Jüngst sind zwei Sammelbände von und mit Beiträgen von KWI-Forscher:innen erschienen.
Mitte Mai veröffentlichten die Herausgeber Alexander Wierzock (KWI) und Oliver Römer ihren Sammelband „Wissensräume jenseits der Universität. Zur Konfiguration der Kultur- und Sozialwissenschaften im frühen 20. Jahrhundert“ im Wallstein Verlag. Aus dem KWI steuerten Danilo Scholz und Uwe Dörk Artikel bei, einmal über den „Buddha von Darmstadt. Herman Keyserling und die Schule der Weisheit“ (S. 321-348) sowie zum „Forscherheim Assenheim in der Kreuzung sozialer Kreise von Ferdinand Tönnies“ (S. 373-398). Das gesamte Inhaltsverzeichnis kann hier eingesehen werden.
Herausgegeben von Morten Paul (ehem. KWI) erschien Anfang Juni der Sammelband „Was war Faschismustheorie“ im Verbrecher Verlag. Stefan Höhne ist hier mit seinem Artikel „Faschismusanalyseanalyse. Politisierte Deutungsversuche in der Beforschung militanter Gruppen der BRD“ (S. 249-272) vertreten. Mona Leinung schreibt über „Narrensaum im globalen Dorf. Digitalen Faschismus verstehen mit Theodor W. Adorno und Marshall McLuhan“ (S. 401-416). Der Sammelband ist Resultat des gleichnamigen Workshops „Was war Faschismustheorie? Epistemologie, Poetik und Medialität einer heterodoxen Gattung“, welcher im September 2024 am KWI stattfand und von Morten Paul und Stefan Höhne organisiert wurde.
Der Sammelband ist hier in einer Open Access-Version abrufbar.