{"id":2190,"date":"2019-05-16T16:45:42","date_gmt":"2019-05-16T14:45:42","guid":{"rendered":"https:\/\/kulturwissenschaften.de\/?p=2190"},"modified":"2023-07-06T09:56:48","modified_gmt":"2023-07-06T07:56:48","slug":"auftakt-der-reihe-mittelmass-architekt-lukas-imhof-ueber-midcomfort","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kulturwissenschaften.de\/en\/auftakt-der-reihe-mittelmass-architekt-lukas-imhof-ueber-midcomfort\/","title":{"rendered":"Auftakt der Reihe &#8220;Mittelma\u00df&#8221;: Architekt Lukas Imhof \u00fcber &#8220;Midcomfort&#8221;"},"content":{"rendered":"<p>Am vergangenen Dienstag gelang dem Schweizer Architekten <a href=\"https:\/\/www.midcomfort.ch\/?page_id=11\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Lukas Imhof<\/a> mit seinem Vortrag &#8220;<a href=\"https:\/\/kulturwissenschaften.de\/veranstaltung\/vortrag-midcomfort\/\">Midcomfort \u2013 Architektur mit Ma\u00df und Ziel<\/a>&#8221; ein gelungener Auftakt der KWI-Reihe \u201eMittelma\u00df\u201c, indem er seine vielbeachtete Publikation &#8220;<a href=\"https:\/\/www.midcomfort.ch\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Midcomfort \u2013 Wohnkomfort und die Architektur der Mitte<\/a>&#8221; vorstellte und daran seine architektonische Vision darlegte.<\/p>\n<p>&#8220;Midcomfort&#8221; bezeichnete Imhof als Arbeitsmittel und Manifest zugleich: Zum Einen stelle es ein Analyse- und Hilfsmittel f\u00fcr die Praxis des Wohnungsbaus dar; gleichzeitig wage es den Versuch, eine architektonische Haltung zu definieren. In der Reformarchitektur des 20. Jahrhunderts entdeckt der Referent eine reiche Tradition des wohnlichen Bauens, das die Bed\u00fcrfnisse und W\u00fcnsche der Bewohner*innen in den Fokus r\u00fccke. Anhand von historischen und zeitgen\u00f6ssischen Beispielen zeigte Imhof, dass eine langsame, kontinuierliche Entwicklung zu gestalterisch und funktional dauerhaften Wohnbauten f\u00fchren k\u00f6nne, die zwar pragmatisch, aber l\u00e4ngst nicht mittelm\u00e4\u00dfig seien. Dabei w\u00fcrden die Grundregeln eines Bauens, das Bestand habe und auch nach Jahrzehnten noch funktioniere, als Perspektive f\u00fcr eine zukunftsf\u00e4hige Wohnarchitektur verstanden. Demgegen\u00fcber st\u00fcnde die Avantgarde, deren Fortschrittsgl\u00e4ubigkeit zuweilen unreflektiert sei und die Anspr\u00fcche an ein wohnliches Zuhause nicht ber\u00fccksichtige. Imhof zeigte an zahlreichen historischen und zeitgen\u00f6ssischen Beispielen, dass Funktionalit\u00e4t und gestalterischer Anspruch keineswegs im Widerspruch zueinander stehen m\u00fcssen.<\/p>\n<p>KWI-Direktorin <a href=\"https:\/\/kulturwissenschaften.de\/person\/prof-dr-julika-griem\/\">Julika Griem<\/a> gab einf\u00fchrend eine Aussicht auf die Reihe, die sich unter anderem der politischen und wissenschaftlichen Dimension des Mittelma\u00dfes widmet.<\/p>\n<p>H\u00f6ren Sie auch ein <a href=\"https:\/\/www1.wdr.de\/mediathek\/audio\/wdr3\/wdr3-kultur-am-mittag\/audio-midcomfort---wohnkomfort-und-die-architektur-der-mitte-100.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Interview mit Lukas Imhof<\/a> in der Sendung WDR3 &#8220;Kultur am Mittag&#8221;, das anl\u00e4sslich der Veranstaltung gef\u00fchrt wurde.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am vergangenen Dienstag gelang dem Schweizer Architekten Lukas Imhof mit seinem Vortrag &#8220;Midcomfort \u2013 Architektur mit Ma\u00df und Ziel&#8221; ein gelungener Auftakt der KWI-Reihe \u201eMittelma\u00df\u201c, indem er seine vielbeachtete Publikation &#8220;Midcomfort \u2013 Wohnkomfort und die Architektur der Mitte&#8221; vorstellte und daran seine architektonische Vision darlegte. &#8220;Midcomfort&#8221; bezeichnete Imhof als Arbeitsmittel und Manifest zugleich: Zum Einen [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":6,"featured_media":2195,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[47],"tags":[],"class_list":["post-2190","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-dialoge-zwischen-kultur-und-sozialwissenschaften"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.kulturwissenschaften.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2190","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.kulturwissenschaften.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.kulturwissenschaften.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kulturwissenschaften.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/6"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kulturwissenschaften.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2190"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.kulturwissenschaften.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2190\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kulturwissenschaften.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/2195"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.kulturwissenschaften.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2190"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kulturwissenschaften.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2190"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kulturwissenschaften.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2190"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}