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Projekt Kontaktbüro Wissenschaft - Kulturhauptstadt 2010

Die Universitäten, Fachhochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen sind ein wesentliches Element der Metropole Ruhr. Sie verbinden sich auch mit vielen kulturellen Initiativen in den Städten. RUHR.2010 hat dies früh zum Anlass genommen und Anfang des Jahres 2008 gemeinsam mit dem Kulturwissenschaftlichen Institut in Essen (KWI) ein Kontaktbüro Wissenschaft – Kulturhauptstadt eingerichtet. Zu den Aufgaben des Büros gehörten die wechselseitige Information, der Dialog und die Entwicklung gemeinsamer Projekte für die Kulturhauptstadt. Zum Ende des Kulturhauptstadtjahres 2010 hat das Kontaktbüro seine Arbeit eingestellt.

Das Kontaktbüro dokumentierte und koordinierte wissenschaftliche Arbeiten, Forschungen und Initiativen, die sich auf RUHR.2010 bezogen. Es beriet und unterstützte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bei ihrer wissenschaftlichen Arbeit zu RUHR.2010. Es stellte ihnen Informationsmaterial über die Kulturhauptstadt und über andere Forschungsarbeiten, die sich auf RUHR.2010 oder andere Kulturhauptstädte bezogen, zur Verfügung. Es baute Kommunikationsstrukturen zwischen den wissenschaftlichen Einrichtungen der Region zu RUHR.2010 auf, vernetzte Akteure, die zu RUHR.2010 wissenschaftlich arbeiten. Es organisierte den Informationsfluss zwischen Wissenschaft und Kulturhauptstadt. Darüber hinaus unterstützte das Büro die RUHR.2010 GmbH bei der Auswahl wissenschaftlicher Projektvorhaben und bereitete weitere wissenschaftliche Projektinitiativen in Bezug auf die Kulturhauptstadt Europas vor. Kurz: Das Kontaktbüro Wissenschaft – Kulturhauptstadt 2010 bildete die zentrale Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Kulturhauptstadt.

Am Ende des Kulturhauptstadtjahrs lässt sich sagen: Wissenschaft war wesentlicher Bestandteil der Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010 – und ebenso RUHR.2010 Thema in den wissenschaftlichen Einrichtungen der Metropole Ruhr und darüber hinaus.

Neben insgesamt 14 wissenschaftlichen Projekten, Veranstaltungen und Studien im offiziellen Programm der Kulturhauptstadt haben engagierte Wissenschaftler zahlreiche eigene Projekte, Tagungen, Konferenzen und Seminare zur Kulturhauptstadt initiiert und durchgeführt, haben Studierende wissenschaftliche Arbeiten zu Themen der Kulturhauptstadt geschrieben. Bis zum Ende des Jahres 2010 lagen dem Kontaktbüro rund 60 fertige Doktor-, Magister-, Master-, Diplom- und Bachelorarbeiten vor.

Die Zusammenarbeit im Wissenschaftsbereich anlässlich der Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010 hat bestehende Kooperationen vertieft und neue Kontakte knüpfen helfen. Hier sind insbesondere Kontakte zwischen Wissenschaftlern und Künstlern, aber auch zwischen verschiedenen wissenschaftlichen Einrichtungstypen zu nennen.

Die im Rahmen der Zusammenarbeit am häufigsten gewählten Themen – Migration, Metropole, Kreativität, Klimawandel, Kultur – haben Akzente setzen können und Schwerpunkte schärfen helfen. Sie haben gezeigt, dass die Wissenschaftsmetropole Ruhr auf diesen Gebieten hervorragende eigene Kompetenzen besitzt, die sie zukünftig weiter entfalten kann. Und sie haben die wissenschaftlichen Einrichtungen in der Metropole Ruhr sowie den Wissenschafts- und Kulturbereich näher zusammengeführt und neue grenzüberschreitende Kontakte befördert. Viele der Veranstaltungen waren hochkarätig international besetzt.

Das Wissenschaftsportal Kulturhauptstadt 2010 wird als Archiv bestehen bleiben und wird in unregelmäßigen Abständen weiterhin aktualisiert: www.wissenschaft2010.de

Ansprechperson

Annina Lottermann
Kulturwissenschaftliches Institut Essen
Goethestraße 31
45128 Essen
Tel: +49 201 7204 252
Fax: +49 201 7204 111