Dr. Louise Röska-Hardy - KWI - Kulturwissenschaftliches Institut Essen
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Dr. Louise Röska-Hardy


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Kulturwissenschaftliches Institut
Goethestraße 31
45128 Essen
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Fax: +49 (0)201 - 7204-111

Biographie

Studium der Philosophie, der Altphilologie und der Linguistik in Atlanta, GA, USA
B.A. 1972, Phi Beta Kappa
Studium der Philosophie in Chapel Hill, NC, USA
M.A. 1975
Studium der Philosophie, Linguistik und Soziologie in Frankfurt am Main und Heidelberg
Promotion 1985 Frankfurt am Main
Lehrtätigkeit an Universitäten in Darmstadt, Frankfurt am Main, Heidelberg, Bern und Dortmund
Forschungsaufenthalte in St. Louis, MO 1999 und in New York, NY 2001
2002-2003 Mitglied der Studiengruppe ‚Was macht eine Lebensform human?’ KWI
2004-2005 Koordinatorin des Promotionskollegs der interdisziplinären Forschungsgruppe ‚Was ist der Mensch? Kultur-Sprache-Natur’, Technische Universität Dortmund / KWI
2006-2007 Wissenschaftliche Geschäftsführerin der interdisziplinären Forschungsgruppe ‚Was ist der Mensch? Kultur-Sprache-Natur’, Technische Universität Dortmund / KWI
2008 Mitglied des interdisziplinären Forschungsprojekts 'Wissen und Können', Ruhr Universität Bochum
2008-2010 Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Philosophie, Fakultät für Kulturreflexion, Private Universität Witten/Herdecke
2010-2013 Vertretung einer W2-Professur für praktische Philosophie, Institut für Philosophie und Politikwissenschaft, Technische Universität Dortmund

Forschungsschwerpunkte

Mein Forschungsinteresse gilt der Frage, wie wir andere Menschen und uns selbst als denkende und handelnde Wesen in der natürlichen Welt verstehen. Die damit verbundenen Fragestellungen liegen im Schnittpunkt der Philosophie, der Linguistik und der Lebenswissenschaften:
· Wie verhält sich unser „Selbst“-Verständnis zu den Ergebnissen der modernen Bio- und Neurowissenschaften?
· Inwiefern sind die Theory of Mind-Fähigkeiten eine Voraussetzung dieses Verständnisses?
· Welche Rolle spielt dabei die Fähigkeit, eine menschliche Sprache zu erwerben?
· Was sind die Bedingungen des Personenverstehens?

Publikationen

Auswahl

"’Gehirne im Dialog?’ Zuschreibungen und das Selbst"
In: T. Müller / T. Schmidt (Hg.), Ich denke also bin ich? Das Selbst zwischen Neurobiologie, Philosophie und Religion, Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht 2011, S. 113-128.
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"Donald Davidson and the Source of Self-Knowledge"
In: Dialogues with Davidson. Acting, Interpreting, Understanding, J. Malpas (ed.), Cambridge, MA: MIT Press 2011, S. 371-403.
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"Der Erwerb der Theory of Mind-Fähigkeit - Entwicklung, InteraKtion und Sprache"
In: L. Hoffmann / K. Leimbrink / U. Quasthoff (Hg.)
Die Matrix der menschlichen Entwicklung
Berlin: de Gruyter. S. 96-142.
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"Alles in der Hermeneutik vorauszusetzende ist nur Sprache'. Zur Sprachlichkeit des Verstehens"
In: Hermeneutik und die Grenzen der Sprache, hrsg. von U. Arnswald, J. Kertscher und Louise S. Röska-Hardy, Heidelberg: Manutius Verlag 2012.
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"How Social is the Self? Perspective, Interaction and Dialogue"
In: W. Mack / G. Reuter (eds.), Social Roots of Self-Consciousness. Psychological and Philosophical Contributions. Berlin/New York: Akademie Verlag 2009, 35-52.
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"Ist das Selbst ein soziokulturelles Konstrukt? Hirnforschung, Sprache und Theory of Mind“
In: Lebenswelt und Wissenschaft. C.F. Gethmann (Hg.), XXI Deutscher Kongress für Philosophie, Sektionsbeiträge 2008.
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"Gibt es Personen in der natürlichen Welt?“
In: Philosophisches Jahrbuch 114. Jahrgang/ II (2007), 406 – 419.

"Issues and Themes in comparative Studies: Language, Cognition and Culture”
In: Learning from animals? Examining the Nature of Human Uniqueness, Louise S. Röska-Hardy and Eva M. Neumann-Held (eds.), Psychology Press, UK (2009).
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(Essay) "Theory Theory (Simulation Theory, Theory of Mind)" In: Encyclopedia of Neuroscience, Heidelberg: Springer Verlag (2008), 4064-4067.
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"Ist die Natur-Kultur-Debatte überholt oder entschieden?"
In: Jahrbuch 2005. Kulturwissenschaftliches Institut. Bielefeld: Transcript Verlag 2006, 265-281.

"Die Rolle von Sprache und Verhalten im Selbstwissen"
In: Den eigenen Geist kennen. Selbstwissen, privilegierter Zugang und die Autorität der ersten Person, hrsg. von A. Newen und G. Vosgerau, Paderborn: mentis 2005, 185-210.
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"Geist und Psyche. Über die subtilen Folgen der Hirnforschung für unser Menschenbild"
In: Jahrbuch des Wissenschaftszentrums NRW, Düsseldorf 2004, 185-191.

"On Reading Others' Minds"
In: Jahrbuch des Kulturwissenschaftlichen Instituts 2002/2003, Essen 2004, 33 – 51. pdf

"Accounting for Psychological Attributions: Theory or Simulation?"
In: R. Bluhm / C. Nimtz (Hrsg.), Philosophie und/als Wissenschaft. Paderborn: mentis 2004, 447-459.

"Wie physisch ist der Geist?"
In: Ist der Geist berechenbar? hrsg. von W. R. Köhler und H.D. Mutschler, Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgesellschaft 2003, 147-167.

"Moore’s Paradox and the Expression of Belief"
In: Argument und Analyse, hrsg. von A. Beckermann und C. Nimtz, Paderborn: mentis 2001, 329 - 337.

"Self-Ascription and Simulation Theory"
In: Protosociology Bd. 14 (2000), 115-144.

"Zuschreibungen und Personenverstehen"
In: Dresdener Hefte für Philosophie, Heft 5 (2001), 103-129.

"Interpretation and Erste-Person-Autorität"
In: Davidsons Philosophie des Mentalen, hrsg. von W.R. Köhler. Paderborn: mentis 1997, 139-169.
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"Denken, Handeln und Erklärung durch Gründe: Ein Diskussionsbeitrag"
In: Deutsche Zeitschrift für Philosophie. Bd. 7 (1995), 259-270.

"Internalism, Externalism and Donald Davidson's Conception of the Mental"
In: Language, Mind, Epistemology. On Donald Davidson's Philosophy, hrsg. von G. Preyer, F. Siebelt, A. Ulfig, Dordrecht: Kluwer Academic Publishers 1994: 255-297.
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Die Bedeutung in natürlichen Sprachen. Frankfurt am Main: Athenäum 1988.