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Projekt Polen-Nordrhein-Westfalen-Jahr
Gemeinsam die Zukunft gestalten: NRW und Polen im Dialog
Wissenschaftliche Veranstaltungsreihe zum Polen-Nordrhein-Westfalen-Jahr 2011/2012
2011/2012 führt die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen das „Polen-Nordrhein-Westfalen-Jahr“ durch. Während dieser Zeit soll der Austausch zwischen Polen und Nordrhein-Westfalen auf möglichst breiter Basis intensiviert werden. Die Veranstaltungsreihe des Kulturwissenschaftlichen Instituts Essen im Auftrag der Ministerin für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien im Rahmen des Polen-Nordrhein-Westfalen-Jahres begleitet das Veranstaltungsjahr wissenschaftlich.
Hierzu kommt eine feste Gruppe bestehend aus polnischen und deutschen SchülerInnen, StudentInnen und NachwuchswissenschaftlerInnen in regelmäßigen Abständen zur Diskussion zusammen. In den Jahren 2011 und 2012 finden neben einer Eröffnungsveranstaltung im März 2011 insgesamt drei Blockveranstaltungen sowie eine Abschlussveranstaltung statt. Hier werden anhand gegenwärtig relevanter Themen, wie Arbeitnehmerfreizügigkeit, Energie- und Klimapolitik, Religiosität und Migration unterschiedliche und gemeinsame Ansätze in Polen und Deutschland diskutiert. Die einzelnen Blockveranstaltungen werden von einem deutsch-polnischen WissenschaftlerInnen-Team geleitet und durch Beiträge weiterer ReferentInnen aus Polen und Deutschland ergänzt.
Ziel der Veranstaltung ist, aus der Perspektive junger Menschen aktuelle Herausforderungen in Deutschland (NRW) und Polen vergleichend zu analysieren und dazu gemeinsame europäische Perspektiven zu erarbeiten, die deutschen und polnischen PolitikerInnen als Handlungsanleitungen dienen können. Die Ergebnisse der Veranstaltung werden auch in einer Publikation dokumentiert.
Razem ułożyć przyszłość: NRW i Polska w dialogu
Naukowe zajęcia odnośnie Polsko-Nadrenią-Północnej-Westfalii rok 2011/2012
W roku 2011/2012 rząd krajowy z Nadreni Północnej-Westfalii dokonuje projektu, który się nazywa „Rok Polsko-Nadrenia-Północna-Westfalia“. W traktcie tej wymiany między Polską i NRW związek powinien być mocniejszy na różnym poziomie. Imprezy towarzyszące będą prezentowane przez institut kulturano-naukowy w Essen. Zajęcia są zlecone przez ministra dla spraw krajowych, europy i medii.
W regularnych odstępach spotkają się wyróżnione grupy z polskimi i niemieckimi studentami, uczniami i młodymi naukowcami. W roku 2011 rozpoczeło się otwartcie imprezy. W 2011 i 2012 roku odbędą się trzy blocki imprez i też jedna impreza, która zakończy ten projekt. Uczestnicy dyskutują o poważnych i obecnych tematach: swoboda podejmowania pracy, klimat i energia polityczna, religia i też migracja. Na tych zabraniach chce sie dojść do wspólnych założen, ale też rozmawiać o rożnych poglądach. Wszystkie zajęcia są administrowane z niemieckimi i polskimi referentami i z naukowym zespołem.
Ten projekt ma na celu współne oznaki między Niemcami (NRW) i Polską – za pomocą perspektyw młodych ludzi. Europejskie wyzwania będą nie tylko dystkutowane, ale też powinnie być popierane przez polityków przy ważnych decyziach. Wyniki będą też dokumentowane i wydawane w publikacji.
Projektleitung/Kierownikem projektu jest:
Prof. Dr. Claus Leggewie, Direktor des Kulturwissenschaftlichen Instituts Essen
Projektkoordination/Projekt jest organizowany przez:
Annina Lottermann, Kulturwissenschaftliches Institut Essen
Leitung Blockveranstaltungen/Kierownikem zajęc:
Katarina Bader, Ludwig-Maximilians-Universität München
Piotr Buras, Gazeta Wyborcza
Projektteilnehmer/Uczestnicy projektu:
StudentInnen und NachwuchswissenschaftlerInnen der Universitäten Bochum, Bonn, Düsseldorf, Köln, Münster, Warschau; SchülerInnen des II Lizeums in Zabrze und des Alexander-Hegius-Gymnasium in Ahaus
Projektlaufzeit/Czas trwania:
2011-2012
Im Auftrag von/W zaleceniu:
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Veranstaltung Religion, Staat, 23.-24. Februar 2012
Die dritte Teilveranstaltung der wissenschaftlichen Begleitreihe zum Polen-Nordrhein-Westfalen-Jahr 2011/2012 beschäftigte sich mit dem Verhältnis von Religion und Staat im deutsch-polnischen Ländervergleich. Hierbei diskutierten die rund 30 Schüler, Studenten und Nachwuchswissenschaftler aus NRW und Polen zusammen mit Experten über Säkularisierungsprozesse, religiöse Vielfalt und konfessionellen Religionsunterricht. Robert Żurek (Polnische Akademie der Wissenschaften) und Markus Hero (Ruhr-Universität Bochum) unterstützten die Debatten mit einem historischen Überblick zur Bedeutung und Entwicklung der katholischen Kirche in Polen und einer Darstellung der religiösen Vielfalt in NRW mit besonderer Berücksichtigung muslimischer Institutionen. Angelica Schwall-Düren (Ministerin für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien des Landes NRW) erweiterte in einem Vortrag die Thematik um eine europäische Gesamtsicht und erörterte im Gespräch mit den jungen Teilnehmern auch die Relevanz von Grundwerten. Die lebhafte Diskussion der jungen Menschen fokussierte sich schnell auf die Art und Weise des Religionsunterrichts in Schulen: Ein Großteil sowohl der nordrhein-westfälischen als auch der polnischen Teilnehmer der Veranstaltungsreihe plädierte für einen freiwilligen neutralen Religionsunterricht ohne Zensuren.
