{"id":2933,"date":"2019-07-12T16:14:07","date_gmt":"2019-07-12T14:14:07","guid":{"rendered":"https:\/\/kulturwissenschaften.de\/?p=2933"},"modified":"2019-07-12T16:14:07","modified_gmt":"2019-07-12T14:14:07","slug":"sybille-frank-spricht-am-kwi-ueber-stadt-und-heritage-als-neue-nahbeziehung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kulturwissenschaften.de\/en\/sybille-frank-spricht-am-kwi-ueber-stadt-und-heritage-als-neue-nahbeziehung\/","title":{"rendered":"Sybille Frank spricht am KWI \u00fcber \u201eStadt und Heritage als neue Nahbeziehung\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Das KWI begr\u00fc\u00dfte am Mittwoch, 10.07.2019, Sybille Frank, Soziologin und Professorin f\u00fcr Stadt- und Raumsoziologie an der TU Darmstadt.<\/p>\n<p>Die Direktorin des KWI, Julika Griem, war an diesem Abend die Moderatorin und f\u00fchrte in den Vortrag mit einer Vorstellung von Sybille Frank ein. Frank begann ihren Vortrag \u201eStadt und Heritage als neue Nahbeziehung\u201c mit einer Einf\u00fchrung in den Begriff \u201eheritage\u201c, welcher laut Frank im Gegensatz zum deutschen Begriff \u201eKulturerbe\u201c weitgreifender sei. Denn, so Frank, \u00a0die angloamerikanische Definition schlie\u00dfe auch nicht pr\u00e4dikatisiertes Erbe sowie \u201eBottom-up-Prozesse&#8221; des Heritage-Making mit ein. Die Soziologin begann anschlie\u00dfenden mit dem ersten gr\u00f6\u00dferen Abschnitt ihres Vortrages, welcher die Geschichte der Heritage-Studies und die damit verbundenen soziologischen Theorien n\u00e4her betrachtete. Frank stellte hierbei f\u00fcnf zentrale Perspektiven der Heritage Studies heraus: Die Marxistische, die Weberianische, die Sozialkonstruktivistische, die Postmoderne und die Perspektive der Cultural Studies. Frank res\u00fcmierte am Ende dieses ersten Vortragsabschnittes, dass Heritage von immer st\u00e4rker wachsenden und immer heterogeneren Gruppen produziert und repr\u00e4sentiert werde, sowie auch st\u00e4rker nachgefragt werde.<\/p>\n<p>Der zweite Teil des Vortrages wandte sich schlie\u00dflich der Beziehung zwischen Stadt und Heritage zu, wobei Frank eine Neubegr\u00fcndung dieser vor allem in den 1990ern verordnete. Zuvor habe, so Frank, der Nationalstaat Heritage monopolisiert. Abschlie\u00dfend stellte Frank acht Thesen zum Heritage-Making in St\u00e4dten vor, welches sie beispielsweise als \u201egegenwartsbezogen\u201c, \u201evielstimmig\u201c und als \u201esozialen Prozess\u201c erkl\u00e4rte.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das KWI begr\u00fc\u00dfte am Mittwoch, 10.07.2019, Sybille Frank, Soziologin und Professorin f\u00fcr Stadt- und Raumsoziologie an der TU Darmstadt. Die Direktorin des KWI, Julika Griem, war an diesem Abend die Moderatorin und f\u00fchrte in den Vortrag mit einer Vorstellung von Sybille Frank ein. Frank begann ihren Vortrag \u201eStadt und Heritage als neue Nahbeziehung\u201c mit einer [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":2934,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[47],"tags":[179,174,175,176,149,178,177],"class_list":["post-2933","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-dialoge-zwischen-kultur-und-sozialwissenschaften","tag-cultural-studies","tag-heritage","tag-heritage-making","tag-kulturerbe","tag-soziologie","tag-soziologische-theorien","tag-stadt"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.kulturwissenschaften.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2933","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.kulturwissenschaften.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.kulturwissenschaften.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kulturwissenschaften.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kulturwissenschaften.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2933"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.kulturwissenschaften.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2933\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kulturwissenschaften.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/2934"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.kulturwissenschaften.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2933"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kulturwissenschaften.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2933"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kulturwissenschaften.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2933"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}