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Donnerstag, 11. Februar - Freitag, 12. Februar
Wissenschaftliche Leitung: Prof. Dr. Wilfried Loth (Universität Duisburg-Essen), Prof. Johnny Laursen (Aarhus University)
KWI on Tour: From Crisis to New Dynamics: the European Community 1974- 1983
Ort: Aarhus University, Nordre Ringgade 1, DK- 8000 Aarhus C
Veranstalter: KWI, edition Körlberstiftung, Europäische Horizonte

Gegenwärtig werden die staatlichen Archive zur Geschichte der EU für die zweite Hälfte der 1970er Jahre für die Forschung geöffnet. Die Tagung versammelt zum ersten Mal Forschungen, die auf dieser neuen Quellengrundlage möglich wurden: Es soll geklärt werden, ob und wieweit die oft gescholtenen „Dark Ages“ der Integrationsgeschichte auch die Grundlagen von Erweiterung und Vertiefung nach dem Ende des Kalten Krieges gebildet haben.

Es geht um die Entstehung des Europäischen Währungssystems als Vorläufer des Euro, um die Europäische Politische Zusammenarbeit im Rahmen des KSZE-Prozesses, um die erste Direktwahl zum Europäischen Parlament 1979, um die Nachwirkungen der ersten Erweiterung der Gemeinschaft (Großbritannien, Irland, Dänemark) und die Vorbereitung der zweiten Erweiterung (Griechenland, Spanien, Portugal). Diskutiert werden die Wandlungen der europäischen Gesellschaft an der Schwelle zur Globalisierung und die Rolle, die Politiker wie Helmut Schmidt und Valéry Giscard d'Estaing dabei gespielt haben.

Die internationale Historikerkonferenz wird vom Netzwerk EU-Geschichte im Kulturwissenschaftlichen Institut Essen (KWI) gemeinsam mit dem Department for History and Area Studies der Universität Aarhus, Dänemark, veranstaltet, gefördert von der Europäischen Union, Aktion Jean Monnet.

pdf iconConference Programme_From Crisis to New Dynamics

TeilnehmerInnen:
Prof. Dr. Johnny Laursen (Universität Aarhus),
Prof. Dr. Wilfried Loth (Universität Duisburg-Essen),
Prof. Dr. Anne Deigthon (Universität Oxford),
Prof. Dr. Jan van der Harst (Universität Groningen),
Dr. N. Piers Ludlow (London School of Economics)
u.a.

Anmeldung bis zum 10. Januar bei Prof. Dr. Wilfried Loth, Universität Duisburg-Essen, wilfried.loth@uni-duisburg-essen.de