{"id":3483,"date":"2019-10-01T13:14:34","date_gmt":"2019-10-01T11:14:34","guid":{"rendered":"https:\/\/kulturwissenschaften.de\/?post_type=veranstaltung&#038;p=3483"},"modified":"2020-02-04T12:11:45","modified_gmt":"2020-02-04T11:11:45","slug":"vortrag-diskussion-nature-writing-und-der-aktuelle-naturbuecher-boom","status":"publish","type":"veranstaltung","link":"https:\/\/www.kulturwissenschaften.de\/en\/veranstaltung\/vortrag-diskussion-nature-writing-und-der-aktuelle-naturbuecher-boom\/","title":{"rendered":"Vortrag &#038; Diskussion: Nature Writing und der aktuelle Naturb\u00fccher-Boom"},"content":{"rendered":"<p>Was wollen wir \u00fcber die Aussichten der Natur erz\u00e4hlen? Wie kann und soll \u00fcberhaupt Natur in der Literatur erscheinen? Und welche Natur? Sollen B\u00e4ume twittern? Was ist schlimm daran, dass Schulkinder deutlich mehr Automarken kennen als Baumarten oder Singv\u00f6gel? Wozu brauchen wir \u00fcberhaupt noch die Begegnung mit dem, was wir Natur im eigentlichen Sinn nennen? Kommt es wom\u00f6glich darauf an, ein &#8220;Leben nach der Natur&#8221; (<em>beyond nature<\/em>) auszufantasieren?<\/p>\n<p>Solche Fragen k\u00f6nnen aufkommen, wenn man sich mit der aktuellen Konjunktur von Naturb\u00fcchern besch\u00e4ftigt \u2013 und wenn man gleichzeitig von den Alarmmeldungen aus unseren nat\u00fcrlichen Umgebungen liest oder h\u00f6rt. Ludwig Fischer hat einige dieser Fragen in seinem neuen Buch aufgegriffen und er\u00f6rtert sie, indem er auf die gro\u00dfe Tradition blickt, die sich in den USA und in Gro\u00dfbritannien mit <em>Nature Writing<\/em> gebildet hat, jener literarischen Ausarbeitung eingehender Naturerkundung, die immer auch eine Selbsterfahrung des wahrnehmenden Subjekts bedeutet. Das Buch entwirft die Herausforderungen, denen sich ein eigenst\u00e4ndiges, vielf\u00e4ltiges deutschsprachiges <em>Nature Writing<\/em> gegen\u00fcber sieht, und erw\u00e4gt die Impulse, die es setzen kann \u2013 nicht nur f\u00fcr die Literatur, sondern f\u00fcr unser Verh\u00e4ltnis zu Natur und Umwelt im Zeitalter des Anthropoz\u00e4ns.<\/p>\n<p><strong>Ludwig Fischer<\/strong>, geboren 1939 in Leipzig, war Professor f\u00fcr Neuere deutsche Literatur und Medienkultur an der Universit\u00e4t Hamburg. Er ist Landschafts- und Naturtheoretiker, Schriftsteller, G\u00e4rtner, Kr\u00e4uterexperte. Letzte Ver\u00f6ffentlichung:\u00a0<em>Natur im Sinn. Naturwahrnehmung und Literatur, Matthes &amp; Seitz 2019<\/em><\/p>\n","protected":false},"featured_media":0,"template":"","event_category":[213],"class_list":["post-3483","veranstaltung","type-veranstaltung","status-publish","hentry","event_category-mensch-tier-im-ruhrgebiet"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.kulturwissenschaften.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/veranstaltung\/3483","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.kulturwissenschaften.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/veranstaltung"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.kulturwissenschaften.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/veranstaltung"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.kulturwissenschaften.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3483"}],"wp:term":[{"taxonomy":"event_category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kulturwissenschaften.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/event_category?post=3483"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}