{"id":19453,"date":"2026-02-20T09:36:58","date_gmt":"2026-02-20T08:36:58","guid":{"rendered":"https:\/\/www.kulturwissenschaften.de\/?post_type=veranstaltung&#038;p=19453"},"modified":"2026-06-30T09:32:58","modified_gmt":"2026-06-30T07:32:58","slug":"kwi-colloquium-16","status":"publish","type":"veranstaltung","link":"https:\/\/www.kulturwissenschaften.de\/en\/veranstaltung\/kwi-colloquium-16\/","title":{"rendered":"CANCELLED\/entf\u00e4llt kurzfristig: Ortsresonanz"},"content":{"rendered":"<p><strong><em>Bitte beachten Sie: Krankheitsbedingt muss die Veranstaltung leider kurzfristig verschoben werden.<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong><em>This session will be held in German.<\/em><\/strong><\/p>\n<p>K\u00fcnstlerresidenzen haben sich in den letzten Jahren zu zentralen, vielf\u00e4ltigen Formaten kulturellen Austauschs entwickelt. Sie versprechen Zeit, Raum und materielle sowie symbolische Ressourcen f\u00fcr kreative Prozesse. Eingebettet sind sie in institutionelle und somit gleicherma\u00dfen soziale wie \u00f6konomische Strukturen. Wer wann wo wie und warum gef\u00f6rdert wird, zeigt, wie Zug\u00e4nge zum k\u00fcnstlerischen und akademischen Feld reguliert, wie \u00e4sthetische Praktiken geformt und wie Erwartungen an individuelle Produktivit\u00e4t und institutionelle Sichtbarkeit strukturiert werden. Das Projekt verortet sich in der Gegenwartsliteraturforschung und untersucht Texte von 1995 bis 2025, die im Rahmen von Autor*innen-Aufenthalten in den drei deutschen K\u00fcnstlerresidenzen Villa Massimo (Rom), zu der auch die Casa Baldi (Olevano Romano) geh\u00f6rt, Villa Kamogawa (Kyoto) und Villa Aurora (Los Angeles) entstanden und durch einen Residenzbezug gekennzeichnet sind. Dieser ist, \u00fcber paratextuelle Markierungen hinausgehend, oftmals thematisch und damit grundlegend. Der Begriff der Ortsresonanz ist hierbei zentral, weil viele der in Residenzprogrammen entstandenen Texte ihren Entstehungsort explizieren, was wiederum teils institutionell forciert wird. Das Forschungsprojekt schlie\u00dft zum einen an kulturpolitische\/-soziologische Forschung an, zum anderen an Forschung zu Schreibszenen, Literaturpreisen\/-betrieb und Institutionenprosa. Zu diskutieren ist u.a., inwiefern die F\u00f6rderung zwar einzelner Autor*innen, aber in interdisziplin\u00e4ren Zusammenh\u00e4ngen, die nicht nur tempor\u00e4re Arbeits-, sondern auch Wohngemeinschaften sind, kollaboratives Arbeiten erm\u00f6glicht\/anst\u00f6\u00dft, wie sich diese Kollaboration in den k\u00fcnstlerischen Arbeiten w\u00e4hrend der und nach den Aufenthalte(n) niederschl\u00e4gt, wie sie sich auf schriftstellerische Praxen und Routinen auswirkt und ob\/wie ebendiese Kollaboration sichtbar gemacht wird. Eruiert wird, wie die drei deutschen K\u00fcnstlerresidenzen \u00e4sthetische Praktiken f\u00f6rdern, welche Fragestellungen dabei literarisch bearbeitet werden und wie die dezidiert gattungsdifferenten Texte Residenz, Ort und Kulturraum reflektieren.<\/p>\n","protected":false},"featured_media":0,"template":"","event_category":[45],"class_list":["post-19453","veranstaltung","type-veranstaltung","status-publish","hentry","event_category-colloquium"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.kulturwissenschaften.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/veranstaltung\/19453","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.kulturwissenschaften.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/veranstaltung"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.kulturwissenschaften.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/veranstaltung"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.kulturwissenschaften.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=19453"}],"wp:term":[{"taxonomy":"event_category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kulturwissenschaften.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/event_category?post=19453"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}