KWI - Kulturwissenschaftliches Institut Essen
event
 
Mittwoch, 15. Januar 09:00 Uhr - 17:00 Uhr
Veranstalter: Institute for Advanced Sustainability Studies Potsdam (IASS), Kulturwissenschaftliches Institut Essen (KWI)
Workshop: „Partizipation im Konflikt – die Energiewende als Chance und Herausforderung für dialogorientierte Beteiligung“
Ort: Kulturwissenschaftliches Institut Essen (KWI), Goethestr. 31, 45128 Essen
Veranstalter: edition Körber-Stiftung

Am 15. Januar veranstaltet das Kulturwissenschaftliche Institut Essen (KWI) gemeinsam mit dem Institute for Advanced Sustainability Studies Potsdam (IASS) im Rahmen ihres Verbundprojektes „DEMOENERGIE – Die Transformation des Energiesystems als Treiber demokratischer Innovationen“ den Workshop „Partizipation im Konflikt – die Energiewende als Chance und Herausforderung für dialogorientierte Beteiligung“. Im Mittelpunkt des Workshops stehen die Fragen, wie sich Partizipation in Konfliktsituationen bewältigen lässt und welche Rollen verschiedene Akteure (Behörden, Unternehmen, Zivilgesellschaft) dafür übernehmen müssen. Die Ansprüche von Bürgern, bei planerischen Entscheidungen einbezogen zu werden, sind gestiegen. Die Energiewende ist das politische Feld, in dem verschiedene Formen der Bürgerbeteiligung maßgeblich erprobt werden, häufig unter schweren Bedingungen. Mobilmachung und teils intensive Konflikte gefährden ihren Erfolg. Die Energiewende stellt für dialogorientierte Bürgerbeteiligung daher eine Weichenstellung dar, ist sowohl Chance als auch Herausforderung und Risiko. Das Projekt Demoenergie erforscht derartige gesellschaftliche Konflikte und Beteiligungsprozesse rund um infrastrukturelle Veränderungen und initiiert Beteiligungsprozesse mit. Im Rahmen des Workshops sollen reichhaltige Erfahrungen und bereichernde Blickwinkel aus verschiedenen Bereichen der Gesellschaft versammelt werden und mögliche Schlussfolgerungen aus politisch relevanten Konflikt- und Beteiligungsprozessen diskutiert werden. Schwerpunkte sind dabei Beteiligungsansätze in Situationen mit breiter Protestöffentlichkeit sowie die Rolle, die verschiedene Akteure wie Kommunen und regionale wie nationale Verwaltungen, der Zivilgesellschaft oder auch von Unternehmen einnehmen könnten bzw. sollten.
Die Ergebnisse werden u.a. in einen Folgeworkshop einfließen, der Anfang 2015 am IASS in Potsdam stattfinden wird.

Inhaltlicher Kontakt:
Ina Richter (IASS), Ina.Richter@iass-potsdam.de, Tel. 0331-28822-379 und Mathis Danelzik (KWI), Mathis.Danelzik@kwi-nrw.de, Tel. 0201-7204-231