{"id":20535,"date":"2026-09-02T11:30:23","date_gmt":"2026-09-02T09:30:23","guid":{"rendered":"https:\/\/www.kulturwissenschaften.de\/?post_type=veranstaltung&#038;p=20535"},"modified":"2026-09-28T16:10:05","modified_gmt":"2026-09-28T14:10:05","slug":"die-letzte-grenze","status":"publish","type":"veranstaltung","link":"https:\/\/www.kulturwissenschaften.de\/en\/veranstaltung\/die-letzte-grenze\/","title":{"rendered":"Die letzte Grenze: Film und Tod"},"content":{"rendered":"<p>Das Kino verhandelt seit jeher die existenziellen Fragen des Lebens. Dazu geh\u00f6rte freilich auch das Sterben. Filmhistorisch markiert der Tod eine umstrittene Grenze des Zeigbaren. Einige Filme dehnten Tabus, provozierten Skandale und reflektierten dabei das Verh\u00e4ltnis von Realit\u00e4t, K\u00f6rper und Medium. Africa Speaks! (1930) und Africa Addio (1966) schockten mit dem im dokumentarischen Gestus vollzogenen kolonialen Blick auf vermeintlich authentische Todesszenen. Der ber\u00fcchtigte Faces of Death (1978) beutete das Sterben als Konsumgut aus. In David Cronenbergs Videodrome (1983) und Michael Hanekes Benny\u2019s Video (1992) l\u00f6st sich der Tod schlie\u00dflich im medialen Raum auf.<\/p>\n<p><strong>CineScience \u201eOn Edge\u201c<br \/>\n<\/strong>Im Wintersemester 2026\/27 geht CineScience \u201eOn Edge\u201c \u2013 ans Limit des emotional, k\u00f6rperlich oder gedanklich Ertr\u00e4glichen, \u00fcber sprichw\u00f6rtliche Rote Linien und an die Grenzen des Sag- und Zeigbaren. Wer gern mal wieder mit nerv\u00f6ser Energie im Kino sitzen und dabei die politischen und \u00e4sthetischen Grenzen von Filmen \u00fcber Krieg und Klimakrise ausloten m\u00f6chte, ist bei uns genau richtig. Ebenso willkommen hei\u00dfen wir alle, die sich ohne Scheu mit Sex- und Skandalfilmen konfrontieren oder f\u00fcr einen Abend am Rand der Filmzensur entlangschlittern wollen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.kulturwissenschaften.de\/veranstaltungsformate\/cinescience\/\">Alle Termine<\/a><\/p>\n","protected":false},"featured_media":20614,"template":"","event_category":[90,723],"class_list":["post-20535","veranstaltung","type-veranstaltung","status-publish","has-post-thumbnail","hentry","event_category-cinescience","event_category-rote-linien-red-lines"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.kulturwissenschaften.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/veranstaltung\/20535","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.kulturwissenschaften.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/veranstaltung"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.kulturwissenschaften.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/veranstaltung"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kulturwissenschaften.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/20614"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.kulturwissenschaften.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=20535"}],"wp:term":[{"taxonomy":"event_category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kulturwissenschaften.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/event_category?post=20535"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}