{"id":17435,"date":"2025-05-12T13:46:47","date_gmt":"2025-05-12T11:46:47","guid":{"rendered":"https:\/\/staging-v2.kulturwissenschaften.de\/?p=17435"},"modified":"2025-11-12T11:34:23","modified_gmt":"2025-11-12T10:34:23","slug":"kapitalismuskritik-studierende-erarbeiten-glossar","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kulturwissenschaften.de\/en\/kapitalismuskritik-studierende-erarbeiten-glossar\/","title":{"rendered":"Kapitalismuskritik: Studierende erarbeiten Glossar"},"content":{"rendered":"<p>Kapitalismuskritik hat Konjunktur, und das l\u00e4ngst nicht nur im Wahlkampf oder an den R\u00e4ndern des politischen Spektrums \u2013 das zeigen schon die Debatten \u00fcber Klimaschutz, De-Growth oder Konsumverzicht. In einem <a href=\"https:\/\/www.krisederkritik.de\/glossar\/lehrforschungsprojekt\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Geschichts-Seminar<\/a> des KWI-Historikers <a href=\"https:\/\/www.kulturwissenschaften.de\/person\/pd-dr-tim-schanetzky\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Tim Schanetzky<\/a> erarbeiteten Studierende jetzt historische Perspektiven der Kapitalismuskritik. Anders als in gew\u00f6hnlichen Universit\u00e4tsseminaren zielte das Lehrforschungsprojekt nicht auf Hausarbeiten, die \u00fcblicherweise nur einen Leser haben, sondern auf eine Ver\u00f6ffentlichung der Beitr\u00e4ge.<\/p>\n<p>Das \u201e<a href=\"https:\/\/www.krisederkritik.de\/glossar\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Glossar der Kapitalismuskritik<\/a>\u201c versammelt Beitr\u00e4ge von 24 Studierenden der Geschichtswissenschaft an der Universit\u00e4t Duisburg-Essen (UDE). Die Leitlinien des Projekts und die Kriterien f\u00fcr den Aufbau der Eintr\u00e4ge erarbeitete die Seminargruppe gemeinsam. Jeder Beitrag des Glossars soll f\u00fcr sich gelesen werden k\u00f6nnen, auch wenn sich im Zusammenhang ein Panorama der Kapitalismuskritik ergibt, das mit den Fr\u00fchsozialisten zu Beginn des 19. Jahrhunderts einsetzt und bis an die Jahrtausendwende reicht. Ziel waren Texte, die allgemeinverst\u00e4ndlich formuliert, dabei aber an die Forschungsliteratur zur\u00fcckgebunden sind. Der Redaktionsprozess war ebenso Teil der Lerninhalte wie die Auseinandersetzung mit rechtlichen Standards solcher Ver\u00f6ffentlichungen.<\/p>\n<p>Das Vorhaben versammelt historische Miniaturen, die sich ausdr\u00fccklich nicht als Lexikon-Beitr\u00e4ge verstehen. Vielmehr befassen sie sich in exemplarischer Absicht mit wichtigen Akteuren oder konkreten Praktiken der Kapitalismuskritik. Das Themenspektrum umfasst reformistische Perspektiven ebenso wie Motive der radikalen Kritik von links wie von rechts. Zeitliche Schwerpunkte liegen in der Zwischenkriegszeit (als Kapitalismuskritik verst\u00e4rkt von Antidemokraten von links wie von rechts formuliert wurde), aber auch in den aktivistischen Bewegungen der 1970er Jahre. Ihre Auswirkungen reichen bis in unsere Gegenwart, wie etwa die Beitr\u00e4ge \u00fcber \u201eFairtrade\u201c oder die \u201eKulturk\u00e4mpfe\u201c unterstreichen.<\/p>\n<p>Die Veranstaltung stand in direktem Zusammenhang mit dem KWI-Forschungsprojekt <a href=\"https:\/\/www.krisederkritik.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Krise der Kritik? Kapitalismus, Neoliberalismus und Demokratie \u201enach dem Boom\u201c<\/a> unter der Leitung von Tim Schanetzky, das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) im prestigetr\u00e4chtigen Heisenberg-Programm gef\u00f6rdert wird.<\/p>\n<p>Weitere Informationen zum <a href=\"https:\/\/www.krisederkritik.de\/glossar\/lehrforschungsprojekt\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Seminar<\/a> sowie das <a href=\"https:\/\/www.krisederkritik.de\/glossar\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Glossar <\/a>finden Sie auf der Projektseite &#8220;<a href=\"https:\/\/www.krisederkritik.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Krise der Kritik<\/a>&#8220;.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kapitalismuskritik hat Konjunktur, und das l\u00e4ngst nicht nur im Wahlkampf oder an den R\u00e4ndern des politischen Spektrums \u2013 das zeigen schon die Debatten \u00fcber Klimaschutz, De-Growth oder Konsumverzicht. 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