{"id":3289,"date":"2019-09-10T12:53:17","date_gmt":"2019-09-10T10:53:17","guid":{"rendered":"https:\/\/kulturwissenschaften.de\/?p=3289"},"modified":"2019-09-11T09:38:43","modified_gmt":"2019-09-11T07:38:43","slug":"projektstart-in-der-partizipationskultur-beweg-dein-quartier","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kulturwissenschaften.de\/en\/projektstart-in-der-partizipationskultur-beweg-dein-quartier\/","title":{"rendered":"Projektstart in der Partizipationskultur: &#8220;Beweg Dein Quartier!&#8221;"},"content":{"rendered":"<p>Die Mobilit\u00e4tswende in Deutschland macht keine Fortschritte. Sie erfordert einen radikalen Wandel von Mentalit\u00e4ten, Einstellungen und Verhaltensmustern. Der Wandel von Lebenswelten bringt \u2013 sofern Belastungen und Verhaltens\u00e4nderungen damit einhergehen \u2013 potenziell Widerstand und Konflikte hervor. Eine Umgestaltung \u00f6ffentlicher R\u00e4ume, die CO2-freundliche Mobilit\u00e4tsformen priorisiert, motorisierten Individualverkehr minimiert und R\u00e4ume f\u00fcr Freizeit und gemeinschaftliche Aktivit\u00e4ten schaffen soll, scheitert dabei oft an lokalen Status-quo-Interessen.<\/p>\n<p>Eben dieser Problematik widmet sich das neue Verbundvorhaben <a href=\"https:\/\/kulturwissenschaften.de\/projekt\/beweg-dein-quartier\/\">\u201eBeweg dein Quartier!\u201c<\/a> des Kulturwissenschaftlichen Instituts Essen (KWI) und des Stadtforschungs- und Planungsinstituts <a href=\"https:\/\/www.urbanista.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">urbanista<\/a>. Ziel des Projektes ist es durch kreative Impulse in offenen und experimentellen Prozessen dialogorientierter Beteiligung neue Wege zur Reduzierung des CO2-Aussto\u00dfes zu entwickeln und Impulse zur Verbesserung der urbanen Lebensqualit\u00e4t zu geben. Das Team um Projektleiter <a href=\"https:\/\/kulturwissenschaften.de\/person\/dr-jan-hendrik-kamlage\/\">Jan-Hendrik Kamlage<\/a>, Leiter des <a href=\"https:\/\/kulturwissenschaften.de\/partizipationskultur\/\">Forschungsbereiches Partizipationskultur<\/a>, wird deswegen in den Gro\u00dfst\u00e4dten Essen und Offenbach innovative Partizipationsformate erproben, evaluieren und an andere St\u00e4dte weitergeben. Auf diese Weise will das Projekt Ans\u00e4tze f\u00fcr lebensweltlich fundierte und akzeptierte Ver\u00e4nderungen entwickeln.<\/p>\n<p>Das Projekt wird \u2013 im Rahmen der Nationalen Klimaschutz-Initiative (NKI) &#8211; gef\u00f6rdert vom <a href=\"https:\/\/www.bmu.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Bundesministerium f\u00fcr Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit<\/a> aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Mobilit\u00e4tswende in Deutschland macht keine Fortschritte. 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