Universitätsallianz Metropole Ruhr (UAMR)
Das KWI ist seit 2007 das interuniversitäre kulturwissenschaftliche Forschungskolleg der Universitäten Bochum, Dortmund und Duisburg-Essen. Durch die Gründung der Universitätsallianz Metropole Ruhr (UAMR) im gleichen Jahr haben die drei Universitäten ihre Zusammenarbeit verstärkt.Projekte und Veranstaltungen im Rahmen der UAMR
6. - 8. Oktober 2011, Jean-Jacques Rousseau - Die Ursprungserzählungen/les récits de l'origine (zweisprachig), Essen: Internationale Tagung des Kulturwissenschaftlichen Instituts Essen (KWI), der Deutschen Gesellschaft für Französischsprachige Philosophie und sowie des Deutsch-Französischen Kulturzentrums, gefördert durch die Fritz Thyssen Stiftung.
15. Juli 2011, Wissenswelten Metropole Ruhr 2011: regional verankert - global vernetzt , Dortmund: Die erste internationale Wissenschaftsmesse des Wissenschaftsforums Ruhr gibt einen Einblick in die herausragende Forschungslandschaft der Region. Mehr als 40 Institute präsentieren innovative Entwicklungen in zentralen Zukunftsfeldern. In Workshops, offenen Diskussionsrunden mit Open-Space-Charakter und interaktiven Themenlandschaften von „Arbeitswelt“ bis „Technologie“ stellen sie länderübergreifende Kooperationen und regionale Projekte mit internationaler Strahlkraft vor.
21. Juni 2011, Wirtschaftsethik zwischen den Kulturen. Leitbilder, Werte und Normen in interkulturellen Wirtschaftsprozessen , Essen: Im Fokus der Tagung steht die Frage, inwieweit universelle Leitbilder des globalen Wirtschaftens begründbar sind und in der Praxis befolgt werden. Auf welchen religiös, politisch und kulturell geprägten Normen basiert das Selbstverständnis wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Akteure? Gibt es eine gemeinsame Wertebasis, die in globale Leitbilder einfließt? Inwieweit werden diese Leitbilder kulturell unterschiedlich aufgefasst und umgesetzt?
30. Mai 2011, Klimawandel – Herausforderung für Wissenschaft und Forschung in NRW , Essen: Die Veranstaltung widmet sich vorrangig der Frage, wie Wissenschaft und Forschung sich selbst im Angesicht der neuen Herausforderungen verändern und orientieren. Organisieren sie neue Forschungsbereiche und Perspektiven, sollten sie neue Studiengänge entwickeln, verändern sie ihre Zusammenarbeit und ihre Institutionen, ihre Netzwerke und Agenden? Die Diskussion im Kulturwissenschaftlichen Institut soll die Einschätzungen aus Wissenschaft, Wissenschaftsorganisation und Wissenschaftspolitik bündeln und aufeinander beziehen, sie rückt die Konsequenzen in den Fokus, die sie aus dem Klimawandel ziehen.
8. Februar 2011, Wie man Akteure dazu bringt, das zu tun, was sie eigentlich tun sollten: Chancen und Risiken des libertären Paternalismus , Essen: Das Ziel der Veranstaltung besteht in einer kritischen Bestandsaufnahme der Chancen und Grenzen des libertären Paternalismus, der zahlreiche Berührungspunkte zu politischen Governance-Modellen, Theorien kollektiver Handlungsentscheidungen, zur Verhaltens- und Rechtsökonomie und zur Umweltpsychologie aufweist.
13. - 15. Januar 2011, Die Ökonomie der urbanen Vielfalt: Ruhrgebiet – Istanbul , Essen: Wie lässt sich das ökonomische Potential von urbaner Vielfalt nutzen? Welche Herausforderungen sind mit religiöser und sozialer Vielfalt verbunden und welche ökonomischen Chancen bietet diese Diversität für Städte? Diesen Fragen wird anhand der Vergangenheit und Gegenwart zweier Metropolregionen nachgegangen, die durch ihre Migrationsgeschichte geprägt sind – das Ruhrgebiet und Istanbul. Im Mittelpunkt des Interesses steht, in welcher Gestalt sich Diversität zeigt und wie sie kommuniziert und vermarktet wird.
November 2009 - November 2010
Global Young Faculty: Rund 100 Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler der Wissenschaftsmetropole Ruhr bearbeiteten in interdisziplinär besetzten Arbeitsgruppen mit internationalen Wissenschaftlern fünf Themenfelder: Klima, Technologie, Wirtschaft, Gesundheit, Kultur und Gesellschaft.
30. August - 8. September 2010
Interdisziplinäre Sommerakademie "Prometheus 2010. Wo kommen unsere Energien her?": Die Sommerakademie für ausgewählte Stipendiaten war in fünf "Meisterklassen" zum Thema Energie eingeteilt, in der exzellente Forscher verschiedener Disziplinen mit Nachwuchswissenschaftlern arbeiteten und diskutierten.
Stipendiatenausschreibung
14.-15. Januar 2010
Kolloqium: "Prosoziales Verhalten in interdisziplinärer Perspektive", veranstaltet vom Lehrstuhl für Sozialtheorie und Sozialpsychologie der Ruhr-Universität Bochum und vom Forschungsprojekt „Referenzrahmen des Helfens“ am KWI
16. Dezember 2009
Kolloquium: "Kollektive Gewalt- Ein interdisziplinärer Dialog" an der Ruhr-Universität Bochum
8.-12. November 2009
Internationale und interdisziplinäre Herbstakademie: "Fears, Facts, and Fascination: Western and Indian Presentations of India" an der Ruhr-Universität Bochum
12. Oktober 2009
Diskussionsrunde "Wissenschaftliches Publizieren im Online-Zeitalter"