Juli-Highlights am KWI

Mit einer abwechslungsreichen Veranstaltungswoche ist das KWI in den Juli und damit in die letzten Wochen des Sommersemesters 2024 gestartet. Um die verschiedenen Formen literarischen Schreibens über den Klimawandel ging es bei einem von Laura Reiling und Kris Decker organisierten Podium am 2. Juli unter dem Titel “Klimakrisenschreiben”. Am Tag darauf stellte der Historiker Klaus Neumann sein Buch “Blumen und Brandsätze. Eine deutsche Geschichte 1989 -2023” vor und diskutierte im Anschluss mit Jan Philipp Reemtsma über Deutschland als Einwanderungsland. Den Abschluss der Woche bildete die von Roxanne Phillips moderierte Podiumsdiskussion “Ostdeutschland literarisch”, die am Beispiel der Romane von Charlotte Gneuß, Anne Rabe, Lukas Rietzschel und Peter Richter Debatten über vermeintlich (un)angemessene Erzählverfahren in den Blick nahm.

Der letzte öffentliche Vortrag des Semesters findet am Dienstag, den 9. Juli statt. Der Historiker Jürgen Dinkel analysiert anhand von (Erziehungs-)Ratgebern, literarischen Texten, Benimmbüchern, Dankesschreiben und Denkmälern, wie sich Dankbarkeit im deutschsprachigen Raum von der Frühen Neuzeit bis in die Gegenwart verändert hat und was sich daraus über gesellschaftlichen Wandel und soziale Ungleichheiten ableiten lässt.