{"id":19395,"date":"2026-02-18T11:36:55","date_gmt":"2026-02-18T10:36:55","guid":{"rendered":"https:\/\/www.kulturwissenschaften.de\/?post_type=veranstaltung&#038;p=19395"},"modified":"2026-03-24T09:27:48","modified_gmt":"2026-03-24T08:27:48","slug":"die-kunst-des-roten-fadens","status":"publish","type":"veranstaltung","link":"https:\/\/www.kulturwissenschaften.de\/en\/veranstaltung\/die-kunst-des-roten-fadens\/","title":{"rendered":"Die Kunst des roten Fadens"},"content":{"rendered":"<p style=\"font-weight: 400;\">\u201eLeider fehlt der rote Faden!\u201c \u2013 egal, ob es um ein Buch, einen Theaterabend, einen Film oder auch einen Lebenslauf geht, die metaphorische Rede vom \u201eroten Faden\u201c ist nie fern. Von seiner An- oder Abwesenheit, wird suggeriert, h\u00e4ngen die Koh\u00e4renz und Verst\u00e4ndlichkeit eines Werkes ab. Kein Wunder also, dass Schreibratgeber unerm\u00fcdlich erkl\u00e4ren, wie rote F\u00e4den einzubauen sind. Dabei ist nicht nur zu \u00fcberlegen, woran ein roter Faden \u2013 der ja gerade nicht in Signalfarben daherkommt \u2013 erkennbar sein soll, sondern auch, weshalb diese inzwischen ubiquit\u00e4re Denkfigur so verf\u00e4ngt und worauf sie sich historisch bezieht. In welchem Verh\u00e4ltnis steht sie etwa zum \u201eLebensfaden\u201c, der in antiken Vorstellungen abrupt abgeschnitten werden kann, womit das Erz\u00e4hlen des Lebens ein Ende findet? Inwieweit enth\u00e4lt die Denkfigur auch latente Vorannahmen \u00fcber die Funktionsweise und Verfasstheit bestimmter Medien?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">In zwei Kurzvortr\u00e4gen mit anschlie\u00dfendem Gespr\u00e4ch sp\u00fcren Andrea Polaschegg (Bonn) und Mat\u00edas Mart\u00ednez (Wuppertal) den Verwendungsweisen und Funktionen des roten Fadens aus literatur- und kulturwissenschaftlicher Perspektive kritisch nach. Was leistet die best\u00e4ndige Rede vom \u201eroten Faden\u201c eigentlich genau \u2013 und was nicht?<\/p>\n","protected":false},"featured_media":19670,"template":"","event_category":[723],"class_list":["post-19395","veranstaltung","type-veranstaltung","status-publish","has-post-thumbnail","hentry","event_category-rote-linien-red-lines"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.kulturwissenschaften.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/veranstaltung\/19395","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.kulturwissenschaften.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/veranstaltung"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.kulturwissenschaften.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/veranstaltung"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kulturwissenschaften.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/19670"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.kulturwissenschaften.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=19395"}],"wp:term":[{"taxonomy":"event_category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kulturwissenschaften.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/event_category?post=19395"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}