{"id":7404,"date":"2021-06-29T10:53:41","date_gmt":"2021-06-29T08:53:41","guid":{"rendered":"https:\/\/staging-v2.kulturwissenschaften.de\/?p=7404"},"modified":"2026-01-26T11:04:58","modified_gmt":"2026-01-26T10:04:58","slug":"rhine-ruhr-centre-foerderung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kulturwissenschaften.de\/en\/rhine-ruhr-centre-foerderung\/","title":{"rendered":"VW-Stiftung f\u00f6rdert Rhine-Ruhr Center for Science Communication Research an vier Standorten"},"content":{"rendered":"<p>Um die Forschung \u00fcber Wissenschaftskommunikation in Deutschland nachhaltig voranzubringen, f\u00f6rdert die Volkswagen-Stiftung vier neue Forschungszentren mit insgesamt 15 Mio. Euro. Eines dieser Zentren wird das <strong>Rhine-Ruhr Center for Science Communication Research<\/strong>, an dem das Kulturwissenschaftliche Institut Essen (KWI) unter der Federf\u00fchrung von Direktorin Julika Griem beteiligt ist. Weitere Projektpartner sind das <a href=\"https:\/\/journalistik.tu-dortmund.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Institut f\u00fcr Journalistik der Technischen Universit\u00e4t Dortmund<\/a>, das <a href=\"https:\/\/www.fiw.uni-bonn.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Forum Internationale Wissenschaft<\/a> Bonn (FIW) sowie das <a href=\"https:\/\/www.h-brs.de\/de\/imea#:~:text=Das%20Institut%20f%C3%BCr%20Medienentwicklung%20und,Hochschule%20Bonn%2DRhein%2DSieg.\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Institut f\u00fcr Medienentwicklung und Medienanalyse<\/a> der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg, Sankt Augustin.<\/p>\n<p>Angesichts der gegenw\u00e4rtigen Krise der Faktizit\u00e4t verfolgt das Projekt das Ziel, sowohl die Inhalte von Wissenschaftskommunikation als auch die Strukturen ihrer Erforschung zu reorganisieren. Das Konsortium fokussiert dabei zum einen auf das interdisziplin\u00e4re Feld der Wissenschaftsforschung mit Subdisziplinen wie Soziologie, Philosophie und Wissenschaftsgeschichte, aber auch auf Spezialgebiete wie die Bibliometrie und die Datenwissenschaften. In drei Teilprojekten sollen Heuristiken, Qualit\u00e4tsstandards und Formate entwickelt werden, um eine besser informierte \u00d6ffentlichkeit zu bef\u00e4higen, sich noch aktiver in die Kommunikation mit der Wissenschaft und ihren Institutionen einzubringen. Mit den Praxispartnern <a href=\"https:\/\/www.sciencemediacenter.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Science Media Center<\/a> (SMC) und der <a href=\"https:\/\/www.wpk.org\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Wissenschaftspressekonferenz<\/a> (WPK) sollen zudem Infrastrukturen f\u00fcr den Austausch zwischen Wissenschaft, Journalismus, Politik und weiteren Zielgruppen entwickelt werden.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend mit Hilfe der interdisziplin\u00e4ren Wissenschaftsforschung ein Orientierungswissen zur Einsch\u00e4tzung wissenschaftlicher Praktiken und Wissensformen \u00fcber die gesamte disziplin\u00e4re Breite (inklusive der Natur- und Technikwissenschaften) erarbeitet wird, soll in einem parallelen Ansatz die <strong>Wissenschaftskommunikation von Sozial- und Geisteswissenschaften<\/strong> ins Zentrum der Forschung am neuen Rhine-Ruhr Center gestellt werden. Diese Fachkulturen und ihre epistemologischen und institutionellen Eigenheiten sind aufgrund ihres Kontextualisierungs- und Orientierungspotentials f\u00fcr den \u00f6ffentlichen Diskurs \u00fcber Wissenschaft unverzichtbar. Sie tragen dazu bei, Befunde auch aus anderen Disziplinen zu jenen gr\u00f6\u00dferen Zusammenh\u00e4ngen zu integrieren, auf die sich gesellschaftliche und politische Akteure gerade unter populistischem Druck st\u00fctzen m\u00fcssen.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">In der Ausschreibung \u201e<a href=\"https:\/\/www.volkswagenstiftung.de\/unsere-foerderung\/unser-foerderangebot-im-ueberblick\/wissenschaftskommunikation-hoch-drei-zentren-fuer-wissenschaftskommunikationsforschung\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Wissenschaftskommunikation hoch drei<\/a>&#8221; der Volkswagenstiftung konnten sich Projekte bewerben, in denen die drei Perspektiven Wissenschaftskommunikationsforschung, Fachwissenschaft und Kommunikationspraxis zusammenwirken. Der F\u00f6rderzeitraum betr\u00e4gt f\u00fcnf Jahre und kann um maximal drei Jahre verl\u00e4ngert werden. Die neu etablierten Zentren sollen auch \u00fcber den F\u00f6rderzeitraum hinaus dauerhaft von den Heimatuniversit\u00e4ten unterst\u00fctzt werden.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Das Echo auf die Ausschreibung war laut Volkswagenstiftung enorm: Es wurden 27 Antr\u00e4ge von Konsortien mit 500 Einzelpersonen aus 300 Institutionen in 24 L\u00e4ndern eingereicht. Neben dem Verbund Dortmund, Essen, Bonn erhielten Konsortien in M\u00fcnchen, Kiel und T\u00fcbingen den Zuschlag.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Um die Forschung \u00fcber Wissenschaftskommunikation in Deutschland nachhaltig voranzubringen, f\u00f6rdert die Volkswagen-Stiftung vier neue Forschungszentren mit insgesamt 15 Mio. Euro. 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