{"id":16392,"date":"2025-01-13T08:55:05","date_gmt":"2025-01-13T07:55:05","guid":{"rendered":"https:\/\/staging-v2.kulturwissenschaften.de\/?p=16392"},"modified":"2025-11-12T11:45:04","modified_gmt":"2025-11-12T10:45:04","slug":"blogreihe-zu-letzten-saetzen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kulturwissenschaften.de\/en\/blogreihe-zu-letzten-saetzen\/","title":{"rendered":"Blogreihe zu &#8220;Letzten S\u00e4tzen&#8221;"},"content":{"rendered":"<p>Im Januar startet auf dem <a href=\"https:\/\/blog.kulturwissenschaften.de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">KWI-Blog<\/a> eine neue Reihe zum Thema <a href=\"https:\/\/blog.kulturwissenschaften.de\/category\/letzte-saetze\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">&#8220;Letzte S\u00e4tze&#8221;<\/a>. In Vorbereitung auf den interdisziplin\u00e4ren Workshop <a href=\"https:\/\/www.kulturwissenschaften.de\/veranstaltung\/workshop-das-wars\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Das war&#8217;s. Praktiken und \u00c4sthetiken des Aufh\u00f6rens<\/a>, der im M\u00e4rz am KWI stattfindet, diskutiert die Blogreihe anhand von Fallbeispielen der Literatur-, Film-, Musik und Theoriegeschichte, was letzte S\u00e4tze leisten und wie sie sich lesen lassen.<\/p>\n<p>Die letzten S\u00e4tze literarischer Texte stehen oft im Schatten der vieldiskutierten Textanf\u00e4nge, obgleich sie f\u00fcr die Texte nicht von geringerer Bedeutung sind. Sie erf\u00fcllen nicht einfach nur die Funktion, dass ein Text beendet werden muss, sondern deuten m\u00f6gliche Fortsetzungen an, stellen das Gelesene infrage, spitzen es (\u00fcberraschend) zu, lassen die Lesenden mitunter ratlos zur\u00fcck und haben dadurch einen besonders starken Einfluss auf Affektkulturen der Rezeption. Diese \u00dcberlegungen finden ihre medial eigenst\u00e4ndigen Entsprechungen in Film und Musik. Die Reihe beginnt mit <a href=\"https:\/\/blog.kulturwissenschaften.de\/der-musikalische-schlusspunkt\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Beitr\u00e4gen zum musikalischen Schlusspunkt bei den Beatles<\/a> und zu letzten S\u00e4tzen in Politrock-Opern der 1970er-Jahre und blickt dann auf das Theater: auf Sarah Kanes letztes Drama <em>4.48 Psychosis<\/em> (2000) und den Schluss von <em>Dantons Tod<\/em> (1835). Es folgen Beitr\u00e4ge aus den Bereichen Film (Actionkino Hongkongs) und Kunst (F\u00e4cherblatt eines florentinischen Graphikers), bevor sich die Reihe schlie\u00dflich der Literatur widmet und letzte S\u00e4tze u.a. bei Friedrich Schlegel, Oskar Panizza, Lydia Davis und Michel Houellebecq betrachtet.<\/p>\n<p>Die Texte der Reihe erscheinen bis in den M\u00e4rz immer montags. Kuratiert wird die Reihe von <a href=\"https:\/\/www.kulturwissenschaften.de\/person\/dr-laura-reiling\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Laura M. Reiling<\/a> und Manuel F\u00f6rderer. Parallel zur Blogreihe &#8220;Letzte S\u00e4tze&#8221; l\u00e4uft die Reihe zu <a href=\"https:\/\/blog.kulturwissenschaften.de\/category\/guilty-pleasures\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Guilty Pleasures<\/a> weiter. In K\u00fcrze erscheinen dort Texte zu Jovana Reisingers Buch <em>Pleasure<\/em> sowie zu Vergn\u00fcgen und Unbehagen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Januar startet auf dem KWI-Blog eine neue Reihe zum Thema &#8220;Letzte S\u00e4tze&#8221;. In Vorbereitung auf den interdisziplin\u00e4ren Workshop Das war&#8217;s. Praktiken und \u00c4sthetiken des Aufh\u00f6rens, der im M\u00e4rz am KWI stattfindet, diskutiert die Blogreihe anhand von Fallbeispielen der Literatur-, Film-, Musik und Theoriegeschichte, was letzte S\u00e4tze leisten und wie sie sich lesen lassen. 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