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Veranstaltung Klima, Energie, Umwelt, 4.-5. Oktober 2011
Während in Deutschland die Energiewende inzwischen einen breiten Konsens findet, Nordrhein-Westfalen sogar Klimaschutzbundesland Nr. 1 werden möchte, wird in Polen über den Bau von Atomkraftwerken nachgedacht. Beides soll die klimapolitischen Ziele der EU erfüllen. Die rund 30 jungen Schüler, Studierenden und Nachwuchswissenschaftler aus Polen und NRW diskutierten im Rahmen der wissenschaftlichen Begleitreihe zum Polen-Nordrhein-Westfalen-Jahr die unterschiedlichen energiepolitischen Konzepte beider Länder. Kai-Olaf Lang (Stiftung Wissenschaft und Politik) und Agnieszka Rochon (Beraterin für Die Grünen/Europäische Freie Allianz im Europäischen Parlament für die polnische EU-Ratspräsidentschaft) unterstützten die jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit kurzen Impulsreferaten. Bei einer zusätzlichen öffentlichen Diskussion mit Jan Dobertin (Landesarbeitsgemeinschaft Erneuerbare Energie NRW e.V.), Staatssekretär Günther Horzetzky (Ministerium für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen), Karolina Jankowska (Forschungszentrum für Umweltpolitik, Freie Universität Berlin) und Tobias Riedl (Greenpeace Deutschland) zeigte sich schnell: Der wechselseitige Dialog zwischen Polen und Deutschland und ein gegenseitiges Verständnis über die Ursachen unterschiedlicher energiepolitischer Entscheidungen ist für eine weitere Zusammenarbeit auf diesem Gebiet unerlässlich.
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Veranstaltung Arbeitnehmerfreizügigkeit, 7. Juni 2011
Rund 30 SchülerInnen, Studierende und NachwuchswissenschaftlerInnen aus NRW und Polen diskutierten im Rahmen der ersten Teilveranstaltung der wissenschaftlichen Begleitveranstaltungsreihe zum Polen-Nordrhein-Westfalen-Jahr 2011/2012 am Kulturwissenschaftlichen Institut Essen (KWI) mit Experten aus Wissenschaft, Politik und Praxis zum Thema Arbeitnehmerfreizügigkeit. Wojciech Łukowski (Universität Warschau), Mathias Wagner (Universität Bielefeld), Katrin Lechler (n-ost) und Michał Sutowski (Krytyka Polityczna) informierten in Kurzreferaten über zahlenmäßige Entwicklungen, messbare Auswirkungen und Trends in der medialen Berichterstattung über Arbeitnehmerfreizügigkeit in Deutschland und Polen vor und nach dem 1. Mai 2011. An diesem Tag haben Arbeitnehmer aus acht mittel- und osteuropäischen EU-Staaten freien Zugang zum deutschen Arbeitsmarkt erhalten. Die jungen TeilnehmerInnen der Veranstaltung setzten sich mit diesen Aspekten im Plenum und in Kleingruppen vertiefend auseinander und zogen eine erste Bilanz: Arbeitnehmerfreizügigkeit ist kein Schreckgespenst und bietet Chancen für die beruflichen Perspektiven junger Menschen in Europa; sie muss aber in vielerlei Hinsicht, zum Beispiel was die wechselseitige und gleichwertige Anerkennung von Schul- und Studienabschlüssen angeht, noch weiter ausgestaltet werden.
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Eröffnungsveranstaltung, 24. März 2011
Am 24. März 2011 hat die NRW-Landesregierung das Polen-Nordrhein-Westfalen-Jahr offiziell eröffnet. Am gleichen Tag startete die wissenschaftliche Begleitveranstaltung am Kulturwissenschaftlichen Institut Essen: Rund 30 Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler, Studierende und Schülerinnen und Schüler aus Polen und Nordrhein-Westfalen kamen zu einem ersten Treffen und Kennenlernen am KWI zusammen. Die Ministerin für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien des Landes NRW, Angelica Schwall-Düren, begrüßte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Hans-Jürgen Bömelburg (Universität Gießen), Marzenna Guz-Vetter (Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland), Herbert Jakoby (Staatskanzlei des Landes NRW) und Adam Krzeminski (Journalist und Publizist) stellten sich den Fragen der jungen Menschen: Kann die polnische Sprache im deutschen Schulsystem stärker verankert werden? Werden hochqualifizierte junge Polinnen und Polen nach dem vollständigen Eintritt der Arbeitnehmerfreizügigkeit in Deutschland gleichberechtigt Arbeit finden? Warum wird in Deutschland und Polen unterschiedlich über Atomkraft diskutiert? So lauteten nur einige der Fragen, die zeigten, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht nur den deutsch-polnischen Dialog wichtig finden, sondern auch hohe Erwartungen an die Politik haben.
Fotografische Eindrücke der Veranstaltung: