"Scholars in Residence" des Goethe-Instituts am KWI

Im Rahmen des Jahrs der Außenwissenschaftspolitik 2009 des Auswärtigen Amts hat das Goethe-Institut in Kooperation mit dem KWI das Residenzprogramm „Scholars in Residence“ initiiert, das mehrwöchige gegenseitige Gastaufenthalte hoch qualifizierter Nachwuchsforscher aus den internationalen Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaften vorsieht. Junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bekommen die Möglichkeit, intensive Kontakte zu anderen Forschern zu knüpfen, gemeinsam Projekte durchzuführen sowie langfristige bilaterale Kooperationen zu entwickeln.
Informationen zur aktuellen Ausschreibung für das Jahr 2013/2014 finden Sie hier

Das Residenzprogramm soll den Ausbau internationaler wissenschaftlicher Kontakte unterstützen und den inner- und interdisziplinären Dialog zwischen Exponenten der „öffentlichen Wissenschaft“ fördern, die ein breites Publikum anspricht. KWI und Goethe-Institut versprechen sich von dieser dialektischen Perspektive einen Zugewinn an Aktivität im Kulturprojekt- und Forschungsbereich. Von der Vernetzung der Wissenschaftsszenen erwarten sich die Partner die Entfaltung einer produktiven Eigendynamik, von den Gastaufenthalten die Gewinnung neuer Botschafter und Türöffner für Deutschland im Ausland.

Ausgehend von den Transformationsprozessen in der Region Nordafrika hat das Goethe-Institut im Rahmen der Deutsch-Ägyptischen und Deutsch-Tunesischen Transformationspartnerschaft 2012/2013 ein weiteres „Scholars in Residence“-Programm gestartet, das den interkulturellen Dialog im Wissenschaftsbereich fördern und die Wissenschaftsbeziehung zwischen Deutschland und der arabischen Welt stärken soll. Das Projekt wird in Zusammenarbeit mit dem KWI und dem Zentrum für Mittelmeerstudien an der Ruhr-Universität Bochum durchgeführt, gefördert durch Sondermittel des Auswärtigen Amtes. Weitere Informationen zu diesem Programm und seinen Schwerpunktthemen finden Sie hier.

Themen 2012/2013


TeilnehmerInnen 2012/2013

(Stadt-) Kultur und Öffentlicher Raum:

Julia Sattler
© Katrin Schlusen
Julia Sattler (*1980) ist Studienkoordinatorin der Fakultät Kulturwissenschaften an der Technischen Universität Dortmund sowie wissenschaftliche Koordinatorin des Forschungsprojekts „Spaces-Communities-Representations: Urban Transformations in the USA“ der Stiftung Mercator und der „Universitätsallianz Metropole Ruhr“. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Amerikanistik, African American Studies sowie Urban Studies.



Meagan Elliott
© Meagan Elliott
Meagan Elliott (*1985) promoviert im Bereich Stadt- und Regionalplanung an der Universität Michigan und untersucht, wie die Stadtbevölkerung von Detroit im Angesicht des Bevölkerungs- und Ressourcenrückgangs ihre Stadtteile aufwerten kann und arbeitet an Handlungsempfehlungen. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich Stadt- und Kultursoziologie, wirtschaftliche Neugestaltung und Denkmalpflege.



Andreas Brück
© Andreas Brück
Andreas Brück (*1980) promoviert über die Auswirkungen der neuen digitalen Technologien auf städtische Systeme an der Universität Duisburg-Essen. Seine Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich SMART Cities, Future Cities sowie Stadtplanung und -entwicklung. Seit 2011 arbeitet er als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachgebiet Städtebau und Siedlungswesen am Institut für Stadt- und Regionalplanung (ISR) an der Technischen Universität Berlin.


Yazan Khalili
© Yazan Khalili
Yazan Khalili (*1981) studierte Architektur an der Birzeit University und schloss sein Studium am Centre for Research Architecture am Goldsmiths College in London ab. Derzeit arbeitet er als Wissenschaftler für die neu etablierte „Research Image Foundation“ (RIF) in Ramallah. Sein Forschungsschwerpunkt liegt im Bereich visuelle Identität und visuelle Darstellung von Raum.


Migration und Integration:

Susanne Becker
© Susanne Becker
Susanne Becker (*1981) ist Doktorandin und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fachbereich Gesellschaftswissenschaften der Goethe-Universität Frankfurt/Main. In ihrem Promotionsprojekt setzt sie sich mit postkolonialen Machtstrukturen und der (Nicht-) Anerkennung von Sprache als kulturellem Kapital auseinander.




Yolandi Ribbens-Klein
© Yolandi Ribbens-Klein
Yolandi Ribbens-Klein (*1978) ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Fachbereich Sprachwissenschaften an der Universität Kapstadt und promoviert dort im Rahmen des Forschungsprojekts „Mobile Literacies - Digitale Kommunikation und Informationszugang in der multilingualen Gesellschaft“. Soziolinguistik, linguistische Anthropologie und Dialektologie stellen ihre Forschungsschwerpunkte dar.




Termine 2012/2013



Teilnehmer und Programm 2011/2012

Teilnehmer und Programm 2010/2011

Teilnehmer und Programm 2009/2010


Gordana Zečić, 17. Mai 2013 13:47