{"id":3113,"date":"2019-08-05T11:27:47","date_gmt":"2019-08-05T09:27:47","guid":{"rendered":"https:\/\/kulturwissenschaften.de\/?post_type=veranstaltung&#038;p=3113"},"modified":"2019-12-04T10:36:37","modified_gmt":"2019-12-04T09:36:37","slug":"china-und-das-globale-ganze-historische-und-gegenwartsbezogene-perspektiven","status":"publish","type":"veranstaltung","link":"https:\/\/www.kulturwissenschaften.de\/en\/veranstaltung\/china-und-das-globale-ganze-historische-und-gegenwartsbezogene-perspektiven\/","title":{"rendered":"China und das globale Ganze. Historische und gegenwartsbezogene Perspektiven"},"content":{"rendered":"<p>Die Verflechtungen zwischen China und anderen Weltregionen sind enger geworden. Sie gehen weit \u00fcber die Wirtschaftswelt hinaus; nicht zuletzt da sich China auch auf politischer und kultureller Ebene zu einem wichtigen globalen Akteur gewandelt hat. Der Vortrag skizziert zun\u00e4chst wichtige Kontinuit\u00e4ten und Umbr\u00fcche der Stellung Chinas in der Welt w\u00e4hrend der vergangenen Jahrhunderte. Hierauf aufbauend befasst er sich mit j\u00fcngeren Ver\u00e4nderungen der vielschichtigen globalen Rollen Chinas. In diesem Zusammenhang werden auch die Beziehungen zwischen China und einzelnen Weltregionen, insbesondere der Europ\u00e4ischen Union, er\u00f6rtert.<\/p>\n<p>Dominic Sachsenmaier ist Professor f\u00fcr \u201cModernes China mit Schwerpunkt auf Globalhistorischen Perspektiven\u201d. Vor seiner Zeit in G\u00f6ttingen (seit 2015), lehrte er an der Jacobs University (Bremen), der Duke University sowie University of California, Santa Barbara. Dominic Sachsenmaiers gegenw\u00e4rtige Forschungsschwerpunkte liegen auf den globalen und transnationalen Verbindungen Chinas in Vergangenheit und Gegenwart. Er ist ferner Pr\u00e4sident der US-amerikanischen Toynbee Prize Foundation sowie gew\u00e4hltes Mitglied der Europ\u00e4ischen Akademie der Wissenschaften und K\u00fcnste.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Infos zur Reihe &#8220;Das gro\u00dfe Ganze&#8221;<\/strong><\/p>\n<p>Die Vortr\u00e4ge des WiSe 19\/20 schlie\u00dfen eine Trilogie ab, in der nach \u201eKleinen Gef\u00fchlen\u201c und dem \u201eMittelma\u00df\u201c nun \u201eDas gro\u00dfe Ganze\u201c thematisiert werden soll. Ausgangspunkt f\u00fcr alle Beitr\u00e4ge ist die Frage nach Zusammenh\u00e4ngen von Quantit\u00e4t und Qualit\u00e4t, Bemessung und Bewertung, Konstellation und Interpretation. Uns interessiert, wie bereits Akte der Skalierung epistemische Voraussetzungen und normative Pr\u00e4missen ins Spiel bringen: Ob wir etwas als klein, gro\u00df oder von mittlerer Gr\u00f6\u00dfe pr\u00e4sentieren, bestimmt mit, was wir von dieser Sache wissen k\u00f6nnen und wollen.<\/p>\n<p>Im dritten Teil der Trilogie vollziehen wir zudem einen singularisierenden Schritt. In allen Vortr\u00e4gen standen bereits Aspekte der Relationierung zur Diskussion, doch nun soll es um spezifische Anordnungen gehen: Uns interessieren Figurationen des Ganzen, die in einer Phase der Priorisierung von Fragmentierung, Heterogenit\u00e4t und Differenz theoretisch und darstellungstechnisch in den Hintergrund geraten sind. Mittlerweile haben sich allerdings in Form einer Konjunktur von Welt-Komposita Konzepte und Ans\u00e4tze etabliert, die das Ganze z.B. der Weltgeschichte, Weltgesellschaft oder Weltliteratur wieder in den Vordergrund r\u00fccken. Versucht man in der Beschreibung solcher Gro\u00dfzusammenh\u00e4nge simplifizierende Gestaltbildungen zu vermeiden, scheint es darauf anzukommen, Totalit\u00e4t ohne vorschnelle Schlie\u00dfungen und Harmonisierungen zu beschreiben. Solche Ausgriffe auf ein Ganzes w\u00fcnschen wir uns, nat\u00fcrlich nicht ohne ein Nachdenken \u00fcber die Kehrseiten von Konstruktionen von Ganzheit und ihrer Implikationen von Gesamtheit, Vollst\u00e4ndigkeit oder Repr\u00e4sentativit\u00e4t.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Weitere Termine in der Reihe<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>03.12.2019<\/li>\n<li>14.01.2020<\/li>\n<li>Der Termin am 11.02.2020 f\u00e4llt leider aus!<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"featured_media":3300,"template":"","event_category":[194],"class_list":["post-3113","veranstaltung","type-veranstaltung","status-publish","has-post-thumbnail","hentry","event_category-das-grosse-ganze"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.kulturwissenschaften.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/veranstaltung\/3113","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.kulturwissenschaften.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/veranstaltung"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.kulturwissenschaften.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/veranstaltung"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kulturwissenschaften.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/3300"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.kulturwissenschaften.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3113"}],"wp:term":[{"taxonomy":"event_category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kulturwissenschaften.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/event_category?post=3113"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}