Lichtwechsel. Diskussion und Rückblick: Das KWI als Ort des ‚Dazwischen‘

Unter dem Motto Schichtwechsel nahmen fünf neue KWI-Fellows im April 2019 ihre Arbeit am KWI auf. Mit Lichtwechsel verabschieden sich nun Ines Barner, Martina Franzen, Stefan Höhne, Anja Schürmann und Nina Verheyen und blicken im Gespräch auf ihre Zeit am KWI zurück.

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VW-Stiftung fördert Rhine-Ruhr Centre for Science Communication Research an vier Standorten

Um die Forschung über Wissenschaftskommunikation in Deutschland nachhaltig voranzubringen, fördert die Volkswagen-Stiftung vier neue Forschungszentren mit insgesamt 15 Mio. Euro. Eines dieser Zentren wird das Rhine-Ruhr Centre for Science Communication Research, an dem das Kulturwissenschaftliche Institut Essen (KWI) unter der Federführung von Prof. Dr. Julika Griem beteiligt ist. Weitere Projektpartner sind das Institut für Journalistik der Technischen Universität Dortmund, das Forum Internationale Wissenschaft Bonn (FIW) sowie das Institut für Medienentwicklung und Medienanalyse der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg, Sankt Augustin.

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On Call: The labour of African American nurses during the 1918 Flu. Virtual lecture by Edna Bonhomme in the “Carte Blanche III” series

The impact of the 1918-19 influenza pandemic was devastating for all, however factors such as gender, class, race and geographical differences even exacerbated the suffering.

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Ohne Genehmigung. Zur Programmatik und Ethik der Selbstpublikation im Präprint- und Postprint-Samizdat. Virtueller Vortrag von Annette Gilbert in der Reihe „Carte Blanche III“

Es passiert heutzutage nicht oft, dass man in einer Literaturzeitschrift liest: „Der Abdruck erfolgt ohne Erlaubnis des Dichters“ oder dass ein Buch den Titel trägt: „Texte, herausgegeben ohne Wissen des Autors“.

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Statelessness: A Modern History. Open ColloKWIum with Mira Siegelberg

Two world wars left millions stranded in Europe. The collapse of empires and the rise of independent states in the twentieth century produced an unprecedented number of people without national belonging and with nowhere to go.

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Über Grenzen. Podiumsdiskussion mit Volker Heins, Hannes Krämer und Steffen Mau

Die globale Gegenwartsgesellschaft ist geprägt durch die Erfahrung der Überwindung von Grenzen: Entfernte Waren, Ideen, Personen scheinen miteinander verknüpft und erreichbar. Dem Eindruck einer grenzenlosen Welt steht in den letzten Jahrzehnten eine faktische Zunahme an Demarkationen entgegen. Das EU-Außenregime, der Grenzbau im Süden der USA, die jüngsten Erfahrungen mit Grenzschließungen im Pandemiekontext lassen die Gegenwart zugleich als „Zeitalter der Mauern“ erscheinen. Die Diskussionsrunde „Über Grenzen“ nimmt dieses Spannungsgeflecht als Ausgangspunkt und diskutiert die Bedeutung, Gestalt und Zukunft von Grenzen.

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Querulieren. Kulturtechniken, Medien und Literatur 1700-2000. Virtuelle Buchpräsentation mit Rupert Gaderer

Über das Buch: Ende des 18. Jahrhunderts wird zum ersten Mal der Typus des „Querulanten“ beschrieben. Es handelt sich um einen devianten Kläger, der mit unzähligen Schreiben die bürokratische Kommunikation stört, die Arbeitskapazität der Gerichte erschöpft und nötigenfalls mit Waffengewalt um sein Recht kämpft. In dieser Zeit wird das Querulantentum in unterschiedlichen Wissensfeldern virulent. Ausgehend von institutionellen Verordnungen, juristischen Diskussionen und psychiatrischen Falldarstellungen rekonstruiert die Studie von Rupert Gaderer erstmals eine systematische Medien- und Literaturgeschichte des Querulierens von der Aufklärung bis in die Gegenwart.

