Seit inzwischen drei Jahren untersuchen Wissenschaftler:innen des Kulturwissenschaftlichen Instituts Essen und der Universität Oldenburg die häusliche Versorgung von Menschen mit Demenz. Dabei interessierte sich das Forschungsteam, das aus Forschenden aus der Kommunikationswissenschaft, der Soziologie, der Versorgungsforschung und der Ethik besteht, vor allem auf die Frage, was sich in der Kommunikation und der Versorgung von Menschen mit Demenz ändert, wenn 24-Stunden- Betreuungskräfte aus dem osteuropäischen Raum die Arbeit der Familien unterstützen.
Nun gibt es eine erfreuliche Nachricht: Das Projekt kann um weitere sechs Monate verlängert werden. Dadurch erhält das Forschungsteam die Möglichkeit, die bisherigen Erkenntnisse zu vertiefen und weitere Perspektiven einzubeziehen.
Für die verlängerte Projektphase sucht das Forschungsteam daher weiterhin Familien und weitere Beteiligte, die bereit sind, ihre Erfahrungen zu teilen. Interessierte können sich unverbindlich telefonisch oder per E-Mail beim Projektteam melden. In einem persönlichen Gespräch wird anschließend gemeinsam besprochen, wie eine mögliche Teilnahme an der Studie aussehen kann.
Mit jeder weiteren Perspektive trägt die Studie dazu bei, ein besseres Verständnis für die Herausforderungen und Chancen der häuslichen Betreuung von Menschen mit Demenz zu entwickeln.
Wenn Sie interessiert sind, an der Studie teilzunehmen, können Sie telefonisch oder per E-Mail mit dem Projektleiter Prof. em. Dr. Jo Reichertz Kontakt aufnehmen: 0151 4017 1790, jo.reichertz@t-online.de oder sich an die Projektmitarbeiterin Nadine Giesbrecht unter nadine.giesbrecht@kwi-nrw.de wenden.