{"id":4065,"date":"2019-11-28T11:23:06","date_gmt":"2019-11-28T10:23:06","guid":{"rendered":"https:\/\/kulturwissenschaften.de\/?p=4065"},"modified":"2019-12-02T13:34:35","modified_gmt":"2019-12-02T12:34:35","slug":"neuer-fellow-am-kwi-ines-barner","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kulturwissenschaften.de\/en\/neuer-fellow-am-kwi-ines-barner\/","title":{"rendered":"Neu am KWI: Ines Barner"},"content":{"rendered":"<p>Das KWI begr\u00fc\u00dft die Literaturwissenschaftlerin Ines Barner. Ihre k\u00fcrzlich an der Universit\u00e4t Basel eingereichte Dissertation widmet sich der Figur des literarischen Lektors als zentralem Vermittler zwischen dem Privatgebiet des Manuskripts und der \u00d6ffentlichkeit des Drucks (1900 bis heute). Der Blick auf den \u201aAnderen\u2018 der Textgenese verlagert nicht nur den Fokus von der Zentralinstanz Autor und dessen Werk auf ein vorderhand unsichtbar bleibendes Ensemble von hilfreichen Praktiken und dienstbaren H\u00e4nden, welches an der Produktion von Literatur und Autorschaft beteiligt ist. Dar\u00fcber hinaus er\u00f6ffnet die Auseinandersetzung mit der bislang unerforscht gebliebenen Praxis des Lektorierens neue Perspektiven auf bekannte Werke sowie die zugeh\u00f6rigen Schreibszenen und Autorbilder.<\/p>\n<p>Diese \u00dcberlegungen m\u00f6chte Ines Barner am KWI fortf\u00fchren und weiterentwickeln, indem sie nach den Praktiken, Formen und Funktionen literarischen sowie geistes- und kulturwissenschaftlichen Publizierens fragt. Im Fokus stehen die Auswahl-, Wertungs- und Bearbeitungsleistungen jener Akteure, die an der Transformation von Texten in B\u00fccher beteiligt sind. Als Grundlage des Vorhabens dienen die Verlagsarchive einiger ausgew\u00e4hlter (wissenschaftlicher) Publikumsverlage, die seit der Nachkriegszeit nicht nur zu wichtigen Impulsgebern, sondern auch zu Autorit\u00e4ts- und Legitimationsb\u00fcrgen des akademischen wie literarischen Betriebs avancierten. Welche Konsequenzen gehen f\u00fcr literaturwissenschaftliche Zugriffe bzw. f\u00fcr eine kulturwissenschaftliche Wissenschaftsforschung mit dem Versuch einher, dem menschlich-sachlichen Beziehungsgeflecht, in dem Werke, Autorschaften und Anschl\u00fcsse produziert werden, Rechnung zu tragen?<\/p>\n<p>Am 17.1.2020 findet ein gemeinsam mit Mercator Research Fellow <a href=\"https:\/\/kulturwissenschaften.de\/person\/nina-verheyen\/\">Nina Verheyen<\/a> organisierter Workshop zum Thema \u201eSachb\u00fccher schreiben. Kollaborationen zwischen Literaturbetrieb und Wissenschaft\u201c statt. N\u00e4here Informationen folgen in B\u00e4lde.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das KWI begr\u00fc\u00dft die Literaturwissenschaftlerin Ines Barner. Ihre k\u00fcrzlich an der Universit\u00e4t Basel eingereichte Dissertation widmet sich der Figur des literarischen Lektors als zentralem Vermittler zwischen dem Privatgebiet des Manuskripts und der \u00d6ffentlichkeit des Drucks (1900 bis heute). Der Blick auf den \u201aAnderen\u2018 der Textgenese verlagert nicht nur den Fokus von der Zentralinstanz Autor und [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":6,"featured_media":3999,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-4065","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.kulturwissenschaften.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4065","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.kulturwissenschaften.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.kulturwissenschaften.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kulturwissenschaften.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/6"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kulturwissenschaften.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=4065"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.kulturwissenschaften.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4065\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kulturwissenschaften.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/3999"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.kulturwissenschaften.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=4065"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kulturwissenschaften.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=4065"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kulturwissenschaften.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=4065"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}