{"id":15919,"date":"2024-11-07T15:01:56","date_gmt":"2024-11-07T14:01:56","guid":{"rendered":"https:\/\/staging-v2.kulturwissenschaften.de\/?p=15919"},"modified":"2025-11-12T12:09:40","modified_gmt":"2025-11-12T11:09:40","slug":"praevention-und-therapie-von-demenz-vhs-essen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kulturwissenschaften.de\/en\/praevention-und-therapie-von-demenz-vhs-essen\/","title":{"rendered":"R\u00fcckblick Expertenrunde \u201ePr\u00e4vention und Therapie von Demenz\u201c in der Volkshochschule Essen"},"content":{"rendered":"<p style=\"font-weight: 400;\">Am 06. November pr\u00e4sentierte sich das <a href=\"https:\/\/www.kulturwissenschaften.de\/projekt\/dfg-projekt-osteuropaeische-live-in-hilfen-in-haeuslichen-versorgungstriaden-bei-demenz\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Forschungsprojekt zur h\u00e4uslichen Versorgung von Menschen mit Demenz durch osteurop\u00e4ische Live-in-Hilfen<\/a> im Rahmen der Expertenrunde \u201ePr\u00e4vention und Therapie von Demenz\u201c in der Volkshochschule Essen mit einem Infostand. Die Veranstaltung war eine wertvolle Plattform f\u00fcr alle, die sich beruflich oder pers\u00f6nlich mit der Demenzerkrankung auseinandersetzen und mehr \u00fcber Pr\u00e4ventions- und Unterst\u00fctzungsans\u00e4tze erfahren wollten.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Die Veranstaltung wurde von Dag Sch\u00fctz, 1. Vorsitzenden des Netzwerks Demenz Essen sowie Sozialdezernent Peter Renzel er\u00f6ffnet. Sie wiesen auf die Fortschritte in der Demenzversorgung hin, betonten jedoch auch die anhaltende Tabuisierung des Themas, aufgrund derer Betroffene aus Scham oder Angst z\u00f6gerten, sich Hilfe zu suchen. Die Stadt Essen setzt sich mit gezielten Angeboten, Information und Beratung f\u00fcr den Abbau solcher Barrieren ein. Geriatrie-Facharzt Hans Georg Nehen hob in seinem anschlie\u00dfenden Vortrag die vier wesentlichen Pr\u00e4ventionsfaktoren einer Erkrankung hervor: Bewegung, gesunde Ern\u00e4hrung, geistige Aktivit\u00e4t sowie soziale Kontakte. Diese k\u00f6nnten das Demenzrisiko im Alter erheblich reduzieren und seien\u00a0 essenziell f\u00fcr gesundes Altern. Auf dem Podium diskutierten\u00a0 Nehen anschlie\u00dfend mit weiteren Experten \u00fcber praktische Pr\u00e4ventionsans\u00e4tze und Unterst\u00fctzungsm\u00f6glichkeiten f\u00fcr pflegende Angeh\u00f6rige. Ein weiterer H\u00f6hepunkt der Veranstaltung war der musikalische Beitrag von Anja Renzcikowski, die als Musikgeragogin zeigte, wie Musik bei Demenz therapeutisch wirken kann.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Beim anschlie\u00dfenden \u201eMarkt der M\u00f6glichkeiten\u201c stellten wir das <a href=\"https:\/\/www.kulturwissenschaften.de\/projekt\/dfg-projekt-osteuropaeische-live-in-hilfen-in-haeuslichen-versorgungstriaden-bei-demenz\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Forschungsprojekt zur h\u00e4uslichen Versorgung von Menschen mit Demenz durch osteurop\u00e4ische Live-in-Hilfen<\/a> vor. Unser Anliegen war es, die Herausforderungen und Chancen dieses Versorgungskonzepts zu erl\u00e4utern und zu diskutieren, inwieweit osteurop\u00e4ische Betreuungshilfen eine Unterst\u00fctzung im Versorgungsalltag bieten k\u00f6nnen. Die Nachfrage nach Live-in-Hilfen steigt kontinuierlich, doch sind auch Fragen der Kommunikation, des Verst\u00e4ndnisses von Demenz und der kulturellen Unterschiede von gro\u00dfer Bedeutung. Wir nutzten die Veranstaltung, um mit Angeh\u00f6rigen zu sprechen, die bereits Erfahrungen mit der h\u00e4uslichen Versorgung durch osteurop\u00e4ische Live-in-Hilfen machen oder gemacht haben. F\u00fcr unser Forschungsprojekt suchen wir auch weiterhin Studienteilnehmer*innen, die bereit sind, Einblicke in ihren Alltag und die Zusammenarbeit mit Live-in-Hilfen zu geben. Diese Perspektiven helfen uns, das Zusammenleben und die Versorgung besser zu verstehen und zu untersuchen, wie die Unterst\u00fctzung durch Live-in-Hilfen den Alltag mit Demenz beeinflusst. Interessierte Familien k\u00f6nnen sich gerne bei uns melden \u2013 wir freuen uns \u00fcber jede Kontaktaufnahme!<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wir danken dem Netzwerk Demenz Essen und ihren Kooperationspartnern f\u00fcr diesen wertvollen Nachmittag.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wenn Sie interessiert sind, an der Studie teilzunehmen, k\u00f6nnen Sie telefonisch oder per E-Mail mit dem Projektleiter\u00a0<a href=\"https:\/\/www.kulturwissenschaften.de\/person\/prof-em-dr-jo-reichertz\/\">Prof. Dr. Jo Reichertz<\/a>\u00a0Kontakt aufnehmen: 0151 4017 1790, <a href=\"mailto:jo.reichertz@t-online.de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">jo.reichertz@t-online.de<\/a> oder sich an die Projektmitarbeiterin\u00a0<a href=\"https:\/\/www.kulturwissenschaften.de\/person\/nadine-giesbrecht\/\">Nadine Giesbrecht<\/a> unter <a href=\"mailto:nadine.giesbrecht@kwi-nrw.de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">nadine.giesbrecht@kwi-nrw.de<\/a> wenden.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Folgen Sie dem Projekt auch auf <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/profile.php?id=61556197625210\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Facebook<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.instagram.com\/demenz.pflege.kommunikation\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Instagram<\/a>.<\/p>\n<p><em>Text: <a href=\"https:\/\/www.kulturwissenschaften.de\/person\/nadine-giesbrecht\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Nadine Giesbrecht<\/a><\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 06. 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