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ANGST+ / FEAR+. Themenschwerpunkt mit Veranstaltungen und Blogbeiträgen beginnt heute

Zwischen instinkthafter Panikreaktion, bedrohlich-diffusem Grundgefühl, pathologisch definierter Störung, Innovationsantrieb oder einem herbeigesehnten Zustand wohligen Erschauerns: Das große Spektrum individueller und sozialer Dimensionen der Angst bietet aus kulturwissenschaftlicher Perspektive reichlich Anlass, eine Reihe von Formaten diesem Urgefühl zu widmen.

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Querulieren. Kulturtechniken, Medien und Literatur 1700-2000. Virtuelle Buchpräsentation mit Rupert Gaderer

Über das Buch: Ende des 18. Jahrhunderts wird zum ersten Mal der Typus des „Querulanten“ beschrieben. Es handelt sich um einen devianten Kläger, der mit unzähligen Schreiben die bürokratische Kommunikation stört, die Arbeitskapazität der Gerichte erschöpft und nötigenfalls mit Waffengewalt um sein Recht kämpft. In dieser Zeit wird das Querulantentum in unterschiedlichen Wissensfeldern virulent. Ausgehend von institutionellen Verordnungen, juristischen Diskussionen und psychiatrischen Falldarstellungen rekonstruiert die Studie von Rupert Gaderer erstmals eine systematische Medien- und Literaturgeschichte des Querulierens von der Aufklärung bis in die Gegenwart.

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Exile: Fear, Creativity, New Dissidence? FEAR+ Seminar

What is the significance of exile today? For the refugees themselves, exile is first and foremost a brutal form of punishment. Yet in spite of all the anxiety and pain, many victims of forced exile have found opportunities to rebuild their lives in new ways. Consequently, while the plight of refugees remains a tragic symbol of our times, evoking images of terrible suffering, many victims of forced exile feel hopeful as well — both imprisoned and free at the same time.

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Fans. Eine neue Größe im Kunstbetrieb. Virtueller Vortrag von Wolfgang Ullrich in der Reihe „Carte Blanche III“

Seit einigen Jahren werden - forciert vor allem durch die Sozialen Netzwerke und das Prinzip ‚Follower‘ - auch in der Bildenden Kunst Fans zu einer wichtigen Größe.

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Workshop: Kooperation, Kollaboration, Ko-Kreation. Geteilte Autorschaften und pluralisierte Werke aus interdisziplinärer Perspektive

Kooperation und Arbeitsteilung: Das sind in Howard S. Beckers Standardwerk Art WorldsHauptcharakteristika der Kunstwelt. Ohne “support personnel”, ohne Agent*innen und Lektor*innen, ohne Assistierende verschiedenster Art, aber auch ohne Rezipierende sind kulturelle Produkte nicht möglich, so die Kunstsoziologie. Dieses Zusammenspiel kann man begrifflich unterschiedlich fassen: Kooperation, Ko-Kreation und Kollaboration sind nur drei Termini, die ergänzt werden können, etwa durch Kollektivhandeln oder Partizipation.

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„AUFPRALL“. Lesung und Gespräch mit Heinz Bude, Bettina Munk und Karin Wieland

„Hier ist nichts frei erfunden. Die Geschehnisse nicht, der Ort nicht. Nur die Figuren, die auftreten, sind Mischfiguren, in denen wie im Traum die Züge verschiedener Gefährtinnen und Gefährten zusammengezogen sind. Die Fiktion ist wahr, und die Fakten stimmen.“

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The KWI welcomes a new cohort of international guests. Seven new fellows will pursue their research projects this summer

KWI International Fellows Emily Doucet, Péter Kristóf Makai, Elisha Masemann, Tinashe Mushakavanhu and Bécquer Seguín as well as Thyssen@KWI Fellow Chiara Salari and Research Fellow Il-Tschung Lim are beginning their work at the Institute for Advanced Study in the Humanities (KWI) this month. They are taking over from physicist Carla Rodrigues Almeida and historian Ryan Nutting, who were with us during the past six months.

