{"id":20449,"date":"2026-07-30T11:08:43","date_gmt":"2026-07-30T09:08:43","guid":{"rendered":"https:\/\/www.kulturwissenschaften.de\/?post_type=veranstaltung&#038;p=20449"},"modified":"2026-07-30T11:08:43","modified_gmt":"2026-07-30T09:08:43","slug":"die-welt-in-flammen","status":"publish","type":"veranstaltung","link":"https:\/\/www.kulturwissenschaften.de\/en\/veranstaltung\/die-welt-in-flammen\/","title":{"rendered":"Die Welt in Flammen: Die Klimakrise und das Kino"},"content":{"rendered":"<p>Berichte \u00fcber verheerende Waldbr\u00e4nde, die auf Siedlungen und sogar Gro\u00dfst\u00e4dte \u00fcbergreifen, geh\u00f6ren seit einigen Jahren zu den meistverbreiteten Nachrichten weltweit. Das Ausma\u00df der Vernichtung von Leben und nat\u00fcrlichen Ressourcen, von Hab und Gut sorgt bei vielen Menschen f\u00fcr Best\u00fcrzung oder Trauer und provoziert Fragen nach Verantwortung und Klimaschutz. Solche Fl\u00e4chenbr\u00e4nde sind zugleich mediale Ereignisse, die in oft spektakul\u00e4ren Bildern festgehalten und \u00fcber verschiedene Medien verbreitet werden. Der Abend diskutiert entlang von Werner Herzogs\u00a0<em>Lektionen in Finsternis\u00a0<\/em>(1992) und Oliver Laxes preisgekr\u00f6nten Film <em>O que arde\u00a0<\/em>(<em>Fire Will Come<\/em>, 2019), wie die industrielle Ausbeutung von Ressourcen und menschliche Hybris die Klimakrise verst\u00e4rken und wie sich dagegen Widerstand artikulieren l\u00e4sst, um \u00f6kologisches Handeln zu erm\u00f6glichen.<\/p>\n<p>Petra L\u00f6ffler ist seit 2020 Professorin f\u00fcr Theorie und Geschichte gegenw\u00e4rtiger Medien an der Carl von Ossietzky Universit\u00e4t Oldenburg. Zuvor lehrte sie an den Universit\u00e4ten Wien, Siegen, Weimar und an der Humboldt-Universit\u00e4t zu Berlin. Sie forscht zu \u00d6kologien des Films im Anthropoz\u00e4n, zu Kolonialgeschichten der Medien sowie zu einer Anthropoz\u00e4ngeschichte der Korallenriffe. 2026 gab sie mit Felix Hasebrink den Band <em>From Debris to Sediment: Unearthing Imperial Geology<\/em>\u00a0heraus.<\/p>\n","protected":false},"featured_media":0,"template":"","event_category":[90,723],"class_list":["post-20449","veranstaltung","type-veranstaltung","status-publish","hentry","event_category-cinescience","event_category-rote-linien-red-lines"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.kulturwissenschaften.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/veranstaltung\/20449","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.kulturwissenschaften.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/veranstaltung"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.kulturwissenschaften.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/veranstaltung"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.kulturwissenschaften.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=20449"}],"wp:term":[{"taxonomy":"event_category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kulturwissenschaften.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/event_category?post=20449"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}