CfP: Das war’s. Praktiken und Ästhetiken des Aufhörens

Am 6. und 7. März 2025 widmet sich ein Workshop am KWI dem praktischen Problem des Aufhörens:

„Der Workshop steht im Kontext der gesellschaftlichen sowie ästhetischen Problematiken des Schließens, des Aufhörens und des Beendens, die Teil der mannigfaltigen Krisen der letzten Jahre waren. Man denke an das ‚Ende‘ der Pandemie, des Kapitalismus und der Globalisierung sowie die zunehmende Erschöpfung natürlicher Ressourcen. Apokalyptische und katastrophische Szenarien, letzte Generationen sowie Formen der Ausrottung und des Aussterbens bestimmen nicht nur die gegenwärtige Lage, sondern durchziehen auch die öffentliche Debatte – nicht zuletzt, weil sich die Frage nach dem Aufhören mit Aspekten des Über- und Weiterlebens verbindet.“

Dazu werden Beiträge aus den Literatur- und Kulturwissenschaften, Bild-, Musik- und Medienwissenschaften, der Philosophie und Soziologie gesucht. Vorgesehen sind Beitragsslots von 60 Minuten, in denen nach einem 15-minütigen Input das betreffende Material gemeinsam diskutiert werden soll. Parallel dazu ist eine Blog-Reihe zu Letzten Sätzen auf dem KWI-Blog geplant.

Abstracts mit Kurz-CV für die Teilnahme am Workshop schicken Sie bis zum 12. Juli 2024 per E-Mail an laura.reiling@kwi-nrw.de. Den vollständigen Call for Papers finden Sie hier in pdf-Form.

Konzipiert wurde der Workshop von Laura Reiling (KWI), Manuel Förderer (Bocholt), Niklas Barth (LMU München) und Wolfgang Hottner (Universität Bergen).