Das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderte Projekt TriaDe „Osteuropäische Live-In-Hilfen in häuslichen Versorgungstriaden bei Demenz“ veröffentlichte vergangene Woche ein Ergebnispapier mit Empfehlungen zur künftigen Versorgung Demenzerkrankter in Deutschland. Unter anderem wurde das Papier an das Bundesministerium für Gesundheit übermittelt.
Im Rahmen einer Arbeitstagung am KWI zur Zukunftsfähigkeit der Live-in-Versorgung von Demenzerkrankten erarbeiteten 35 Expert:innen aus Wissenschaft und Praxis diese Empfehlungen zur zukünftigen Ausgestaltung der Live-in-Versorgung in Deutschland.
Das Papier ist über diesen Link abrufbar: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:gbv:715-oops-74910
Hören Sie dazu auch ein Interview mit einer der Projektleiterinnen, Milena von Kutzleben, vom 27.04.2026 auf DLF Kultur.
Das Projekt TriaDe „Osteuropäische Live-In Hilfen in häuslichen Versorgungstriaden bei Demenz“ untersucht seit 2023 die häusliche Versorgung von Menschen mit Demenz durch osteuropäische Live-in-Hilfen. Dabei arbeiten Kommunikationswissenschaftler:innen vom Kulturwissenschaftlichen Institut Essen (KWI) mit Pflegewissenschaftler:innen und Ethikwissenschaftler:innen der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg zusammen.
ZITIERHINWEIS
Bitte zitieren Sie dieses Papier wie folgt:
von Kutzleben, M. et al. (2026): Empfehlungen zur zukünftigen Ausgestaltung der Live-in-Versorgung in Deutschland. Ergebnispapier der Arbeitstagung „Live-in-Versorgung: Zukunfts- oder Auslaufmodell“ vom 27.–28.11.2025 am Kulturwissenschaftlichen Institut Essen. S. 1–9. URN: http://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:gbv:715-oops-74910