Autoritäre Kräfte treten weltweit in unterschiedlicher Form in Erscheinung: als (Kultur-)Kampf gegen „Wokeness“, als reaktionäre Politik gegenüber ökologischen Notwendigkeiten oder in Form scheinbar vernünftiger Sachzwangslogik. So wichtig es ist, sich gegen rechtsextreme Pläne zu positionieren, so notwendig ist die Analyse der Treiber des Autoritarismus: Was macht Menschen anfällig für autoritäre und rechtsextreme Ideen? Welche Rolle spielen dabei subjektive Empfindungen, welche die objektive soziale Lage?
Diesen Fragen widmet sich das Symposium Demokratie und Autoritarismus aus theoretischer wie aus aktivistischer Perspektive mit Vorträgen, Diskussionen & Workshops.
18:00 Uhr
Begrüßung durch die Organisator:innen
Thomas Gebauer & Dominik Herold
18:10 Uhr
Schlaglichter
Akteure, Allianzen und Affekte autoritärer Ordnungen
Lia Becker (Rosa-Luxemburg-Stiftung) zu konservativ-faschistischen Allianzen und sozial-ökologischen Blockaden
Börries Nehe (Universität Potsdam) zu globalen Verhältnissen von Gewalt und autoritärer Staatlichkeit
Encarnación Gutiérrez Rodríguez (Goethe-Universität Frankfurt) zu Grenzregimen und dekolonialem Widerstand
Morten Paul (Kulturwissenschaftliches Institut Essen) zur Lust auf den Faschismus
Pause
19:45-20:45 Uhr
Podiumsdiskussion
unter Moderation von Daniel Mullis (PRIF – Leibniz Institut für Friedens- und Konfliktforschung)
20:45 – 21:30 Uhr
Ausklang