- Aktives Altern – Migration – Biographie
- Fremde Eigenheiten und eigene Fremdheiten
- Identities and Modernities in Europe (IME)
- Interkulturelle Kontaktzonen. Soziale Ordnungsmuster des Umgangs mit Migrationsfolgen. Japan, China, Singapur und Deutschland im Vergleich
- Interkulturelles Verstehen in Schulen des Ruhrgebiets
- Jugenddialog 2020
- Religion in der Internationalen Politik
- Schüler verstehen. Improvisationen über Interkultur
Projektbereich Interkultur
Leitung: Prof. Dr. Claus Leggewie, Prof. em. Dr. Hans-Georg Soeffner
Gefördert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG), die Stiftung Mercator und die Hans-Böckler-Stiftung
Dass unsere Gegenwartsgesellschaften interkulturell sind, erscheint uns als Gewissheit. Wir wissen, dass die Fremden, die gestern kamen, morgen bleiben, genauso wie es uns selbstverständlich ist, sich im Alltag von Kulturprodukten aus aller Welt umgeben oder selbst routiniert global aktiv sind – als Konsumenten, Touristen, Geschäftsreisende oder Wissenschaftler. Schließlich kennen wir, aus unserem Alltag und aus den Massenmedien, die Konfliktpotentiale, die sich in der globalen Moderne mit dem interkulturellen Kontakt verbinden.
Doch wie gestalten und bewältigen moderne Gesellschaften und deren Mitglieder die Wirklichkeit der Interkulturalität? Wie werden sich religiös pluralistische Gesellschaften unter den Bedingungen der kulturellen und religiösen Globalisierung und weltweiter Wanderungsbewegungen entwickeln? Wie wirken sich diese Prozesse auf Politik, Wirtschaft und Gesellschaft aus? Mit Blick auf diese Fragen befassen sich die Projekte im Forschungsschwerpunkt „Interkultur“ mit den Bedingungen und Chancen eines weltweiten Humanismus, dem alltäglichen Kontakt in ethnisch gemischten Wohnvierteln und Schulklassen, den Verstehenspotentialen und –grenzen von Kunst, Formen europäischer Identitätsbildung sowie mit dem Einfluss von Religion auf die internationale Politik und den Möglichkeiten der Mediation interreligiöser Konflikte.
„Interkultur“ operiert auf verschiedenen Arbeitsebenen: Projektgruppen, internationale Forschungskooperationen, Graduiertenkolleg, Dialog- und Fellowprogramm, Vorträge, Tagungen und Workshops, Policy-Beratung. Schwerpunkte der Forschungen liegen dabei auf dem Ruhrgebiet, aber auch auf dem nationalen und internationalen Vergleich.