{"id":11645,"date":"2023-04-20T13:23:43","date_gmt":"2023-04-20T11:23:43","guid":{"rendered":"https:\/\/staging-v2.kulturwissenschaften.de\/?p=11645"},"modified":"2025-11-12T13:05:13","modified_gmt":"2025-11-12T12:05:13","slug":"neues-dfg-projekt-erforscht-die-betreuung-von-menschen-mit-demenz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kulturwissenschaften.de\/en\/neues-dfg-projekt-erforscht-die-betreuung-von-menschen-mit-demenz\/","title":{"rendered":"Neues DFG Projekt erforscht die Betreuung von Menschen mit Demenz"},"content":{"rendered":"<p style=\"font-weight: 400;\">Die Mehrheit der in Deutschland lebenden Menschen mit Demenz wohnt in Privathaushalten. Die Angeh\u00f6rigen, die sie betreuen, kommen schnell an die Grenze ihrer Belastbarkeit und sind mit der F\u00fclle der Aufgaben oft \u00fcberfordert. Eine Hilfe bei der Versorgung sind deshalb Betreuungskr\u00e4fte, die f\u00fcr einen begrenzten Zeitraum im Haushalt der zu versorgenden Person wohnen: so genannte live-in Hilfen, die meist aus osteurop\u00e4ischen L\u00e4ndern stammen. Ob, wie und unter welchen Umst\u00e4nden der Einsatz von live-in Hilfen den Menschen mit Demenz, aber auch den Angeh\u00f6rigen hilft, dar\u00fcber ist bislang wenig bekannt. Das neue <a href=\"https:\/\/www.kulturwissenschaften.de\/projekt\/dfg-projekt-osteuropaeische-live-in-hilfen-in-haeuslichen-versorgungstriaden-bei-demenz\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">DFG-Projekt<\/a>, in dem Kommunikationswissenschaftler*innen vom Kulturwissenschaftlichen Institut Essen mit\u00a0Pflegewissenschaftler*innen und Ethiker*innen von der Universit\u00e4t Oldenburg \u00a0zusammenarbeiten, soll hier in den n\u00e4chsten drei Jahren Aufkl\u00e4rung bringen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ziel der Studie ist die Ermittlung der Kommunikationsprozesse und Interaktionsdynamiken, die sich entfalten, wenn eine Person mit der Diagnose Demenz von einer osteurop\u00e4ischen live-in Hilfe betreut wird. Dabei werden soziologische, versorgungswissenschaftliche und ethische Perspektiven miteinander verkn\u00fcpft.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Das Projekt startet am 1. April 2023. Gesucht werden noch Familien aus den Gro\u00dfr\u00e4umen Essen, Bochum, Duisburg, M\u00fchlheim und Dortmund, die daran interessiert sind, an der Studie aktiv mitzuarbeiten, also den Alltag der Pflege von dem wissenschaftlichen Team begleiten und untersuchen zu lassen. Interessierte k\u00f6nnen sich jederzeit an die jeweiligen <a href=\"https:\/\/www.kulturwissenschaften.de\/projekt\/dfg-projekt-osteuropaeische-live-in-hilfen-in-haeuslichen-versorgungstriaden-bei-demenz\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Ansprechpartner*innen im Projekt<\/a> wenden, um zu kl\u00e4ren, wie eine m\u00f6gliche Zusammenarbeit aussehen k\u00f6nnte. Ansprechpartner*innen sind <a href=\"https:\/\/www.kulturwissenschaften.de\/person\/prof-em-dr-jo-reichertz\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Prof. Dr. Jo Reichertz<\/a> (<a href=\"mailto:Jo.Reichertz@t-online.de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Jo.Reichertz@t-online.de<\/a>, Tel. 0151-401 717 90) und <a href=\"https:\/\/www.kulturwissenschaften.de\/person\/nadine-giesbrecht\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Nadine Giesbrecht<\/a> (<a href=\"mailto:NadineGiesbrecht@web.de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">NadineGiesbrecht@web.de<\/a>).<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Mehrheit der in Deutschland lebenden Menschen mit Demenz wohnt in Privathaushalten. Die Angeh\u00f6rigen, die sie betreuen, kommen schnell an die Grenze ihrer Belastbarkeit und sind mit der F\u00fclle der Aufgaben oft \u00fcberfordert. 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