnies-Forum, 27 (2017) S. 18–37).

Das Institut für Weltwirtschaft und Seeverkehr als Wegbereiter einer Politikwissenschaft aus Kiel? in: Wilhelm Knelangen/ Tine Stein (Hrsg.): Kontinuität und Kontroverse. Die Geschichte der Politikwissenschaft in Kiel, Essen: 2013, S. 293–323 (zusammen mit Sebastian Klauke).


Rezensionen:

Rezension zu Mario Kessler: Alfred Meusel. Soziologe und Historiker zwischen Bürgertum und Marxismus (1896–1960), Köln: 2016, in: Zeitschrift für Geschichtswissenschaft 65 (2017) H. 4, S. 383–385.

Rezension zu Detlef Lehnert (Hrsg.): Vom Linksliberalismus zur Sozialdemokratie. Politische Lebenswege in historischen Richtungskonflikten 1890 – 1945, Köln: 2015, in: Das Historisch-Politische Buch (erscheint voraussichtlich 2016 in H. 6).

Rezension zu Edward T. OʼDonnell: Henry George and the Crisis of Inequality, New York: 2015, in: Archiv für Sozialgeschichte 56 (2016) (online)
URL: http://library.fes.de/pdf-files/afs/81697.pdf

Rezension zu Volker Stalmann (Bearb.): Der Hamburger Arbeiter- und Soldatenrat 1918/19, Düsseldorf 2013, in: Das Historisch-Politische Buch 63 (2015) H. 6, S. 590.

Rezension zu Elisabeth Stifton, Fritz Stern: Keine gewöhnlichen Männer. Dietrich Bonhoeffer und Hans von Dohnanyi im Widerstand gegen Hitler, München: 2013, in: Das Historisch-Politische Buch 63 (2015) H. 3, S. 247–248.

Rezension zu Ferdinand Tönnies: Marx. Leben und Lehre, hrsg. v. Arno Bammé, München: 2013, in: Das Historisch-Politische Buch 63 (2015) H. 3, S. 255.

Rezension zu Gordon J. Goldberg: Meyer London. A Biography of the Socialist New York Congressman, 1871–1926, Jefferson: 2013, in: Archiv für Sozialgeschichte 55 (2015) (online) URL: http://library.fes.de/pdf-files/afs/81632.pdf

Rezension zu Manfred Görtemaker (Hrsg.): Otto Braun. Ein preußischer Demokrat, Berlin: 2014, in: Zeitschrift für Geschichtswissenschaft 63 (2015) H. 9, S. 806–808.

Ein vergessenes Kapitel der Soziologiegeschichte, Rezension zu Katharina Neef: Die Entstehung der Soziologie aus der Sozialreform. Eine Fachgeschichte, Frankfurt a. Main: 2012, in: Neue Politische Literatur 59 (2014) H. 3, S. 487–489

Europäisches Gemeinschaftsdenken im Vergleich, Rezension zu Detlef Lehnert (Hrsg.): Gemeinschaftsdenken in Europa. Das Gesellschaftskonzept „Volksheim“ im Vergleich 1900–1938, Köln 2013, in: Neue Politische Literatur 59 (2014) H. 1, S. 183–184.

Neue Studien zur Novemberrevolution, Rezension zu Karl Christian Führer et al. (Hrsg.): Revolution und Arbeiterbewegung in Deutschland 1918–1920, Essen: 2013, in: Neue Politische Literatur 59 (2014) H. 2, S. 316–317.

Rezension zu Alexander Gallus: Heimat Weltbühne. Eine Intellektuellengeschichte im 20. Jahrhundert, Göttingen: 2012, in: Das Historisch-Politische Buch 62 (2014) H. 1, S. 12–13.

Rezension zu Roman Grafe: Mehr Licht. Das Lebenswerk des „Roten Itting“, Halle: 2012, in: Das Historisch-Politische Buch 62 (2014) H. 3, S. 243–244.

