{"id":16885,"date":"2025-03-14T13:35:16","date_gmt":"2025-03-14T12:35:16","guid":{"rendered":"https:\/\/staging-v2.kulturwissenschaften.de\/?p=16885"},"modified":"2025-11-12T11:59:59","modified_gmt":"2025-11-12T10:59:59","slug":"rueckblick-expertenrunde-demenz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kulturwissenschaften.de\/en\/rueckblick-expertenrunde-demenz\/","title":{"rendered":"R\u00fcckblick: Expertenrunde Demenz"},"content":{"rendered":"<p>Am 12. M\u00e4rz 2025 fand in der Volkshochschule Essen die Veranstaltung \u201e<a href=\"https:\/\/www.netzwerk-demenz-essen.de\/termin-details\/expertenrunde-demenz-sie-fragen-wir-antworten-unser-thema-demenz-sichtbar-machen-sie-sind-nicht-allein\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Expertenrunde Demenz: Sie fragen \u2013 wir antworten<\/a>\u201c statt. Unter dem Motto \u201eDemenz sichtbar machen \u2013 Sie sind nicht allein!\u201c bot die Veranstaltung eine Plattform f\u00fcr den Austausch zur Erkrankung,\u00a0 Versorgung und zum Umgang mit Menschen mit Demenz. Auch das KWI-Forscherteam des DFG-Projekts &#8220;<a href=\"https:\/\/www.kulturwissenschaften.de\/projekt\/dfg-projekt-osteuropaeische-live-in-hilfen-in-haeuslichen-versorgungstriaden-bei-demenz\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Osteurop\u00e4ische Live-in Hilfen in der h\u00e4uslichen Versorgungstriaden bei Demenz&#8221;<\/a> war mit einem Infostand vertreten.<\/p>\n<p>Nach einleitenden Worten u.a. von Dag Sch\u00fctz, erstem Vorsitzenden des Netzwerks Demenz Essen (NDE), folgte ein Impulsvortrag von Hans-Christoph Heuer, Facharzt f\u00fcr Geriatrie an den Kliniken Essen-Mitte. In seinem Vortrag erl\u00e4uterte er die medizinischen Grundlagen der Demenz und ging insbesondere auf den Unterschied zwischen verschiedenen Demenzformen, darunter Alzheimer, ein. Er schilderte, wie die Erkrankung fortschreitet, welche Symptome in welchen Stadien auftreten und welche aktuellen Erkenntnisse aus der Forschung vorliegen. Ein besonderer Fokus lag auf der Frage, welche Unterst\u00fctzungsm\u00f6glichkeiten es gibt und wie ein guter Umgang mit Betroffenen gestaltet werden kann.<\/p>\n<p>Im Anschluss an den Vortrag fand eine Podiumsdiskussion statt, bei der sich die Teilnehmenden mit ihren Fragen direkt an die anwesenden Expert:innen wenden konnten. Neben Hans-Christoph Heuer nahmen Michael Sch\u00fctte, Vertreter der Tagespflege und Alzheimer Selbsthilfegruppe MARTINEUM, sowie Frank Schaan, Einrichtungsleiter des Seniorenzentrums Margarethenh\u00f6he, an der Diskussion teil. Die Fragen des Publikums zeigten, welche Themen Angeh\u00f6rige und Betroffene besonders besch\u00e4ftigen: Wie schnell schreitet eine Demenz voran? Wie kann man damit umgehen, wenn Angeh\u00f6rige ihre k\u00f6rperlichen Beschwerden nicht offen vor \u00c4rzt:innen \u00e4u\u00dfern? Sollte ein Mensch mit Demenz so lange wie m\u00f6glich im h\u00e4uslichen Umfeld bleiben? Auch emotionale Aspekte wie die Angst vor Demenz, Fragen zur Kommunikation und der Umgang mit Anerkennung und Wertsch\u00e4tzung f\u00fcr Menschen mit Demenz wurden thematisiert. Dar\u00fcber hinaus kamen rechtliche Fragestellungen zum Betreuungsrecht sowie die Problematik des Autofahrens mit beginnender Demenz zur Sprache. Ein zentrales Anliegen der Expert:innen war es, Angeh\u00f6rige zu ermutigen, sich fr\u00fchzeitig Unterst\u00fctzung zu holen \u2013 sei es durch professionelle Beratungsstellen, Selbsthilfegruppen oder die Inanspruchnahme von Entlastungsangeboten.<\/p>\n<p>Nach der Podiumsdiskussion hatten die Besucher:innen die Gelegenheit, sich an verschiedenen Infost\u00e4nden weitergehend zu informieren. Neben Pflegeeinrichtungen, Selbsthilfegruppen und Beratungsstellen war auch das am KWI angesiedelte DFG-Forschungsprojekt <a href=\"https:\/\/www.kulturwissenschaften.de\/projekt\/dfg-projekt-osteuropaeische-live-in-hilfen-in-haeuslichen-versorgungstriaden-bei-demenz\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">zur h\u00e4uslichen Versorgung von Menschen mit Demenz durch osteurop\u00e4ische Live-in-Hilfen<\/a> vertreten. An ihrem Stand f\u00fchrten die Projektmitarbeiter:innen intensive Gespr\u00e4che mit Angeh\u00f6rigen, Fachkr\u00e4ften und Interessierten. Mit Veranstaltungen wie diesen, ebenso wie der im April stattfindenden Lesung und Diskussion &#8220;<a href=\"https:\/\/www.kulturwissenschaften.de\/veranstaltung\/eine-polin-fuer-herrn-koegel-betreuung-zuhause-bei-demenz\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Eine Polin f\u00fcr Herrn K\u00f6gel<\/a>&#8220;, ist das Projektteam bem\u00fcht, sein Wissen in den gesellschaftlichen Diskurs einzubringen.<\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus sind an der Studienteilnahme Interessierte weiterhin herzlich willkommen. Sie k\u00f6nnen sich telefonisch oder per E-Mail mit dem Projektleiter <a href=\"https:\/\/www.kulturwissenschaften.de\/person\/prof-em-dr-jo-reichertz\/\">Prof. Dr. Jo Reichertz<\/a> in Verbindung setzen: 0151 4017 1790, <a href=\"mailto:jo.reichertz@t-online.de\">jo.reichertz@t-online.de<\/a>\u00a0oder sich an die Projektmitarbeiterin\u00a0<a href=\"https:\/\/www.kulturwissenschaften.de\/person\/nadine-giesbrecht\/\">Nadine Giesbrecht<\/a>\u00a0unter\u00a0<a href=\"mailto:nadine.giesbrecht@kwi-nrw.de\">nadine.giesbrecht@kwi-nrw.de<\/a>\u00a0wenden.<\/p>\n<p>F\u00fcr aktuelle Informationen rund um das Projekt, folgen Sie auch den Kan\u00e4len auf <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/profile.php?id=61556197625210\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Facebook<\/a>\u00a0und\u00a0<a href=\"https:\/\/www.instagram.com\/demenz.pflege.kommunikation\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Instagram<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 12. 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