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Projekt Global Young Faculty 2010

Seit 2011 koordiniert das Mercator Research Center Ruhr (MERCUR) die Global Young Faculty. Aktuelle Informationen zu Programm und Ausschreibung finden Sie unter: www.global-young-faculty.de

Kontakt:
Dr. Dagmar Eberle
Leiterin der Geschäftsstelle
Mercator Research Center Ruhr
Huyssenallee 66-68
45128 Essen
Telefon: 0201-616965-15
dagmar.eberle@mercur-research.de

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Global Young Faculty 2010

Zu Beginn des 21. Jahrhunderts stehen wir einer Vielzahl komplexer Herausforderungen gesellschaftlicher, wirtschaftlicher, technischer, ökologischer und kultureller Art gegenüber. Um nachhaltige und zukunftsfähige Lösungswege aufzuzeigen, bedarf es neuer Impulse - auch und gerade aus der Wissenschaft. Die Global Young Faculty bietet engagierten und promovierten Nachwuchswissenschaftlerinnen und –wissenschaftlern der Metropole Ruhr ein interdisziplinäres und internationales Forum für die Entwicklung und Darstellung solcher Impulse. Ziel der Global Young Faculty ist es, dem wissenschaftlichen Nachwuchs der Region die Gelegenheit zu bieten, sich über Institutionen, Fächer und Ländergrenzen hinweg zu vernetzen, neue Arbeitskooperationen zu initiieren und in einen globalen Ideenaustausch zu treten, der wissenschaftliche Exzellenz, kulturelle Vielfalt und weltgesellschaftliche Verantwortung zusammen denkt. Denn Wissenschaft schafft Wandel!

Die Global Young Faculty ist eine Initiative der Stiftung Mercator, die bis 31. Dezember 2010 vom Kulturwissenschaftlichen Institut Essen koordiniert wurde. Sie ist ein Beitrag dieser beiden Institutionen, der Universitätsallianz Metropole Ruhr und der außeruniversitären Forschungseinrichtungen zur Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010. Die Global Young Faculty wird vom Ministerium für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie des Landes Nordrhein-Westfalen zusätzlich unterstützt.

Programm
Rund 100 Nachwuchsforscher bearbeiteten im Rahmen der Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010 von November 2009 bis November 2010 in interdisziplinär besetzten Arbeitsgruppen fächerübergreifende Fragestellungen in den folgenden Themenfeldern: Klima, Technologie, Gesundheit, Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur. Dabei kooperierten die Wissenschaftler der Region mit internationalen Stipendiaten der VolkswagenStiftung und herausragenden Wissenschaftlern aus dem In- und Ausland. Für die Projektarbeit stellte die Stiftung Mercator Mittel in Höhe von 300.000 Euro für internationale Forschungskooperationen zur Verfügung, beispielsweise in Form von Workshops, Tagungen, Gastvorträgen und Sommerakademien, aber auch Exkursionen oder Publikationsprojekten.

Our Common Future
Den Abschluss des Kooperationsprogramms bildete der internationale Wissenschaftskongress „Our Common Future“, der vom 2. bis 6. November 2010 in Hannover und Essen stattfand. Er war eine gemeinsame Veranstaltung der VolkswagenStiftung, der Deutschen Messe und der Stiftung Mercator in Verbindung mit der Landeshauptstadt Hannover und RUHR.2010. Der Kongress griff Debatten über zentrale Zukunftsfragen auf, die im Rahmen der Expo 2000 in Hannover angestoßen wurden. In Essen bildete er einen Abschluss des Veranstaltungsjahres der Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010

Logos KWI und Stiftung Mercator
Logos UAMR und Ruhr.2010