- Autobiographisches Gedächtnis
- Autobiographisches Gedächtnis über die Lebensspanne
- Autonomie: Handlungsspielräume des Selbst
- Die Dynamik des Tötens
- Europäische Geschichtspolitik
- Europäisierung nationaler Erinnerungsräume
- Kriegswahrnehmung und Kollektivbiographie. Referenzrahmen von Wehrmachtssoldaten 1942-1945
- Referenzrahmen des Helfens
- Referenzrahmen des Krieges
- The Comparative Family History Project
- Vergleichende Tradierungsforschung
Projektbereich Erinnerungskultur
Kontakt: Prof. Dr. Harald Welzer, Dr. Christian Gudehus
Das seit dem Jahr 2004 bestehende Center for Interdisciplinary Memory Research widmet sich als erstes europäisches Forschungsinstitut exklusiv der Erforschung von Gedächtnisprozessen an der Schnittstelle zwischen Geistes- und Naturwissenschaften. Thematisch befasst sich das Zentrum mit der Grundlagenforschung zur Entstehung des menschlichen Gedächtnisses, der intergenerationellen Weitergabe von Erinnerungen, den Langzeitfolgen kollektiver Gewalterfahrungen und der Entwicklung interdisziplinärer Methodologien. Angesiedelt am Kulturwissenschaftlichen Institut Essen, kooperiert es eng mit den dortigen Einrichtungen hinsichtlich des Forschungsprogramms, der Einladung von Gastwissenschaftlern und der Durchführung von internationalen Konferenzen. Das CMR ist mit seiner internationalen und interdisziplinären Ausrichtung ein für die Kulturwissenschaften wegweisendes Exzellenzzentrum grundlagen- und anwendungsorientierter Forschung.