{"id":20400,"date":"2026-07-22T13:36:17","date_gmt":"2026-07-22T11:36:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.kulturwissenschaften.de\/?post_type=veranstaltung&#038;p=20400"},"modified":"2026-07-22T13:36:17","modified_gmt":"2026-07-22T11:36:17","slug":"judith-schalansky-marmor-quecksilber-nebel","status":"publish","type":"veranstaltung","link":"https:\/\/www.kulturwissenschaften.de\/en\/veranstaltung\/judith-schalansky-marmor-quecksilber-nebel\/","title":{"rendered":"Judith Schalansky: Marmor, Quecksilber, Nebel"},"content":{"rendered":"<p>Es beginnt nicht mit einem wei\u00dfen Blatt, sondern mit einem wei\u00dfen Block, einem fast 27 Tonnen schweren Unget\u00fcm aus massivem Marmor. Noch Monate nach der verh\u00e4ngnisvollen Begegnung auf einer F\u00e4hre vor der Insel Thassos l\u00e4sst der Stein Judith Schalansky nicht los und f\u00fchrt sie auf eine schneewei\u00dfe F\u00e4hrte in die Marmorbr\u00fcche und Bildhauerei-Ateliers, durch die dunkle, oft gewaltt\u00e4tige Geschichte von Materialgewinnung und Weltaneignung. Ein Workshop an der Kunsthochschule von Guadalajara wiederum ger\u00e4t zu einer tollk\u00fchn-quecksilbrigen Performance als Apologetin der Buchkultur. Und die Rekonstruktion einer lang zur\u00fcckliegenden Besteigung des meist nebelverhangenen Brockens verdichtet sich zu einer Enzyklop\u00e4die der Undurchsichtigkeit, die das Erhellende im Ungewissen sucht.<\/p>\n<p>Wie immer bei Judith Schalansky geht es in <a href=\"https:\/\/proust-essen.buchhandlung.de\/shop\/article\/57070583\/judith_schalansky_marmor_quecksilber_nebel.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">ihrem neuen Buch<\/a> um alles: den N\u00e4hrwert von Marmorschweinen, das Gewicht der Erde, den Belegungsplan der Arche Noah, die Wahrhaftigkeit mexikanischen Wrestlings oder das Brockengespenst \u2013 um Ph\u00e4nomene also, in denen sich die widerspenstige Wirklichkeit spiegelt und vervielfacht. Ihre drei windungsreichen, immer \u00fcberraschenden Texte, mal Essay, mal Erz\u00e4hlung, erkunden mit spielerischer Pr\u00e4zision die materiellen Bedingungen des Lebens und nicht zuletzt des eigenen Schreibens.<\/p>\n","protected":false},"featured_media":0,"template":"","event_category":[44],"class_list":["post-20400","veranstaltung","type-veranstaltung","status-publish","hentry","event_category-kwi-on-tour"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.kulturwissenschaften.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/veranstaltung\/20400","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.kulturwissenschaften.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/veranstaltung"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.kulturwissenschaften.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/veranstaltung"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.kulturwissenschaften.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=20400"}],"wp:term":[{"taxonomy":"event_category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kulturwissenschaften.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/event_category?post=20400"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}