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Sonntag, 24. Oktober 11:10 Uhr
Teilnehmer: Leo Lucassen (Leiden), Navid Kermani (KWI) und Dzevad Karahasan (Sarajewo); Moderation: Claus Leggewie (KWI)
KWI mit Gästen: Abschlussmatinee: Europas Erstarrung. Warum es so schwer ist, Europäer zu sein
Ort: Essen Hauptbahnhof, Gleis 4, Am Hauptbahnhof 5, 45127 Essen
Veranstalter: KWI

Es scheint immer schwerer zu werden, Europäer zu sein: Nationalpopulisten rebellieren gegen die EU, manche Einwanderer behalten ihren Heimatpass und tun so, als sei ihnen Europa gleichgültig, der Euro schwächelt und Volkswirtschaften kränkeln. Der Erweiterungsprozess nach Süden und Osten hat viel Kraft gekostet und ist zum Stillstand gekommen. Wie ist das alles zu erklären – und was kann die Kultur dagegenhalten?

Der Kulturzug startet seine Fahrt vom Hauptbahnhof Essen um 11.10 Uhr vom Gleis 4. Nach kurzen Stopps in Mühlheim (Ruhr), Oberhausen und Herne treten die Kulturreisenden um 12.42 Uhr von Herne aus die Rückreise nach Essen an (Ankunft 13.45 Uhr).

Teilnehmer:
Prof.Dr. L.A.C.J. (Leo) Lucassen lehrt Sozialgeschichte an der Universität Leiden.
PD Dr. Navid Kermani ist habilitierter Orientalist und Senior Fellow am KWI.
Dzevad Karahasan ist Erzähler, Dramatiker und Essayist. Derzeit lebt er in Graz und Sarajewo.

Moderation:
Prof. Claus Leggewie ist Politikwissenschaftler und Direktor des KWI.

Kartenvorverkauf (Eintritt 12/10 Euro) unter:
http://www.ruhr2010.de/melez/tickets.html

Bei der jährlichen Vortrags- und Diskussionsreihe "KWI mit Gästen" steht jeweils ein gesellschaftspolitisch relevantes Thema der Kulturwissenschaften im Zentrum. In diesem Jahr widmen sich das KWI und MELEZ unter dem Titel "Europa in Bewegung" dem Thema, wie Zugreisen, Wanderungen und Interkulturalität zusammenhängen. Das KWI veranstaltet die Reihe in Kooperation mit dem Schauspiel Essen.