Apl. Prof. Dr. Friedrich Jaeger - KWI- Kulturwissenschaftliches Institut Essen
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Apl. Prof. Dr. Friedrich Jaeger


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Kulturwissenschaftliches Institut
Goethestraße 31
45128 Essen
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Fax: +49 (0)201 - 7204-111

Biographie

seit 1998 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Kulturwissenschaftlichen Institut in Essen und Geschäftsführender Herausgeber der Enzyklopädie der Neuzeit

seit 2008 Außerplanmäßiger Professor für Neuere Geschichte an der Fakultät für das Studium Fundamentale der Universität Witten/Herdecke

2004-2005 Gastprofessur am Max-Weber-Kolleg für kultur- und sozialwissenschaftliche Studien in Erfurt

1999-2005 Privatdozent für Neuere Geschichte an der Fakultät für Geschichtswissenschaft und Philosophie der Universität Bielefeld

Forschungsschwerpunkte

Geschichte der Neuzeit

Konzeptionen der Moderne im interdisziplinären Diskurs

Zeitkonzepte in den historischen Kulturwissenschaften

Geschichte der Öffentlichkeit und der "Public Intellectuals"

Laufende Projekte

Handbuch der Moderneforschung. Interdisziplinäre und internationale Perspektiven (gemeinsam mit Wolfgang Knöbl, Universität Göttingen und Ute Schneider, Universität Duisburg-Essen)

Kulturen der Transparenz (gemeinsam mit Gudrun Gersmann, Universität Köln und Claus Leggewie, KWI)

Publikationen

1. Monographien

Réinterprétations de la religion et théories de la société moderne. Religion et libéralisme en Europe et aux États-Unis: Étude comparée; Genf: Labor et Fides 2006 ("Religions en perspective", Bd. 20)

Amerikanischer Liberalismus und zivile Gesellschaft. Perspektiven sozialer Reform zu Beginn des 20. Jahrhunderts, Göttingen (Vandenhoeck & Ruprecht) 2001

Bürgerliche Modernisierungskrise und historische Sinnbildung. Kulturgeschichte bei Droysen, Burckhardt und Max Weber, Göttingen (Vandenhoeck & Ruprecht) 1994

Geschichte des Historismus. Eine Einführung, München (C.H. Beck) 1992 (gemeinsam mit Jörn Rüsen)

2. Herausgeberschaften

Enzyklopädie der Neuzeit, Stuttgart (Metzler), 2005-2012, 15 Bde. (http://www.enzyklopaedie-der-neuzeit.de/)

Bilder von Europa. Innen- und Außenansichten von der Antike bis zur Gegenwart, Bielefeld (transcript Verlag) 2010 (gemeinsam mit Benjamin Drechsel, Helmut König, Anne-Katrin Lang, Claus Leggewie).

Europa im Spiegel der Kulturwissenschaften. Eine interdisziplinäre Bestandsaufnahme, Baden-Baden (Nomos) 2008 (gemeinsam mit Hans Joas)

Was ist der Mensch, was Geschichte? Annäherungen an eine kulturwissenschaftliche Anthropologie, Bielefeld (transcript) 2005 (gemeinsam mit Jürgen Straub)

Handbuch der Kulturwissenschaften, 3 Bde., Stuttgart 2004 (gemeinsam mit Burkhard Liebsch, Jörn Rüsen und Jürgen Straub)

Kulturwissenschaftliche Perspektiven in der Nordamerika-Forschung, Tübingen (Stauffenburg) 2002

3. Aufsätze

Daniel Fulda/Friedrich Jaeger, Historizismus, in: Helmut Reinalter/Peter J. Brenner (Hg.), Lexikon der Geisteswissenschaften. Sachgebiete – Disziplinen – Personen, Köln u.a. 2011 (Böhlau Verlag), S. 328-336.

Die europäische Moderne im Zeichen der Globalisierung, in: Jahrbuch für Europäische Geschichte, Bd. 12, München 2011 (Oldenbourg Verlag), S. 221-238.

