Dr. Nina Verheyen

Assoziierter Fellow

Akademischer Werdegang

 

WS 2021/22 u. SS 2022: Professurvertretung Ruhr-Universität Bochum: Lehrstuhl Transnationale Geschichte des 19. Jahrhunderts

seit 4/2019: Mercator Research Fellow am Kulturwissenschaftlichen Institut Essen (KWI)

8/2011 – 4/2019:  Wissenschaftliche Mitarbeiterin und ab 3/2015 Akademische Rätin auf Zeit am Lehrstuhl Neuere Geschichte, Historisches Institut, Universität zu Köln, 12 Monate unterbrochen für Elternzeit

9/2013 – 7/2014: Fellow am Wissenschaftskolleg zu Berlin

10/2010 – 7/2011: Wissenschaftliche Projektmitarbeiterin und Lehrbeauftragte, Universität Wien

7/2008 – 6/2010: Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Forschungsbereich „Geschichte der Gefühle“, MPI für Bildungsforschung Berlin

2008: Dr. phil. Freie Universität Berlin, Neuere Geschichte, Note: summa cum laude, Betreuer: Prof. Dr. Jürgen Kocka, Prof. Dr. Volker Berghahn; Auszeichnung der Doktorarbeit mit dem Hedwig-Hintze-Förderpreis des Friedrich-Meinecke-Instituts der Freien Universität Berlin

8/2005 – 6/2006: Visiting Scholar an der Columbia University, New York

1/2003 – 6/2008: Wissenschaftliche Mitarbeiterin und anschließend assoziiertes Mitglied am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB), Arbeitsgruppe „Zivilgesellschaft: Historisch-sozialwissenschaftliche Perspektiven“, dreijähriges Promotionsstipendium der Studienstiftung des deutschen Volkes

1999/2000: Erasmus-Studentin an der Università degli Studi Roma Tre, Filmwissenschaften

2002: M.A. Freie Universität Berlin und Humboldt-Universität zu Berlin: Neuere Geschichte, Alte Geschichte, Soziologie, Auszeichnung der Magisterarbeit mit dem Nachwuchspreis für Familienforschung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend


Forschungsschwerpunkte

Geschichte alltäglicher Diskussionslust, von Erfahrungen ‚eigener Leistung‘, von väterlicher Liebe sowie Interesse für die geschichtstheoretischen Implikationen von Praktiken akademischen und weniger akademischen Schreibens


Publikationen (Auswahl)

Monographien:

Nina Verheyen, Die Erfindung der Leistung, München: Hanser Berlin 2018 [Lizenzausgabe Wissenschaftliche Buchgesellschaft 2018; Lizenzausgabe Bundeszentrale für politische Bildung 2019].

Nina Verheyen, Diskussionslust. Eine Kulturgeschichte des „besseren Arguments“ in Westdeutschland, Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht 2010.

 

Herausgeberschäften und Bücher in Co-Autorschaft

Nina Verheyen, mit Benno Gammerl, Simone Derix, Christiane Reinecke (Hg.), Themenheft „Der Wert der Dinge“, Zeithistorische Forschungen / Studies in Contemporary History, Heft 3/2016.

Nina Verheyen, mit Ute Frevert, Monique Scheer, Anne Schmidt, Pascal Eitler, Bettina Hitzer, Benno Gammerl, Christian Bailey, Margrit Pernau, Gefühlswissen. Eine lexikalische Spurensuche in der Moderne, Frankfurt am Main: Campus 2011 [engl. Übersetzung Oxford University Press 2014].

Nina Verheyen, mit Manuel Borutta (Hg.), Die Präsenz der Gefühle. Männlichkeit und Emotion in der Moderne, Bielefeld: Transcript 2010.