Rezension zu Theo Plesser, Hans-Ulrich Thamer (Hrsg.): Arbeit, Leistung und Ernährung. Vom Kaiser-Wilhelm-Institut für Arbeitsphysiologie in Berlin zum Max-Planck-Institut für molekulare Physiologie und Leibniz Institut für Arbeitsforschung in Dortmund, Stuttgart: 2012, in: Das Historisch-Politische Buch 62 (2014) H. 5, S. 538–539.

Das Leben einer politischen Außenseiterin, Rezension zu Mario Keßler: Ruth Fischer. Ein Leben mit und gegen Kommunisten (1895–1961), Köln: 2013, in: Neue Politische Literatur 58 (2013) H. 2, S. 320–321.

Zum Verständnis von Tönniesʼ „Gemeinschaft und Gesellschaft“, Rezension zu Niall Bond: Understanding Ferdinand Tönniesʼ. Social Theory and Political Philosophy between Enlighted Liberal Individualism and Transfigured Community, Zürich/ Berlin: 2013, in: Neue Politische Literatur 58 (2013) H. 3, S. 529–530.

Vorträge (seit 2014):

"Neue Menschen - Neue Staatsbürger. Neuhumanistische Hochschulreformpläne in der frühen Weimarer Republik", gehalten auf der Fachtagung der Associação Portuguesa de Estudos Germanísticos: "1918: Die kurze Zeit des Neuen Menschen", 15.-16. November 2018, Universidade Católica Portuguesa, Lissabon.

"Soziologie-historische Online-Plattform zur Geschichte der Deutschen Gesellschaft für Soziologie (DGS)" (zusammen mit Uwe Dörk), gehalten auf der KOOP-Litera Deutschland, 4.-6. Juni 2018, Schleswig-Holsteinische Landesbibliothek zu Kiel.

"Von der Reformation zur konfessionslosen Kulturepoche: Ferdinand Tönnies über den Protestantismus", gehalten auf der 56. Arbeitstagung des Südwestdeutschen Arbeitskreises für Stadtgeschichtsforschung: "Reformationen finden Stadt. Aspekte eines Weltereignisses", 17.-19. November 2017, Evangelisches Forum St. Anna in Augsburg.

"Soziologie in Göttingen. Ein archäologischer Bericht" (zusammen mit Uwe Dörk), gehalten in der Vortragsreihe "Geschichte der Soziologie in Göttingen", 25. Oktober 2017, Institut für Soziologie der Universität Göttingen.

"Ferdinand Tönnies' Verhältnis zu den revolutionären Erneuerungshoffnungen 1918/19", gehalten auf der Tagung "Der „neue Mensch“ und das politische Imaginäre in Mitteleuropa 1918/1919: Philosophie, Humanwissenschaften, Literatur", 23.-24. Februar 2017, Universität Wien.

"Zu Ferdinand Tönnies' Bewertung der Weimarer Republik", gehalten im Forum Politische Theorie, 11. Januar 2017, Institut für Sozialwissenschaften an der Universität Kiel.

"Der wissenschaftliche Nachlass von Ferdinand Tönnies: Ein Überblick", gehalten auf dem 3. Workshop zur Geschichte der deutschsprachigen Soziologie, 16.-17. Dezember 2016, Sozialwissenschaftliches Archiv Konstanz an der Universität Konstanz.

"Zwischen Bekennen und Bedenken: Ferdinand Tönnies und die Weimarer Staatsordnung", gehalten auf dem 1. Workshop der Forschungstelle Weimarer Republik der Friedrich-Schiller Universität Jena, 31. August-2. September 2016, EJBW Weimar.

"Ferdinand Tönnies: Aspekte einer politischen Biographie", gehalten auf dem 2. Workshop zur Geschichte der deutschsprachigen Soziologie, 11.-12. Dezember 2015, Institut für Sozialforschung an der Goethe-Universität Frankfurt am Main.

"Kriegsgefangenenlager in Südniedersachsen", gehalten im Rahmen des Begleitprogramms der Sonderausstellung "Die Sollinger im Ersten Weltkrieg", 23. Oktober 2014, Stadtmuseum Uslar.