Ernst Troeltsch und John Dewey: Religionsphilosophie im Umfeld von Historismus und Pragmatismus, in: Bettina Hollstein u.a. (Hg.), Handlung und Erfahrung. Das Erbe von Historismus und Pragmatismus und die Zukunft der Sozialtheorie, Frankfurt a.M. (Campus-Verlag) 2011, S. 107-130.

Einleitung, in: Benjamin Drechsel u.a. (Hg.), Bilder von Europa. Innen- und Außenansichten von der Antike bis zur Gegenwart, Bielefeld (transcript-Verlag) 2010, S. 11-35 (gemeinsam mit Benjamin Drechsel, Helmut König, Anne-Katrin Lang, Claus Leggewie).

Die Neuere Geschichte bei Johann Gustav Droysen und das Neuzeitkonzept der historischen Forschung, in: Horst Walter Blanke (Hg.), Historie und Historik. Festschrift für Jörn Rüsen, Köln 2009, S. 106-129.

Art. Neuzeit, in: Enzyklopädie der Neuzeit, Bd. 9, Stuttgart 2009, Sp. 158-181

Art. Kultur, in: Enzyklopädie der Neuzeit, Bd. 7, Stuttgart 2008, Sp. 253-281

Was ist eine historische Kulturwissenschaft?, in: Iris Därmann u. Christoph Jamme (Hg.), Kulturwissenschaften. Konzepte, Theorien, Autoren, München 2007, S. 143-167

Geschichtstheorie, in: Hans-Jürgen Goertz (Hg.), Grundkurs Geschichte, Reinbek (Rowohlt) 2007 (3. Aufl.), S.796-827

Der Mensch und die Gewalt. Perspektiven der historischen Forschung, in: Friedrich Jaeger / Jürgen Straub (Hg.), Was ist der Mensch, was Geschichte? Annäherungen an eine kulturwissenschaftliche Anthropologie, Bielefeld (transcript) 2005, S. 301-324

Religionsphilosophie und Zivilreligion in der Krise der Moderne, in: Handlung – Kultur – Interpretation. Zeitschrift für Sozial- und Kulturwissenschaften, Jg. 13, 2004, S. 352-375

Zivilgesellschaft als politisches Reformkonzept des amerikanischen Liberalismus, in: Ralph Jessen / Sven Reichardt / Ansgar Klein (Hg.), Zivilgesellschaft als Geschichte. Studien zum 19. und 20. Jahrhundert, Wiesbaden (VS Verlag für Sozialwissenschaften) 2004, S. 283-302

Historische Kulturwissenschaft, in: Friedrich Jaeger u. Jürgen Straub (Hg.), Handbuch der Kulturwissenschaften, Bd. II: Paradigmen und Disziplinen, Stuttgart (Metzler-Verlag) 2004, S. 518-545

Epochen als Sinnkonzepte historischer Entwicklung, in: Jörn Rüsen (Hg.), Zeit deuten. Perspektiven – Epochen – Paradigmen, Bielefeld (transcript) 2003, S. 313-354

Kulturwissenschaft im deutsch-amerikanischen Vergleich, in: Friedrich Jaeger (Hg.), Kulturwissenschaftliche Perspektiven in der Nordamerika-Forschung, Tübingen 2002, S. 209-239

Erinnerungskultur, in: Karl-Rudolf Korte u. Werner Weidenfeld (Hg.), Deutschland TrendBuch. Fakten und Orientierungen, Opladen 2001, S. 397-428 (gemeinsam mit Jörn Rüsen)

Aktivitäten

Geschäftsführender Herausgeber der Enzyklopädie der Neuzeit (Stuttgart 2005ff.)

Friedrich Jaeger bereitet derzeit gemeinsam mit Gudrun Gersmann und Claus Leggewie vom KWI und weiteren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Universitätsallianz Metropole Ruhr ein langfristig angelegtes Forschungsprojekt zum Thema „Kulturen der Transparenz“ vor. Im Mittelpunkt dieses Projekts steht die Frage, ob und in welchem Sinne sich aus den aktuellen politischen, medialen und gesellschaftlichen Debatten um den Begriff der „Transparenz“ eine tragfähige kultur- und sozialwissenschaftliche Forschungsperspektive entwickeln lässt.