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Hanging out at the Riviera. Drug Consumption in Zurich, c. 1965-1975. Narcotic City Lecture by Peter-Paul Bänziger

As in many other cities, the first "open drug scene" emerged in Zurich in the second half of the 1960s. People met at the so-called Riviera on the banks of the Limmat, smoked hashish brought back from Afghanistan and Morocco, philosophised and made music.

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„Dismantling a World Culture Museum?“ Dealing with the Collection „Archaeology, World Art, Applied Arts“ at the Museum Folkwang, Essen

Many museums are now struggling with how to think about their previous interpretations of colonial era collections and collecting practices. This talk by Nadine Engel, Curator of Nineteenth and Twentieth Century collections at the Museum Folkwang in Essen, will focus on her preliminary efforts to decolonize this museum. She is moderated by KWI International Fellow Ryan Nutting, who also works on questions of historic museum education and exhibition methodologies.

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Science Communication as the Social Conversation Around Science – Virtual lecture by Massimiano Bucchi in the “Carte Blanche II” series

This lecture reviews recent trends in science communication research and theoretical discussion, proposing an inclusive definition of science communication as the social conversation around science. It then discusses the potential and implications of such proposed definition.

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KWI Schreibwochenende für Promovierende. Mit Inputs rund um das Thema „(Journal)Artikel“

Intensive Arbeit am Text von Qualifikationsschriften ist in den Geistes- und Sozialwissenschaften unverzichtbar. Insbesondere unter den Bedingungen der Pandemie und ihren vielen sozialen Belastungen wird auch für Promovierende diese Form der Arbeit erschwert. Gerade Doktorand*innen, die nicht in strukturierten Programmen promovieren, vermissen Austausch und sind verstärkt von den Folgen von Vereinzelung und Selbstisolation betroffen. Um diesen Herausforderungen zu begegnen und junge Forscher*innen in ihrer Arbeit zu unterstützen, veranstaltet das KWI ein Schreibwochenende mit einem möglichst maßgeschneiderten Angebot für Promovierende in den Geistes-, Kultur- und qualitativen Sozialwissenschaften.

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Public Spaces under Cover – People in the Library. Virtual lecture by Ulrich Johannes Schneider in the “Carte Blanche II” series

Modern libraries came into existence in 1851 when architect Henri Labrouste finished the Bibliothèque St. Geneviève in Paris. The two-story structure was the first library building with a central heating system and gaslight. Its reading room was open until 10 pm and seated 400 students. The reading room of the British Museum opened in 1857 and accommodated its regulars – among them Karl Marx – with an elaborate ventilation system. In 1858, Boston followed with its new public library.

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Fiction’s Functions: Three Data-Driven Hypotheses – Online Lecture by Andrew Piper

The past few months have left no doubt that literary and cultural studies have long since gone digital. However, the use of digital tools does not mean that it has actually already become digital. Wide areas of these subjects continue to work with reading and analysis procedures in which they use computers as tools, but only to a limited extent make their possibilities and modes of operation the starting point of their methodology and thinking. Nevertheless, digital humanities scholarship and work with digital methods continues to advance, even if there is only limited exchange between the fields with their various…

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Skizze und Spektakel. Picasso, Matisse und die Moderne Bildtechnologie – Virtueller Vortrag von Carolin Meister in der Reihe „Carte Blanche II“

Warum nennt ein Maler wie Matisse seine Zeichnungen mit einem Mal das Kino seiner Empfindsamkeit? Und warum meint Picasso mit Blick auf seine Malerei, dass die Bewegung von Gedanken ihn mehr interessiere, als der Gedanke selbst?

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