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Projekt Das kulturelle Potenzial von Städten und Regionen in Europa

Projektbeauftragte: Dr. Gudrun Quenzel

Förderer: Land Nordrhein-Westfalen, RUHR.2010 GmbH
Laufzeit: 2006-2008


Arbeitsschritte
Raster der kulturellen Aktivitäten von Städten und Regionen erstellen, die als europäisch qualifiziert werden können,
Prüfung, wie sich Regionen als europäische Regionen definieren,
Klärung, wie Städte und Regionen ihre europäische Funktion wirksam kommunizieren und auf der europäischen Ebene nachhaltig etablieren.
Das Projekt kann hierbei auf die Expertise und Beratung der Initiative „Europa eine Seele geben“ zurückgreifen.

Arbeitsziel
Erstellung von Leitlinien zur europäischen Dimension der Kulturarbeit von Städten und Regionen. Während der Dauer des Projektes sollen Experten aus Wissenschaft und Kultur in Workshops und einer Abschlusskonferenz den Zwischenstand der Arbeit bilanzieren und die Aufgabenstellung fortschreiben; diese Workshops werden vom Kulturwissenschaftlichen Institut in Essen ausgerichtet, das Institut übernimmt hierbei eine koordinierende Funktion.

Das Projekt wird eng mit „TWINS2010“, einem Leitprojekt der Kulturhauptstadt zusammenarbeiten. Das gewachsene Netzwerk von über 150 Städtepartnerschaften, die das Ruhrgebiet mit Städten in ganz Europa unterhält, bietet eine außerordentlich gute Ausgangsbasis für das Projekt. Dadurch, dass Synergien und bestehende Kooperationen genutzt werden können, ist eine Basis für die angestrebte Kartierung kultureller Aktivitäten von Städten und Regionen wie für den Austausch von Wissenschaftlern und Kulturschaffenden in Europa gegeben.
In einem ersten Arbeitsschritt soll ein Überblick über europäische Qualitätsmerkmale von Städten und Regionen erstellt und in Abstimmung mit europäischen Partnern zu einem Raster entwickelt werden. Im Rahmen des TWINS 2010 Projekts wird dieses Raster dann auf seine Plausibilität überprüft und gegebenenfalls überarbeitet. Ein Abschlußbericht (2008) über die Ergebnisse wird in Kooperation mit der Initiative „Europa eine Seele geben“ vom KWI erstellt.
Die Ergebnisse des Projektes sollen zuständigen Stellen in der EU sowie verschiedenen Initiativen und Institutionen zur Diskussion vorgelegt werden (Steering Committee der Initiative „Europa eine Seele geben“, EU-Parlament, Ausschuss der Regionen, EU-Kommission, Ratspräsidentschaft u.a.).

Das Projekt wird vom Land Nordrhein-Westfalen und der Stadt Essen gefördert.

Am 1. und 2. Oktober 2007 fand in Essen ein erster internationaler Workshop statt.