{"id":7500,"date":"2021-07-27T14:35:37","date_gmt":"2021-07-27T12:35:37","guid":{"rendered":"https:\/\/staging-v2.kulturwissenschaften.de\/?post_type=podcast_video&#038;p=7500"},"modified":"2021-07-27T14:35:37","modified_gmt":"2021-07-27T12:35:37","slug":"moritz-bassler-und-florian-kessler-der-neue-midcult","status":"publish","type":"video","link":"https:\/\/www.kulturwissenschaften.de\/en\/video\/moritz-bassler-und-florian-kessler-der-neue-midcult\/","title":{"rendered":"Moritz Ba\u00dfler und Florian Kessler diskutieren \u00fcber &#8220;Der Neue Midcult&#8221;"},"content":{"rendered":"<p>Im vergangenen September sprach\u00a0<a href=\"https:\/\/www.uni-muenster.de\/Germanistik\/Lehrende\/neuere_deutsche_literatur\/bassler_moritz\/index.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Moritz Ba\u00dfler<\/a>\u00a0im Rahmen der Konferenz\u00a0<a href=\"https:\/\/www.kulturwissenschaften.de\/veranstaltung\/tagung-unterstellte-leseschaften\/\">\u201eUnterstellte Leseschaften\u201c<\/a>\u00a0erstmals von dem \u201eNeuen Midcult\u201c. Seine Thesen zu der Entstehung neuer Lekt\u00fcrepraktiken und \u00e4sthetischer Kriterien in der Gegenwartsliteratur formulierte er in einem Essay aus, den er der<a href=\"https:\/\/pop-zeitschrift.de\/2021\/06\/28\/der-neue-midcultautorvon-moritz-bassler-autordatum28-6-2021-datum\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u00a0POP-Zeitschrift zur Verf\u00fcgung stellte<\/a>\u00a0(ein Abstract lesen Sie\u00a0<a href=\"https:\/\/blog.kulturwissenschaften.de\/abstract-zu-der-neue-midcult\/\">hier auf dem KWI-Blog<\/a>). Ba\u00dflers Thesen wurden im Folgenden kontrovers diskutiert.\u00a0<a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/kultur\/moritz-bassler-midcult-identitaetspolitik-1.5343159\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Marie Schmidt ging in der S\u00fcddeutschen Zeitung<\/a>\u00a0insbesondere auf den Teil des Essays ein, der sich mit Olivia Wenzels Roman\u00a0<em>1000 Serpentinen Angst<\/em>\u00a0besch\u00e4ftigt. Ba\u00dfler w\u00fcrde hier eine \u201esich eben erst Ausdruck verschaffende Literatur\u201c nivellieren, in der sich bislang marginalisierte Gruppen (in diesem Fall eine junge Frau of colour aus Ostdeutschland) gegen\u00fcber bislang wenig in Frage gestellten \u00c4sthetiken behaupteten w\u00fcrden. Ba\u00dfler selbst vertiefte\u00a0<a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/feuilleton\/debatten\/moritz-bassler-im-gespraech-ueber-gegenwartsliteratur-17428367.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">im Gespr\u00e4ch mit Jan Wiele in der FAZ<\/a>\u00a0ein paar Tage sp\u00e4ter die Befunde seines Essays, derweil setzte sich insbesondere in Sozialen Medien die Diskussion ebenfalls fort. Besonders prononciert hatte sich schon kurz nach der Publikation von \u201eDer neue Midcult\u201c Florian Kessler, Lektor im Hanser Verlag, ge\u00e4u\u00dfert, der seinen\u00a0<a href=\"https:\/\/twitter.com\/f_kess\/status\/1410944230801936384\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">hier verlinkten Thread<\/a>\u00a0auch noch einmal\u00a0<a href=\"https:\/\/taz.de\/Literaturkritik\/!5781195\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">in einem Beitrag f\u00fcr die Tageszeitung ausarbeitete<\/a>. Kessler paraphrasiert Ba\u00dfler so: \u201eAlle diese Identit\u00e4tsbubbles [in der Gegenwartsliteratur] t\u00e4ten letztlich nur so, als ob sie sich mit schwierigen Fragen und Formen auseinandersetzten. Die eigene Weltanschauung Herausforderndes k\u00e4me aber literarisch schlicht nicht vor bei den \u201aThemen und Problemen, f\u00fcr die sich die partikularen Gruppen interessieren (loss, trauma, abuse, Misogynie, Rassismus, Kapitalismus, Flucht)\u2018 \u2013 alles stets zum Wohlf\u00fchlen \u201ain der richtigen Weise und vor allem: von den richtigen Autorinnen!\u2018 Uff. Was f\u00fcr S\u00e4tze, darauf einen Schnaps.\u201c Einen Schnaps konnten wir den beiden nicht anbieten, aber zumindest, ihre kontr\u00e4ren Standpunkte noch einmal pers\u00f6nlich zu diskutieren. Um m\u00f6glichst schnell reagieren zu k\u00f6nnen, zeichneten wir zu diesem Zweck einen Zoom-Video-Gespr\u00e4ch auf, das Sie sich an dieser Stelle anschauen k\u00f6nnen.<\/p>\n","protected":false},"featured_media":7501,"template":"","class_list":["post-7500","video","type-video","status-publish","has-post-thumbnail","hentry"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.kulturwissenschaften.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/video\/7500","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.kulturwissenschaften.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/video"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.kulturwissenschaften.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/video"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kulturwissenschaften.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/7501"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.kulturwissenschaften.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=7500"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}