Projekte
- Das Selbstbild in der Bilderwelt. Zur Soziologie der Person und ihrer Figuration in bildmedialen Beobachtungs- und Bewährungsanordnungen.
- Die Geschichte der Deutschen Gesellschaft für Soziologie als Organisationsgeschichte – Von den sozialwissenschaftlichen Diskursnetzwerken der Gründerjahre bis 1989
- Exklusion durch Menschenrechte? Eine vergleichende Studie zum Wandel der Integrationspolitik gegenüber Zuwanderern in OECD-Ländern
- Identitätsschmieden: Der Beitrag von Museumsdingen zur Identitätsbildung in alten Industrieregionen – das Ruhrgebiet als Beispiel
- Kultur der Achtsamkeit
- Migration und Komik - Soziale Funktionen und konversationelle Potentiale von Komik und Satire in den interethnischen Beziehungen Deutschlands
Projekte (abgeschlossen)
- Aktives Altern – Migration – Biographie
- Das kulturelle Potenzial von Städten und Regionen in Europa
- Europa: Emotionen, Identitäten, Politik. Vergleichende Forschungen zu Kultur und Gesellschaft
- Europäische Geschichtspolitik
- Fremde Eigenheiten und eigene Fremdheiten. Interkulturelle Verständigung und transkulturelle Identitätsarbeit in globalisierten Arbeitskontexten.
- Graduiertenkolleg Interkulturelle Kommunikation – Interkulturelle Kompetenz
- Humanismus in der Epoche der Globalisierung. Ein interkultureller Dialog über Kultur, Menschheit und Werte
- Identities and Modernities in Europe (IME)
- Indien und Europa. Ein musiksoziologischer Kulturvergleich
- Interkulturelle Kontaktzonen. Soziale Ordnungsmuster des Umgangs mit Migrationsfolgen. Japan, China, Singapur und Deutschland im Vergleich
- Interkulturelles Verstehen in Schulen des Ruhrgebiets
- International Summer Academy 2006
- Islamic Culture - Modern Society
- Jugenddialog 2020
- Migration und Komik. Inklusions- und Exklusionsprozesse durch Komik und Satire in Spätaussiedlermilieus
- Philhellenismus, philhellenische Kunst und Europaidee in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Untersuchung einer Frühform europäischer Integration
- Religion in der Internationalen Politik
- Schüler verstehen. Improvisationen über Interkultur
- Was ist der Mensch?
- Was macht eine Lebensform human?
Projektbereich Interkultur
Verantwortlich: Dr. habil. Volker Heins, Prof. em. Dr. Hans-Georg Soeffner
Förderer: Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG), die Stiftung Mercator, Hans-Böckler-Stiftung
Dass moderne Gesellschaften unterschiedliche kulturelle Elemente und Einflüsse verknüpfen, erscheint uns als Gewissheit. Kaum jemand glaubt noch an die Machbarkeit oder gar die Gerechtigkeit von Versuchen, durch einseitige Assimilation Fremde zu Bürgern und Außenseiter zu Insidern zu verwandeln. Wir wissen, dass Migranten nicht nur bleiben, sondern auch viele ihrer Sitten und Gewohnheiten beibehalten, genauso wie wir wissen, dass wir selbst in fremden kulturellen Kontexten mit unseren eigenen Vorstellungen unterwegs sind – als Geschäftsreisende, Wissenschaftler, Studierende, Touristen oder gelegentlich auch als Soldaten oder Mitarbeiter von NGOs. Schließlich kennen wir aus dem Alltag und den Massenmedien die Konfliktpotentiale, die sich in der globalen Moderne aus interkulturellen Kontakten ergeben.
Doch wie gestalten und bewältigen moderne Gesellschaften die Wirklichkeit der Interkulturalität? Wie werden sich pluralistische Gesellschaften unter den Bedingungen der kulturellen und religiösen Globalisierung und weltweiter Wanderungsbewegungen entwickeln? Wie wirken sich diese Prozesse auf Politik, Wirtschaft und Gesellschaft in verschiedenen Weltregionen aus? Mit Blick auf diese Fragen zielen die Projekte im Forschungsbereich InterKultur letztlich auf die Bedingungen und Chancen eines weltweiten Humanismus, der alle Menschen in ihrer kulturellen Verschiedenheit akzeptiert, ohne sich auf die alteuropäische Fiktion von räumlich begrenzten, ganzheitlichen Kulturen zu stützen, die das Verhalten ihrer Mitglieder programmieren.
InterKultur operiert auf verschiedenen Arbeitsebenen: Projektgruppen, internationale Forschungskooperationen, Graduiertenkollegs, Dialog- und Fellowprogramme, Vorträge, Tagungen und Workshops, Politikberatung. Schwerpunkte der Forschungen liegen dabei auf dem Ruhrgebiet, aber auch auf dem nationalen und internationalen Vergleich.