{"id":13846,"date":"2024-01-30T13:07:04","date_gmt":"2024-01-30T12:07:04","guid":{"rendered":"https:\/\/staging-v2.kulturwissenschaften.de\/?post_type=veranstaltung&#038;p=13846"},"modified":"2024-04-03T13:08:20","modified_gmt":"2024-04-03T11:08:20","slug":"podiumsdiskussion-kunst-und-neue-rechte","status":"publish","type":"veranstaltung","link":"https:\/\/www.kulturwissenschaften.de\/en\/veranstaltung\/podiumsdiskussion-kunst-und-neue-rechte\/","title":{"rendered":"Podiumsdiskussion: Kunst und Neue Rechte"},"content":{"rendered":"<p>Seit die Neue Rechte mit kulturhegemonialen Konzepten Kunst f\u00fcr ihre Politik beansprucht, dr\u00e4ngt sich auch f\u00fcr die Kunst- und Kulturwissenschaften die Frage nach einer neurechten k\u00fcnstlerischen Praxis auf. Was ist neurechte Kunst und wie l\u00e4sst sie sich erfassen? Geht es um eine R\u00fcckkehr zur Kunst des Faschismus und ein Wiederaufleben einer reaktion\u00e4ren \u00c4sthetik oder um die Besetzung neuer Formate, wie sie beispielsweise von der Identit\u00e4ren Bewegung vereinnahmt werden? Ist es f\u00fcr einen solchen Diskurs \u00fcberhaupt ausreichend, nur \u00fcber Kunst zu sprechen, oder m\u00fcssen nicht auch die Bedingungen und Kontexte einbezogen werden: Institutionen, Netzwerke, Finanzierungen, Multiplikator*innen? Oder greift der Diskurs den Ereignissen vor, weil der Verweis auf Antonio Gramscis Theorien von organischen Intellektuellen bis zur Metapolitik nur Teil einer rechten Selbstinszenierung ohne dazugeh\u00f6rige Praxis ist?<\/p>\n<p>W\u00e4hrend eine breite \u00f6ffentliche Debatte um rechte Kunst bisher ausgeblieben ist, untersuchen k\u00fcnstlerische und kunstwissenschaftliche Positionen seit einigen Jahren institutionelle Verstrickungen und rechte \u00c4sthetiken. Dazu z\u00e4hlen die Studien des Architekturtheoretikers Stephan Tr\u00fcby, der die architektonische und st\u00e4dtebauliche Agenda der Neuen Rechten untersucht, die Forschungen von Elke Gaugele und Sarah Held, die analysieren, wie neurechte Gewaltformen durch Mode normalisiert werden, und die Arbeiten von Friederike Sigler und Kathrin Rottmann, die das Verh\u00e4ltnis von Kunst und der Neuen Rechten analysieren.<\/p>\n<p>Moderiert von Anja Sch\u00fcrmann (KWI) und Friederike Sigler (Ruhr-Universit\u00e4t Bochum) diskutieren Stephan Tr\u00fcby (Universit\u00e4t Stuttgart), Kathrin Rottmann (Ruhr-Universit\u00e4t Bochum), Elke Gaugele und Sarah Held (beide Akademie der bildenden K\u00fcnste Wien) anhand von Beispielen, in welchen Praktiken sich rechte \u00c4sthetiken abzeichnen, mit welchen Methoden sie erkennbar werden und wie k\u00fcnstlerische und wissenschaftliche Praktiken dazu beitragen k\u00f6nnen, kulturhegemoniale als politische Strategien zu identifizieren.<\/p>\n","protected":false},"featured_media":0,"template":"","event_category":[666],"class_list":["post-13846","veranstaltung","type-veranstaltung","status-publish","hentry","event_category-visual-literacy"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.kulturwissenschaften.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/veranstaltung\/13846","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.kulturwissenschaften.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/veranstaltung"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.kulturwissenschaften.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/veranstaltung"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.kulturwissenschaften.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=13846"}],"wp:term":[{"taxonomy":"event_category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kulturwissenschaften.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/event_category?post=13846"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}