Projektbereiche

Mitarbeiter

Projekt Kollaborative Ökonomie

Leitung: Prof. Dr. Ludger Heidbrink

Kollaboration spielt in der Ökonomie eine zunehmend wichtigere Rolle. Wikinomics und Creative Commons, Open Source und Web 2.0, Mass Customization und Crowdsourcing, Crafting und Prosumer sind Phänomene, die sich erst in jüngster Zeit herausgebildet haben. Das Projekt befasst sich mit der Frage, zu welchen Veränderungen der Marktökonomie diese Phänomene beitragen. Entwickeln sich Märkte zu Foren der Zusammenarbeit, die durch verdichtete Interaktionen gekennzeichnet sind? Sorgt die „Einbettung“ der Ökonomie für geteilte Handlungsmuster und gemeinsame Orientierungen? Wie verändern sich Organisationen und Märkte, die durch Vertrauen und „soziale“ Erwartungsstrukturen gesteuert werden? Was bedeutet es für die Ökonomie, dass Wertekommunikation und gesellschaftliche Verantwortung immer wichtiger werden?

Das Projekt soll untersuchen, wie weit sich Märkte zu Orten entwickeln, in denen der Austausch, die Kommunikation zwischen den Marktteilnehmern an Bedeutung gewinnt; inwieweit, anders gesagt, aktuelle Märkte weniger durch Konkurrenz bzw. Indifferenz als durch Kooperation und Kollaboration –und das impliziert auch: Konflikt – gekennzeichnet sind. Hierbei ist an ein weites Spektrum an Beispielen zu denken, die neben den genannten Trends auch Phänomene wie Kreativwirtschaft, Social Business, Corporate Citizenship oder nachhaltigen Konsum umfassen.