„Knebel“ nennt man die drehbaren Elemente an Küchenherden, mit denen sich bequem die Temperatur regulieren lässt. Wer heute einen Induktionsherd kauft, verbiegt sich freilich bald die Finger auf widerspenstigen Touchflächen. Solche Dinge, die in gewissen Hinsichten schlechter sind, als sie einmal waren oder sein könnten, nennt Gabriel Yoran „Krempel“. Warum existieren sie überhaupt? Würde man sich die Weiterentwicklung von Produkten nicht als linearen Fortschritt vorstellen?
Am 28. April um 18 Uhr liest der Autor Gabriel Yoran aus seinem Buch und diskutiert mit der Kulturwissenschaftlerin Hanna Engelmeier im Werkbundarchiv – Museum der Dinge über den Stand der Dinge des Alltags.
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