{"id":13556,"date":"2023-11-28T12:58:13","date_gmt":"2023-11-28T11:58:13","guid":{"rendered":"https:\/\/staging-v2.kulturwissenschaften.de\/?p=13556"},"modified":"2026-01-23T10:30:10","modified_gmt":"2026-01-23T09:30:10","slug":"deutscher-fotobuchpreis-verliehen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kulturwissenschaften.de\/en\/deutscher-fotobuchpreis-verliehen\/","title":{"rendered":"Deutscher Fotobuchpreis verliehen"},"content":{"rendered":"<p>Vergangenes Wochenende wurde im Rahmen des <a href=\"https:\/\/festival-fotografischer-bilder.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Internationalen Festivals Fotografischer Bilder<\/a>\u00a0 in Regensburg der <a href=\"https:\/\/deutscherfotobuchpreis.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Deutsche Fotobuchpreis<\/a> verliehen. In zw\u00f6lf Kategorien ehrt dieser Preis das besondere Medium des Fotobuchs. Dieses Jahr erhielt der luxemburgische Fotograf Marc Schroeder die Goldmedaille f\u00fcr seinen Band &#8220;<a href=\"https:\/\/deutscherfotobuchpreis.de\/portfolio\/order-7161\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Order 7161<\/a>&#8221; in der Kategorie &#8220;dokumentarisch-journalistisch&#8221;. Kunsthistorikerin<a href=\"https:\/\/www.kulturwissenschaften.de\/person\/dr-anja-schuermann\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"> Anja Sch\u00fcrmann<\/a>, die am KWI zum k\u00fcnstlerischen Fotobuch forscht und Mitglied der diesj\u00e4hrigen Jury war, hielt die Laudatio im Regensburger Leeren Beutel.<\/p>\n<p>Das pr\u00e4mierte Buch behandelt Stalins &#8220;Order 7161&#8221;, den Befehl zur Deportation von ca. 70.000 Rum\u00e4niendeutschen zur Zwangsarbeit in die UdSSR Ende des Zweiten Weltkrieges. Dies diente dem Wiederaufbau der Sowjetunion und galt als Reparationsleistung f\u00fcr die Zerst\u00f6rungen im Zweiten Weltkrieg. Dazu interviewte und portr\u00e4tierte Schroeder vierzig \u00dcberlebende und kombiniert ihre Schilderungen mit erg\u00e4nzenden Archiv- und Kontextbildern.<\/p>\n<p>Anja Sch\u00fcrmann hebt in ihrer Laudatio den Archivcharakter des Buches hervor: &#8220;Es besteht aus Fotografien und Egodokumenten der Deportierten und ist damit nicht nur ein Fotobuch, sondern ein Archiv. Ein Archiv, das in einer Zeit entstand, in der die Menschen, die damals als Sachmittel galten, noch lebten. Und daher verdanken wir dem Fotografen eine historische, archivarische und k\u00fcnstlerische Arbeit, die die \u00e4lteste Funktion der Fotografie aufs Neue belebt: Ein Ged\u00e4chtnis zu sein.&#8221;<\/p>\n<p>Die vollst\u00e4ndige Laudatio lesen Sie <a href=\"https:\/\/deutscherfotobuchpreis.de\/portfolio\/order-7161\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">hier<\/a>, eine <a href=\"https:\/\/deutscherfotobuchpreis.de\/auszeichnungen\/goldmedaille\/wettbewerb-2324-gold\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Liste aller Preistr\u00e4ger*innen 23|24<\/a> finden Sie ebenfalls auf der Seite des Fotobuchpreises.<\/p>\n<p>Alle pr\u00e4mierten Buchtitel gehen im Anschluss an das Festival auf eine einj\u00e4hrige <a href=\"https:\/\/deutscherfotobuchpreis.de\/wettbewerb#ausstellungstournee\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Ausstellungstournee<\/a> durch Europa und Asien.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vergangenes Wochenende wurde im Rahmen des Internationalen Festivals Fotografischer Bilder\u00a0 in Regensburg der Deutsche Fotobuchpreis verliehen. 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